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Di, 15:29 Uhr
18.11.2003

Der zweite Teil ist da

Nordhausen (nnz). Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte. Auch Nordhausen. Die Chronik der Stadt war im Jahr 1927 erschienen. Jetzt wurde der zweite Teil dieser Chronik der Öffentlichkeit vorgestellt.


Interesse Um einen 2. Teil fortgeschrieben ist die 1927 zum 1000. Stadtgeburtstag erschienene Stadtchronik von Dr. Hans Silberborth „Geschichte der Freien Reichsstadt Nordhausen" und liegt jetzt zum Kauf vor. Heute stellte die Stadt Nordhausen gemeinsam mit einigen der Autoren und der Buchhandlung Rose das umfangreiche Werk im Bürgersaal des Neuen Rathauses der Öffentlichkeit vor. Die Chronik setze Anfang des 19. Jahrhunderts ein beim Übergang der Freien und des Reiches Stadt an das Königreich Preußen und ende mit der politischen Wende des Jahres 1989, erklärt Stadtarchivar Dr. Peter Kuhlbrodt.

Das über 600 Seiten starke Werk behandele in 18 Kapiteln unter anderem die Jahre unter preußischer Herrschaft, die Restauration, die 48er Revolution, die Industrialisierung, Nordhausen im Ersten Weltkrieg, in den Wirren der Revolution und Nachkriegszeit, die Glanz- und Endzeit der Weimarer Republik, Nordhausen im sogenannten „Dritten Reich“, die Bombardierung der Stadt am 3. und 4. April 1945, Nordhausen unter der amerikanischen und sowjetischen Besatzungsmacht, die Stadt in der ausgehenden Ära Ulbricht, Nordhausen als DDR-Industriestadt und in der Endphase des "real existierenden Sozialismus" sowie das Jahr der Wende.

Das Werk wurde bereichert durch über 200 Abbildungen - darunter seien viele bisher unveröffentlichte Fotos, Farbbilder und Stadtpläne. „Die Stadt Nordhausen und die Autoren möchten mit der Chronik ein für alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser geschichtliches Nachschlagewerk bieten - sozusagen ein Handbuch zum täglichen Gebrauch, das zuverlässige Auskunft geben will auf viele Fragen, die insbesondere die junge Generation immer wieder stellen wird“, sagte der Stadtarchivar.

Ein kleiner säuerlicher Beigeschmack der heutigen Präsentation bleibt dennoch. Aufgrund der Zeit (15.00 Uhr) konnten nicht alle der Autoren an dem Event teilnehmen, denn einige von ihnen stehen noch in „Lohn und Brot“. Eine Bitte von Autoren, die Veranstaltung in die Abendstunden zu verschieben, soll von der Stadtverwaltung abgelehnt worden sein. Schade.
Autor: nnz

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