Sa, 06:14 Uhr
15.11.2003
nnz-Rückspiegel: 15. November 2002
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat, das sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat sich diesen Tag genauer angesehen. Heute: Plan, Siege, Lizenzen und CDU
Man ist im Plan
In einer sehr informativen Bürgerversammlung erfuhren interessierte Bürger am Donnerstag im St. Jakobsheim in Nordhausen, wie der weitere Ausbau der Straßenachse Kornmarkt – Bahnhof in Nordhausen verlaufen wird. Von Seiten der Stadtverwaltung als Auftraggeber, der ausführenden Architekturbüros und des Straßenbauamtes Leinefelde waren alle gekommen, die Aufschluss über den weiteren Verlauf des Straßenausbaus des Abschnittes Neustadtstraße-Zorgebrücke geben konnten. Die Zuhörerschaft schien vorwiegend aus Bewohnern der angrenzenden Häuser zu bestehen.
Was diese erfuhren war aufschlussreich, gab aber wenig Anlass zu anschließenden Fragen oder Diskussionen. Zumindest wurden wenig Fragen gestellt. Das mag zum Beispiel an der Tatsache gelegen haben, dass mehr zu bau- und verkehrstechnische Erfordernissen erläutert wurde, als über Planungen und deren Verwirklichung, die bürgernahen Charakter hatten. Und soweit es solche gab, wurden sie eher gelassen zur Kenntnis genommen. Das betraf vor allem den Hinweis, dass es auch in den kommenden Monaten zum Teil noch sehr empfindliche Einschränkungen für den fließenden Verkehr für Motorfahrzeuge, aber auch für Radfahrer und Fußgänger geben wird...ausführlich im nnz-Archiv
Manfred Grund: Union muss zulegen
Wie weiter mit der CDU? Interessante Aufschlüsse über die Perspektiven der CDU in Thüringen brachte eine Unterhaltung mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Union im Bundestag, Manfred Grund. Im Grunde bleibt es nicht aus, dass man sich mit einem Bundespolitiker wie dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU im Bundestag, Manfred Grund, über bundespolitische Vorgänge unterhält. Wozu ja nun die Wirtschaftsweisen durch ihr gerade vorgelegtes Gutachten zu den Reformen der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft Stoff genug bieten.
Hier freilich war vordringlich die Frage zu beantworten, wie sich diese Reform auf Thüringen auswirkt. Da nun weist Manfred Grund darauf hin, dass die Bundesregierung natürlich für Thüringen – wie ja insgesamt für Gesamtdeutschland – durch ihre Politik die Weichen stellt. Und Grund schließt sich den Wirtschaftsweisen an, die die zentralen Reformpläne der Bundesregierung als konjunkturschädigend verurteilen. Ich hoffe immer noch, dass die Regierung doch noch zur Einsicht kommt und irgendwann einen Kurs fährt, den wir als Opposition auch mittragen können. Als das ist es ja nicht unsere Absicht, das Land Schaden nehmen zu lassen, sondern dass es voran geht. Wir werden gern allem zustimmen was dazu dient, den Standort Deutschland attraktiver zu machen und das Wirtschaftswachstum den europäischen Erfordernissen anzupassen. Und Thüringen als geografische und verkehrspolitische Mitte Deutschlands muss daran teilhaben können...ausführlich im nnz-Archiv
Weiter mit Lizenz zum Senden
Seit zweieinhalb Jahren hört man Menschen mit komischen Dialekten in Nordhausen im Radio. Wenn Ihnen da die eine oder andere Stimme bekannt vorkommt, dann liegen Sie vielleicht richtig. Und sie werden das etwas andere Radio auch weitere vier Jahre hören. Auf 100,4! Wie die nnz bereits berichtete, hat die Thüringer Landesmedienanstalt dem Trägerverein für den Offenen Kanal Nordhausen (OKN) die Lizenz für weitere vier Jahre übergeben (siehe auch im nnz-Archiv). Damit ist die Zukunfts-Grundlage für das Bürgerradio gesichert. Der OKN hat sich in den zurückliegenden 30 Monaten von einer CD-Abspielstation zu einem Medium gemausert, das vielleicht schon aus den Kinderschuhen heraus ist...ausführlich im nnz-Archiv
Industriepark zählt zu den Siegern
Seit gestern kann sich der Industriestandort Nordhausen freuen. Das Gebiet um Nordhausen, wo der Industriepark Nordhausen Goldene Aue auf ca. 100 ha geplant ist, wurde neben weiteren sieben Standorten wie z.B. Erfurt, Artern oder Sömmerda vom Thüringer Wirtschaftsministerium als eine der Flächen ausgewählt, die für größere Industrieansiedlungen beste Voraussetzungen zu bieten haben. Hierbei werden die hervorragenden infrastrukturellen Voraussetzungen wie beste verkehrstechnische Anbindung und die durchweg flache Beschaffenheit des Gebietes gewürdigt, die von größeren Investoren bei einer Ansiedlung zwingend vorausgesetzt wird...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzMan ist im Plan
In einer sehr informativen Bürgerversammlung erfuhren interessierte Bürger am Donnerstag im St. Jakobsheim in Nordhausen, wie der weitere Ausbau der Straßenachse Kornmarkt – Bahnhof in Nordhausen verlaufen wird. Von Seiten der Stadtverwaltung als Auftraggeber, der ausführenden Architekturbüros und des Straßenbauamtes Leinefelde waren alle gekommen, die Aufschluss über den weiteren Verlauf des Straßenausbaus des Abschnittes Neustadtstraße-Zorgebrücke geben konnten. Die Zuhörerschaft schien vorwiegend aus Bewohnern der angrenzenden Häuser zu bestehen.
Was diese erfuhren war aufschlussreich, gab aber wenig Anlass zu anschließenden Fragen oder Diskussionen. Zumindest wurden wenig Fragen gestellt. Das mag zum Beispiel an der Tatsache gelegen haben, dass mehr zu bau- und verkehrstechnische Erfordernissen erläutert wurde, als über Planungen und deren Verwirklichung, die bürgernahen Charakter hatten. Und soweit es solche gab, wurden sie eher gelassen zur Kenntnis genommen. Das betraf vor allem den Hinweis, dass es auch in den kommenden Monaten zum Teil noch sehr empfindliche Einschränkungen für den fließenden Verkehr für Motorfahrzeuge, aber auch für Radfahrer und Fußgänger geben wird...ausführlich im nnz-Archiv
Manfred Grund: Union muss zulegen
Wie weiter mit der CDU? Interessante Aufschlüsse über die Perspektiven der CDU in Thüringen brachte eine Unterhaltung mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Union im Bundestag, Manfred Grund. Im Grunde bleibt es nicht aus, dass man sich mit einem Bundespolitiker wie dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU im Bundestag, Manfred Grund, über bundespolitische Vorgänge unterhält. Wozu ja nun die Wirtschaftsweisen durch ihr gerade vorgelegtes Gutachten zu den Reformen der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft Stoff genug bieten.
Hier freilich war vordringlich die Frage zu beantworten, wie sich diese Reform auf Thüringen auswirkt. Da nun weist Manfred Grund darauf hin, dass die Bundesregierung natürlich für Thüringen – wie ja insgesamt für Gesamtdeutschland – durch ihre Politik die Weichen stellt. Und Grund schließt sich den Wirtschaftsweisen an, die die zentralen Reformpläne der Bundesregierung als konjunkturschädigend verurteilen. Ich hoffe immer noch, dass die Regierung doch noch zur Einsicht kommt und irgendwann einen Kurs fährt, den wir als Opposition auch mittragen können. Als das ist es ja nicht unsere Absicht, das Land Schaden nehmen zu lassen, sondern dass es voran geht. Wir werden gern allem zustimmen was dazu dient, den Standort Deutschland attraktiver zu machen und das Wirtschaftswachstum den europäischen Erfordernissen anzupassen. Und Thüringen als geografische und verkehrspolitische Mitte Deutschlands muss daran teilhaben können...ausführlich im nnz-Archiv
Weiter mit Lizenz zum Senden
Seit zweieinhalb Jahren hört man Menschen mit komischen Dialekten in Nordhausen im Radio. Wenn Ihnen da die eine oder andere Stimme bekannt vorkommt, dann liegen Sie vielleicht richtig. Und sie werden das etwas andere Radio auch weitere vier Jahre hören. Auf 100,4! Wie die nnz bereits berichtete, hat die Thüringer Landesmedienanstalt dem Trägerverein für den Offenen Kanal Nordhausen (OKN) die Lizenz für weitere vier Jahre übergeben (siehe auch im nnz-Archiv). Damit ist die Zukunfts-Grundlage für das Bürgerradio gesichert. Der OKN hat sich in den zurückliegenden 30 Monaten von einer CD-Abspielstation zu einem Medium gemausert, das vielleicht schon aus den Kinderschuhen heraus ist...ausführlich im nnz-Archiv
Industriepark zählt zu den Siegern
Seit gestern kann sich der Industriestandort Nordhausen freuen. Das Gebiet um Nordhausen, wo der Industriepark Nordhausen Goldene Aue auf ca. 100 ha geplant ist, wurde neben weiteren sieben Standorten wie z.B. Erfurt, Artern oder Sömmerda vom Thüringer Wirtschaftsministerium als eine der Flächen ausgewählt, die für größere Industrieansiedlungen beste Voraussetzungen zu bieten haben. Hierbei werden die hervorragenden infrastrukturellen Voraussetzungen wie beste verkehrstechnische Anbindung und die durchweg flache Beschaffenheit des Gebietes gewürdigt, die von größeren Investoren bei einer Ansiedlung zwingend vorausgesetzt wird...ausführlich im nnz-Archiv

