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Fr, 13:29 Uhr
14.11.2003

Rinke: Parken wird neu geordnet

Nordhausen (nnz). Die Streitkultur rund ums Parken in Nordhausen hat eine Dimension angenommen, die fast schon ins Peinliche abgleitet. Die nnz hat sich deshalb mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) über Parkplätze und Konzepte unterhalten.


In der Stadtverwaltung und in den Fachausschüssen des Stadtrates werde bereits seit einiger Zeit über ein neues Parkkonzept für Nordhausen diskutiert. Die Umsetzung sei bislang jedoch nicht möglich gewesen, da Nordhausen in den vergangenen Jahren von zahlreichen Baustellen geprägt wurde, so Barbara Rinke (SPD) zur nnz. „Unsere Devise kann aber nur lauten: Soviel Parkflächen ohne Parkuhr in der Stadt wie möglich. Das ist also keine Erfindung der Jungen Union oder der JuLis.“

Die Umsetzung des Konzeptes solle dann nach der Landesgartenschau erfolgen. In der Innenstadt sollen die bewirtschafteten Parkflächen 30 oder 60 Minuten gebührenfrei genutzt werden. So sei ein Einkauf möglich. „Wir wollen erreichen, dass die innerstädtischen Flächen von möglichst vielen Kraftfahrern genutzt werden können. Darum ist nach einer kostenfreien Zeit eine Gebühr zu entrichten“, erläutert die Oberbürgermeisterin. Schon bis zur Landesgartenschau werden sich in der Innenstadt die Parkbedingungen verbessern. Der August-Bebel-Platz soll bewirtschaftet werden und wird nach der Landesgartenschau wieder kostenfrei zu nutzen sein, die Tiefgarage vor der Kreissparkasse fertig sein.

Fakt ist aus Sicht der Oberbürgermeisterin auch, dass im Innenstadtbereich ein völlig kostenfreies Parken nur zu einem Dauerparken führen würde. Und das könne nicht im Sinne des Einzelhandels sein.
Autor: nnz

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