eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 09:29 Uhr
05.07.2012

Grenzwanderung

Für den kommenden Sonntag sollten sich geschichts- und/oder politikinteressierte Wanderfreunde mal wieder nichts vornehmen. Denn an diesem Tag bietet Natur- und Landschaftsführer Volker Roy erneut seine Tour entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem sogenannten "Grünen Band" seine Grenzwanderung an...


Grenzwanderung (Foto: A. Richter) Grenzwanderung (Foto: A. Richter) Neben den Geschichten rund um den Grenzstreifen, die Volker Roy zu erzählen weiß, wurde in diesem Gebiet durch Einsatz verschiedener chemischer und biologischer Materialien eine Vielfalt an Flora und Fauna geschaffen, welche seines gleichen sucht. Wer sich diese Wanderung nicht entgehen lassen möchte, sollte sich bis 10.00 Uhr bei Firma Heidecke, an der Straße zwischen Ellrich und Zorge einfinden.

Des weiteren gilt Rucksackverpflegung und angemessenes Schuhwerk als Grundvoraussetzung. Auch ist durchaus gute Kondition gefragt, da das Gelände doch sehr bergig ist.

Bei Rückfragen bitte direkt an Volker Roy wenden, unter: 0160 - 95835257
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Jocko
05.07.2012, 10:53 Uhr
Das hat mir gefallen
Ber einer seiner bisherigen Wanderungen war ich dabei. Interessant, was Volker Roy zu sagen hatte. Die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten war ja kein Einfall der Deutschen, sondern Ergebnis allierter Festlegungen. Irgendwann hätte die Grenze auch wegfallen könnnen. Kalter Krieg, aber auch Bündniszwang haben das verhindert. Vielleicht auch Starrköpfigkeit auf beiden Seiten?
Gut das es keine Grenze mehr gibt. Schade nur, daß sie in manchen Köpfen noch vorhanden ist! Ein Beisipiel habe ich selbst erst kürzlich wieder erleben müssen.

Also, Herr Roy macht eine interessante Führung. Die darf man sich nicht entgehen lassen.
Wolfi65
05.07.2012, 11:26 Uhr
So war es nicht
Die Grenze war nicht da um Ostdeutschland gegen Westdeutschland abzuschirmen, sondern es standen sich Russland und Amerika gegenüber. Deutschland war besiegt und hatte im Kräfteverhältnis keine Bedeutung mehr.

Die Grenzer Ost und Grenzer West waren nur ein Werkzeug der Allierten. Die Grenze wäre niemals "einfach" weggefallen, sondern es war ein historischer und glücklicher Moment für Deutschland, dass der Richtige zur damaligen Zeit in Moskau am Ruder war.

Ansonsten wären die Montagsdemos in Ostdeutschland zu einer Tragödie geworden.
Ein Herr Breschnew oder Stalin hätte niemals kampflos Ostdeutschland aufgegeben.

Es war 1989 einfach ein günstiger Moment für Deutschland. Nicht mehr und nicht weniger.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)