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Do, 10:22 Uhr
05.07.2012

Mit der WBG Feste feiern

„Miteinander zu Hause – miteinander feiern“ lautet das Motto der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) für ihre Nachbarschaftsfeste. Von diesen Feten berichtet für die nnz Kurt Frank.

Gemeinsam feiern (Foto: K. Frank) Gemeinsam feiern (Foto: K. Frank)

WBG-Wohnungswart Rene Paetzold freute sich. Zahlreiche Mieter seines Verantwortungsbereiches hatten sich eingefunden. Heike Hartmann, Inhaberin des Partyservice Nordhausen, und ihr Mann, bekannt als DJ Ronny, sorgten für das leibliche Wohl, der Kreissportbund mit einer Hüpfburg für viel Spaß bei den Kindern.

Originell die 1-Liter-Bierflaschen, in denen sich das Freibier befand. Mit einem Etikett der WBG und ihrem Slogan „Wohnen mit Service“ versehen, handelte es sich um eine „Spezialabfüllung“ von „Südharz-Pils“, wie auf dem Aufdruck zu lesen war. Das Nachbarschaftsfest soll zu einer guten Tradition der Wohnungsbaugenossenschaft werden, erklärte WBG-Vorstand Sven Dörmann. Am kommenden Sonntag setzt es sich in der Dr.-Silberborth-Straße fort. Insgesamt sind zwölf Veranstaltungen bis Jahresende vorgesehen.

„Das Nachbarschaftsfest für unsere Mieter wird dazu beitragen, sich näher kennen zu lernen“, ist Dörmann überzeugt. In den ehemaligen Wohnbezirken habe früher geselliges Beisammensein im großen Stil den Gemeinschaftssinn gefördert. Dieses Miteinander wolle man wieder beleben. Das in der Bochumer Straße wurde dem Anliegen gerecht. Menschen, die sich anonym irgendwo auf der Straße begegneten und nicht wussten, dass es Leute aus der Nachbarschaft waren, kamen sich im Gespräch bei einem Glas Bier, bei Kaffee und Kuchen oder Leckerem vom Grill näher. Da wich schon mal das förmliche Sie dem vertrauten Du.

Auch in der WBG gibt es mitunter Streit in Hausgemeinschaften. Entscheidend sei immer ein vertrauensvolles Gespräch zur rechten Zeit, weiß man dort aus Erfahrung. Erst kürzlich klärte sie Unstimmigkeiten vor Ort in einer Hausgemeinschaft der Hardenbergstraße. Hier hatten sich Mieter über das Verhalten einer Familie beschwert. Eine allein wohnende ältere Frau sei sogar ausgezogen, weil sie, wie zu hören war, die Sticheleien dieser Familie ihr gegenüber nicht länger ertragen wollte. Auch soll dem Hauskater einer Mitbewohnerin ein Fußtritt versetzt worden sein. Die Sache schaukelte sich hoch. Erst die Aussprache glättete die Wogen. Hoffentlich für immer, hofft man bei der Wohnungsbaugenossenschaft.
Kurt Frank
Autor: nnz/kn

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