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Do, 13:25 Uhr
14.06.2012

Kommunen vor neuen Herausforderungen

In der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat heute die 10. Tagung der Wirtschaftsförderer aus Nord- und Mittelthüringen stattgefunden. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die gewerbliche Nutzung der Erneuerbaren Energien und die Anforderungen, welche von den kommunalen Wirtschaftsförderern in den nächsten Jahren bewältigt werden müssen...


„Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung die grundlegende Energiewende in Deutschland eingeleitet. Noch immer fehlt aber ein konkreter Masterplan für deren Umsetzung“, betont Elmar Dräger, Vizepräsident der IHK Erfurt. Vor allem die mittelständische Wirtschaft befürchte steigende Energiepreise mit gravierenden Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit.

Die eingeleitete Energiewende stelle nicht nur die Branche, sondern die gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen in technischer, finanzieller und infrastruktureller Hinsicht. Sie fordere deshalb Vernunft, Sachlichkeit und einen breiten politischen Konsens.

Die Erfahrungsberichte der Referenten zeigten deutlich, vor welch komplizierten und inhaltlich neuen Aufgaben die Thüringer Kommunen und insbesondere die Wirtschaftförderer künftig stehen. „Die Energiestrategie unserer Landesregierung ist darauf gerichtet, die Anteile der Erneuerbaren Energien bei der Stromversorgung, Wärmebereitstellung und dem Kraftstoffverbrauch bis 2020 deutlich zu erhöhen. Um diese anspruchsvollen Ziele umzusetzen, brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Investoren und Kommunen, aber auch eine hohe Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit“, so Dräger.
Autor: nnz

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