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Fr, 12:20 Uhr
28.11.2003

Warum nicht beim ersten Mal?

Nordhausen (nnz). Es wird viel gemacht in Nordhausen. Vieles davon ist richtig, einiges wiederum falsch und muß korrigiert werden. Die nnz hat ein jüngstes Beispiel entdeckt...


Es geht um die Kübel, die in der Freiherr-vom-Stein-Straße aufgestellt wurden. Da muß es sich bei den Standorten der Kübel wohl um einen ersten Versuch gehandelt haben. So nach dem Motto: Wir stellen die Dinger erst einmal hin, aufmerksame Bürger werden uns dann schon auf Fehler hinweisen. Ein ähnliches Motiv muß die Planer wohl auch beim Aufstellen der Laternen in der Blassistraße geleitet haben. Erst als sich Nordhäuser mehrfach öffentlich über diese „leuchtenden Behinderungen“ mokierten, wurde reagiert. Ob nun DIN oder nicht, die Laternen wurden dann dorthin gestellt, wo sie nicht nur leuchten, sondern auch nicht stören.

Jetzt aber zu den „Stadtschmuck-Elementen“ in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Da sei zum Beispiel vor dem Ärztehaus der Gehweg stark eingeschränkt gewesen, gibt man im Rathaus zu. Auch an anderen Stellen soll gehandelt, sprich, korrigiert werden. Hier werden Kübel enger, dort etwas lockerer gerückt. Was für den Otto-Normal-Verbraucher wie zusätzliche Arbeit und Kosten anmutet, das liest sich in Pressemitteilungen der Stadtverwaltung anders: „Korrektur bringt optischen Gewinn“.

Es ist nur gut, dass es in Nordhausen aufmerksame Bürger gibt, die mit ihren Hinweisen, Anregungen und Kritiken hilfreich sind. Bleibt nur die Frage, warum man dann noch Fachleute braucht oder warum die aufmerksamen Bürger nicht vorher gefragt werden? Die hätten den Planern das mit den Altstadtleuchten vermutlich vor dem ersten Versuch gesagt. Aber vermutlich kennt der normale Bürger die entsprechende DIN nicht. Obwohl die jetzt ja auch keine Rolle mehr spielt. Wie hieß es weiter oben so schön: „Korrektur bringt optischen Gewinn!“

Noch mal zurück zu den farbenfrohen Kübeln: Ab kommenden Dienstag sollen die bepflanzt werden.
Autor: nnz

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