Mi, 10:39 Uhr
04.07.2012
Keine olympische Staubewältigung
Wäre das Bewältigen von Autobahn-Staus eine olympische Disziplin, dann hätte der deutsche (hauptamtliche) katholische Olympiapfarrer Paul Schütt aus Krefeld-Hüls die Olympia-Norm nicht geschafft oder aber die Gold-, Silber- und selbst die Bronzemedaille verfehlt...
Er kam nicht rechtzeitig nach Nordhausen, um – wie vorgesehen – bei der abendlichen Geburtstagsnachfeier für Pfarrer Richard Hentrich im Dom zu predigen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass Pfarrer gehalten sind, sich besonders gesetzestreu zu verhalten und nicht unsportlich über die Standspur an Staus vorbeizuschleichen.
Die Geburtstagsnachfeier für den Nordhäuser Dompfarrer wurde arrangiert, weil der Tag seines 60. Geburtstages mit dem Rolandsfest zusammen fiel und der Pfarrer deshalb keine Gelegenheit zu einer angemessenen Geburtstagsfeier mit Angehörigen und Gästen hatte. Die Predigt musste Pfarrer Hentrich dann schließlich selber halten – sportlich aus dem Stegreif heraus.
Nachträglich gratuliert (Foto: E. Seifert)
Ein Olympiapfarrer predigt für den Nordhäuser Sportpfarrer: ob da – wenn es geklappt hätte - in den Dom vielleicht gar Stadionatmosphäre eingezogen wäre?
Doch bekamen dann wenigstens die Gäste des abendlichen Büffets in der Hoffnung in Werther noch zu sehen, was selbst die deutsche Olympiamannschaft noch nicht gesehen hat: die Stola mit stilisierten Olympiaringen, die ab der zweiten Julihälfte Teil der Amtstracht des Olympiapfarrers in London sein wird. Pfarrer Schütt war geistlicher Betreuer der deutschen Olympiamannschaft auch schon in Peking und in Athen. Hoffen wir also, dass die Olympiade für die deutsche Mannschaft mit geistlichem Beistand besser verläuft als die Fahrt des Olympiapfarrers von Krefeld über die Autobahn nach Nordhausen.
Von der Gemeinde bekam Pfarrer Richard Hentrich unter anderem ein Bild der Eichsfelder Pforte, durch die er nach Nordhausen kam. Das Bild hatte sein besonderes Interesse bei der jüngsten Vernissage in der Kreissparkasse gefunden.
Eduard Seifert
Autor: nnzEr kam nicht rechtzeitig nach Nordhausen, um – wie vorgesehen – bei der abendlichen Geburtstagsnachfeier für Pfarrer Richard Hentrich im Dom zu predigen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass Pfarrer gehalten sind, sich besonders gesetzestreu zu verhalten und nicht unsportlich über die Standspur an Staus vorbeizuschleichen.
Die Geburtstagsnachfeier für den Nordhäuser Dompfarrer wurde arrangiert, weil der Tag seines 60. Geburtstages mit dem Rolandsfest zusammen fiel und der Pfarrer deshalb keine Gelegenheit zu einer angemessenen Geburtstagsfeier mit Angehörigen und Gästen hatte. Die Predigt musste Pfarrer Hentrich dann schließlich selber halten – sportlich aus dem Stegreif heraus.
Nachträglich gratuliert (Foto: E. Seifert)
Ein Olympiapfarrer predigt für den Nordhäuser Sportpfarrer: ob da – wenn es geklappt hätte - in den Dom vielleicht gar Stadionatmosphäre eingezogen wäre?Doch bekamen dann wenigstens die Gäste des abendlichen Büffets in der Hoffnung in Werther noch zu sehen, was selbst die deutsche Olympiamannschaft noch nicht gesehen hat: die Stola mit stilisierten Olympiaringen, die ab der zweiten Julihälfte Teil der Amtstracht des Olympiapfarrers in London sein wird. Pfarrer Schütt war geistlicher Betreuer der deutschen Olympiamannschaft auch schon in Peking und in Athen. Hoffen wir also, dass die Olympiade für die deutsche Mannschaft mit geistlichem Beistand besser verläuft als die Fahrt des Olympiapfarrers von Krefeld über die Autobahn nach Nordhausen.
Von der Gemeinde bekam Pfarrer Richard Hentrich unter anderem ein Bild der Eichsfelder Pforte, durch die er nach Nordhausen kam. Das Bild hatte sein besonderes Interesse bei der jüngsten Vernissage in der Kreissparkasse gefunden.
Eduard Seifert


