Mo, 15:23 Uhr
24.11.2003
Wenig Mut zur Diskussion?
Nordhausen (nnz). Viele Bürger waren der Einladung der Firma PURUS in Niedergebra zu einem Ausspracheabend in den Gemeindesaal gefolgt, wo die Beschwerden zu Geruchs- und Lärmbelästigungen vorgetragen werden konnten. Dazu Anmerkungen der Bündnisgrünen.
Die Ausführungen der Mitarbeiter des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen sowie des unabhängigen Experten vom Institut für Umweltanalytik verwiesen darauf, dass alle gesetzlichen Vorgaben durch die Fa. PURUS erfüllt werden. Vorbildlich sei deshalb die Bereitschaft vom Betriebsleiter Meyer zu werten, über das gesetzlich geforderte Maß hinaus, die Lärmemission kurzfristig durch innerbetriebliche Maßnahmen zu reduzieren.
Nur wenige Bürger hatten nach Ansicht von Bündnis90/Die Grünen den Mut, öffentlich zu protestieren oder das Unternehmen zu unterstützen. Die Demokratie lebe vom Widerspruch, und jeder Verantwortliche in Politik und Wirtschaft tue gut daran, die kritischen Stimmen nicht zu maßregeln, sondern sie als Chance zur Findung optimaler Lösungen ernst zu nehmen. Die Bündnisgrünen werden am Ball bleiben, um einerseits wertvolle Arbeitsplätze zu sichern und andererseits die Lebensqualität für die Bürger des Dorfes zu erhalten.
Autor: nnzDie Ausführungen der Mitarbeiter des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen sowie des unabhängigen Experten vom Institut für Umweltanalytik verwiesen darauf, dass alle gesetzlichen Vorgaben durch die Fa. PURUS erfüllt werden. Vorbildlich sei deshalb die Bereitschaft vom Betriebsleiter Meyer zu werten, über das gesetzlich geforderte Maß hinaus, die Lärmemission kurzfristig durch innerbetriebliche Maßnahmen zu reduzieren.
Nur wenige Bürger hatten nach Ansicht von Bündnis90/Die Grünen den Mut, öffentlich zu protestieren oder das Unternehmen zu unterstützen. Die Demokratie lebe vom Widerspruch, und jeder Verantwortliche in Politik und Wirtschaft tue gut daran, die kritischen Stimmen nicht zu maßregeln, sondern sie als Chance zur Findung optimaler Lösungen ernst zu nehmen. Die Bündnisgrünen werden am Ball bleiben, um einerseits wertvolle Arbeitsplätze zu sichern und andererseits die Lebensqualität für die Bürger des Dorfes zu erhalten.


