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Sa, 17:13 Uhr
22.11.2003

Internationaler Gast

Nordhausen(nnz). Paul Vermiglio ist Italiener, stammt aber aus Liverpool, hat fünf Jahre in Japan gelebt und arbeitet demnächst in Israel, internationaler geht es kaum. Was macht der in Nordhausen, und dazu noch ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit?


Training


Sport macht der, Kampfsport, und er trainierte mit den Nordhäusern sowie zahlreichen begeisterten Gästen. Populär wie ein Rudi Völler ist er nicht. Das liegt wohl auch am mangelnden Bekanntheitsgrad asiatischer Sportarten. Daß nnz ihn aufgestöbert hat, ist ihm fast ein wenig unangenehm. "Du bist eben eine berühmte Persönlichkeit." klärt Frank Pelny, Vorsitzender des Nordhäuser Karate-Do- Kwai, seinen Gast auf. Kennengelernt haben sie sich in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft auf Okinawa, wo der Nordhäuser einen respektablen 19. Platz belegte. Und das bei erstmaliger Teilnahme an einer WM.

Eine große Portion Glück gehörte dazu, den Meister für ein Training zu gewinnen, denn der ist viel unterwegs. Sein neuestes Projekt wird der Aufbau eines Kobudo- Trainingszentrums in Israel sein. Vorher wollte er seinen Bruder in Stuttgart besuchen, und da konnte er in Nordhausen am heutigen Tag Station machen. Wäre eher bekannt gewesen, daß Paul Vermiglio kommt, dann hätten sich bestimmt noch mehr Kobudobegeisterte eingefunden. Als der Japaner Toshihiro Oshiro im Frühjahr 2002 zu Gast war, platzte die Halle der Käthe Kollwitz Schule nämlich aus allen Nähten.

Vermiglio, Pelny Ebenfalls angereist war Kobudo Bundestrainer Rainer Seibert. Er vertritt eine andere Stilrichtung der Waffenkampfkunst und bot einen eigenen Lehrgang an. Die Teilnehmer hatten nun die Qual der Entscheidung.

In beiden Übungsgruppen wurden Katas (Karate-Formen), Kihon und Kumite (Partnerübungen) trainiert. Als Haupt-Waffe im Kobudo dient der Bo, ein 1,82 Meter Langstock. Rainer Seibert verwendete ebenfalls den Hanbo (Kurzstock), während Paul Vermiglio mit Sai (Metallgabeln) üben lies. Vom Weißgurt bis zum Meister kam garantiert jeder auf seine Kosten, denn die Trainer nahmen sich viel Zeit und gingen auch auf Fragen ein. Wer wollte, hatte am Ende des Lehrgangs die Möglichkeit Gürtelprüfungen abzulegen.
Autor: wf

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