Do, 08:12 Uhr
27.11.2003
Aufregung bei der Polizei
Nordhausen (nnz). Helle Aufregung herrschte gestern bei den Beamten in der Polizeidirektion Nordhausen. Kurz vor 22 Uhr einschien ein Mann an der Wache am Darrweg und stellte einen Plastikbeutel auf den Tisch...
Das staunte der Dienstgruppenleiter nicht schlecht, als er in den Beutel blickte: Drin waren zehn Handgranaten und eine Brandgranate. Sofort wurden die Berufsfeuerwehr und der Munitionsbergungsdienst informiert, der Eingangsbereich der Polizeidirektion abgesperrt. Bei der ersten Befragung gab der 22jährige aus Nordhausen an, die Granaten im Südharz bei einem Waldspaziergang vor zwei Wochen gefunden zu haben.
Die Munition aus dem zweiten Weltkrieg nahm der Nordhäuser nach Hause und bot sie zur Versteigerung im Internet an. Erst nach Hinweisen anderer ebay-Nutzer hatte er gestern die Auktion zurückgenommen und die Fundstücke zur Polizei gebracht. Im Einzelnen waren es fünf Stielhandgranaten, fünf Eierhandgranaten und eine Stabbrandbombe. Nach ersten Einschätzungen der Experten der Firma Tauber sei die Munition nicht mehr gebrauchfähig gewesen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Gefundene Munition sollte nicht berührt oder gar transportiert werden. Vielmehr solle sofort der Fundort markiert und die Polizei angerufen werden. Auch von kleinen Munitionsteilen wie etwa Patronen könne eine Gefährdung ausgehen, so der Sprecher der Polizeidirektion, Thomas Soszynski, gegenüber nnz.
Autor: nnzDas staunte der Dienstgruppenleiter nicht schlecht, als er in den Beutel blickte: Drin waren zehn Handgranaten und eine Brandgranate. Sofort wurden die Berufsfeuerwehr und der Munitionsbergungsdienst informiert, der Eingangsbereich der Polizeidirektion abgesperrt. Bei der ersten Befragung gab der 22jährige aus Nordhausen an, die Granaten im Südharz bei einem Waldspaziergang vor zwei Wochen gefunden zu haben.
Die Munition aus dem zweiten Weltkrieg nahm der Nordhäuser nach Hause und bot sie zur Versteigerung im Internet an. Erst nach Hinweisen anderer ebay-Nutzer hatte er gestern die Auktion zurückgenommen und die Fundstücke zur Polizei gebracht. Im Einzelnen waren es fünf Stielhandgranaten, fünf Eierhandgranaten und eine Stabbrandbombe. Nach ersten Einschätzungen der Experten der Firma Tauber sei die Munition nicht mehr gebrauchfähig gewesen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Gefundene Munition sollte nicht berührt oder gar transportiert werden. Vielmehr solle sofort der Fundort markiert und die Polizei angerufen werden. Auch von kleinen Munitionsteilen wie etwa Patronen könne eine Gefährdung ausgehen, so der Sprecher der Polizeidirektion, Thomas Soszynski, gegenüber nnz.

