Do, 12:18 Uhr
24.05.2012
Index fällt, trotzdem weiter Wachstum
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai deutlich verschlechtert. Zum ersten Mal seit sechs Monaten ist der Ifo-Index gesunken. Die Unternehmen beurteilten sowohl die aktuelle Lage als auch ihre Geschäftsaussichten wieder schlechter. Und wie sieht es im Freistaate Thüringen aus?
Die Rezession in Südeuropa und der ungewisse Kurs Griechenlands lassen bei vielen die Angst vor einer konjunkturellen Abkühlung wachsen. Dafür gibt es jedoch momentan nur wenig Grund, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Die aktuellen Einschätzungen seien meist psychologisch geprägt.
Wer Tagein und Tagaus nur negative Schlagzeilen aus der Eurozone hört, der könne trotz gut gehender Geschäfte nur schwer mit Optimismus auf die kommenden Monate blicken. Zwischen der gegenwärtigen Stimmung und der Realität klafft eine Lücke. Die statistischen Zahlen mit Umsatzzuwachs und stabilen Auftragseingängen aus dem Inland vermitteln nach wie vor ein positives Bild, so der IHK-Chef.
Die Thüringer Wirtschaft sei weiterhin gut aufgestellt. Den besten Beweis würden die aktuellen Industriedaten für die Landkreise und kreisfreien Städte liefern. Sie bescheinigten fast allen Regionen des Freistaats ein durchgängiges Wachstumsplus. Bisher trotzen die Firmen den Negativschlagzeilen erstaunlich robust. Allerdings beobachten sie die Entwicklung mit großer Sorge.
Schließlich ist die Thüringer Industrie vom Funktionieren der europäischen Märkte stark abhängig, stellt Gerald Grusser fest. Immerhin gingen 66 Prozent aller Exporte aus dem Freistaat in die 27 EU-Länder.
Autor: nnzDie Rezession in Südeuropa und der ungewisse Kurs Griechenlands lassen bei vielen die Angst vor einer konjunkturellen Abkühlung wachsen. Dafür gibt es jedoch momentan nur wenig Grund, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Die aktuellen Einschätzungen seien meist psychologisch geprägt.
Wer Tagein und Tagaus nur negative Schlagzeilen aus der Eurozone hört, der könne trotz gut gehender Geschäfte nur schwer mit Optimismus auf die kommenden Monate blicken. Zwischen der gegenwärtigen Stimmung und der Realität klafft eine Lücke. Die statistischen Zahlen mit Umsatzzuwachs und stabilen Auftragseingängen aus dem Inland vermitteln nach wie vor ein positives Bild, so der IHK-Chef.
Die Thüringer Wirtschaft sei weiterhin gut aufgestellt. Den besten Beweis würden die aktuellen Industriedaten für die Landkreise und kreisfreien Städte liefern. Sie bescheinigten fast allen Regionen des Freistaats ein durchgängiges Wachstumsplus. Bisher trotzen die Firmen den Negativschlagzeilen erstaunlich robust. Allerdings beobachten sie die Entwicklung mit großer Sorge.
Schließlich ist die Thüringer Industrie vom Funktionieren der europäischen Märkte stark abhängig, stellt Gerald Grusser fest. Immerhin gingen 66 Prozent aller Exporte aus dem Freistaat in die 27 EU-Länder.


