Do, 14:03 Uhr
08.03.2001
Über eine Million Erwerbstätige in Thüringen
Nordhausen (nnz/tls). In Deutschland erhöhte sich im Jahr 2000 die Zahl der Erwerbstätigen um 1,6 Prozent bzw. 590 Tausend Personen. Alle Länder des früheren Bundesgebietes verzeichneten einen Zuwachs an Erwerbstätigen mit einem Arbeitsplatz im jeweiligen Bundesland, zwischen 1,3 Prozent in Schleswig-Holstein und 2,4 Prozent in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 2,2 Prozent bzw. 673 Tausend Personen. Im Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin) nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2000 um 1,5 Prozent bzw. 91 Tausend Personen ab. Die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Arbeitsplatz im jeweiligen Bundesland verringerte sich in allen neuen Bundesländern, zwischen 1,0 Prozent in Sachsen und 2,4 Prozent in Sachsen-Anhalt. Die Veränderung der Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Thüringen wurde auch im Jahr 2000 in erheblichem Maße von den Veränderungen auf dem zweiten Arbeitsmarkt bestimmt.
Im Jahr 2000 ging die Zahl der Erwerbstätigen um 15,8 Tausend Personen zurück. Zur gleichen Zeit verringerte sich im Jahresdurchschnitt die Zahl der Beschäftigten in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) einschließlich der geförderten Personen nach § 249h AFG (Arbeitsfördergesetz) um 14.100 Tausend Personen und die Zahl der geförderten Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) um 6.500 Personen. Beschäftigte in Strukturanpassungsmaßnahmen und geförderte Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gelten als Erwerbstätige.
Der Rückgang bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2000 gegenüber 1999 um ca. 22 Tausend Personen war größer als der Rückgang bei den Fördermaßnahmen durch ABM und SAM (-20,6 Tausend Personen).
Die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen verlief auch im Jahr 2000 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen uneinheitlich. Im Baugewerbe setzte sich der Abbau von Arbeitsplätzen fort. Die Zahl der Erwerbstätigen ging in diesem Bereich im Jahresdurchschnitt um 9.900 Personen zurück. Demgegenüber erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Wirtschaftsbereich Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe um 2.700 Personen. Dieser Zuwachs wird wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren durch das Verarbeitende Gewerbe getragen. Im Jahr 2000 fanden hier im Jahresdurchschnitt 3.300 Personen zusätzlich einen Arbeitsplatz. Die Zunahme der Erwerbstätigen im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister um 4.500 Personen ist vor allem auf eine größere Zahl von Arbeitsplätzen im Bereich der Unternehmensdienstleister zurückzuführen. In den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sank die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2000 um 3.100 Personen, im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 3.000 Personen und im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister um 6.900 Personen.
Autor: nnzIm Jahr 2000 ging die Zahl der Erwerbstätigen um 15,8 Tausend Personen zurück. Zur gleichen Zeit verringerte sich im Jahresdurchschnitt die Zahl der Beschäftigten in Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) einschließlich der geförderten Personen nach § 249h AFG (Arbeitsfördergesetz) um 14.100 Tausend Personen und die Zahl der geförderten Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) um 6.500 Personen. Beschäftigte in Strukturanpassungsmaßnahmen und geförderte Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gelten als Erwerbstätige.
Der Rückgang bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2000 gegenüber 1999 um ca. 22 Tausend Personen war größer als der Rückgang bei den Fördermaßnahmen durch ABM und SAM (-20,6 Tausend Personen).
Die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen verlief auch im Jahr 2000 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen uneinheitlich. Im Baugewerbe setzte sich der Abbau von Arbeitsplätzen fort. Die Zahl der Erwerbstätigen ging in diesem Bereich im Jahresdurchschnitt um 9.900 Personen zurück. Demgegenüber erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Wirtschaftsbereich Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe um 2.700 Personen. Dieser Zuwachs wird wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren durch das Verarbeitende Gewerbe getragen. Im Jahr 2000 fanden hier im Jahresdurchschnitt 3.300 Personen zusätzlich einen Arbeitsplatz. Die Zunahme der Erwerbstätigen im Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister um 4.500 Personen ist vor allem auf eine größere Zahl von Arbeitsplätzen im Bereich der Unternehmensdienstleister zurückzuführen. In den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sank die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2000 um 3.100 Personen, im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei um 3.000 Personen und im Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister um 6.900 Personen.

