Sa, 15:06 Uhr
22.11.2003
Neuer DRK-Präsident
Nordhausen (nnz). Das Deutsche Rote Kreuz hat einen neuen Präsidenten. Er kommt aus der Politik und löst Knut Ipsen ab, der neun Jahre DRK-Präsident war. Wer der Neue ist, das hat die nnz erfahren.
Der frühere Bundesinnenminister Dr. Rudolf Seiters ist neuer Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Die Delegierten aus den 20 DRK-Mitgliedsverbänden wählten ihn am Freitag auf der 53. Bundesversammlung in das höchste Amt des Verbandes. Seiters übernimmt den ehrenamtlichen Posten von Völkerrechtler Professor Knut Ipsen, der neun Jahre DRK-Präsident war.
Seiters, Jahrgang 1937, war 33 Jahre CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Als Kanzleramtsminister hat er im Prozess der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten eine zentrale Rolle gespielt. Von 1991 bis 1993 war er Bundesinnenminister und von 1998 bis 2002 Bundestagsvizepräsident.
Ich werde meinen Beitrag leisten zur Stärkung des Ehrenamtes, zur qualitativen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder, zur Werbung für das humanitäre Anliegen des Roten Kreuzes und dafür, dass unsere Mitbürger in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachlassen, sagte Rudolf Seiters nach der Wahl.
Neben dem Präsidenten wurde auch das DRK Präsidium für die kommenden drei Jahre gewählt. Die neuen Präsidiumsmitglieder sind: Präsident: Dr. Rudolf Seiters, Papenburg, Vize-Präsidentin: Soscha Gräfin zu Eulenburg, Berlin, Vize-Präsident: Dr. Bodo Richter, Schleswig, Bundesschatzmeister: Prof. Dr. Manfred Willms, Kiel, Bundesarzt: Dr. Karl-Wilhelm Demmer, Bonn.
Autor: nnzDer frühere Bundesinnenminister Dr. Rudolf Seiters ist neuer Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. Die Delegierten aus den 20 DRK-Mitgliedsverbänden wählten ihn am Freitag auf der 53. Bundesversammlung in das höchste Amt des Verbandes. Seiters übernimmt den ehrenamtlichen Posten von Völkerrechtler Professor Knut Ipsen, der neun Jahre DRK-Präsident war.
Seiters, Jahrgang 1937, war 33 Jahre CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Als Kanzleramtsminister hat er im Prozess der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten eine zentrale Rolle gespielt. Von 1991 bis 1993 war er Bundesinnenminister und von 1998 bis 2002 Bundestagsvizepräsident.
Ich werde meinen Beitrag leisten zur Stärkung des Ehrenamtes, zur qualitativen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder, zur Werbung für das humanitäre Anliegen des Roten Kreuzes und dafür, dass unsere Mitbürger in ihrer Spendenbereitschaft nicht nachlassen, sagte Rudolf Seiters nach der Wahl.
Neben dem Präsidenten wurde auch das DRK Präsidium für die kommenden drei Jahre gewählt. Die neuen Präsidiumsmitglieder sind: Präsident: Dr. Rudolf Seiters, Papenburg, Vize-Präsidentin: Soscha Gräfin zu Eulenburg, Berlin, Vize-Präsident: Dr. Bodo Richter, Schleswig, Bundesschatzmeister: Prof. Dr. Manfred Willms, Kiel, Bundesarzt: Dr. Karl-Wilhelm Demmer, Bonn.


