Mi, 09:10 Uhr
23.05.2012
Richter Kropp: Martyrium
Immer wieder kam es zu verbalen Auseinandersetzungen, schreibt eine Frau an das Amtsgericht Sondershausen. Über Monate habe sie ein Matyrium aushalten müssen, bis sich Richter Christian Kropp mit dem Fall beschäftigte...
Er beschimpfte mich und schlug mich mit der rechten Hand in meine linke Gesichtshälfte, weil er Hunger und Durst hatte. Er drückte mich mit seinem ganzen Gewicht auf die Couch, kniete sich auf mich und schrie mich an, ich solle munter werden. Er schrie mir ins Ohr, ich solle einkaufen gehen. Er warf mich in die Badewanne und zog mich an den Haaren zur Garage. Wieder schlug er mich und beschimpfte mich als räudige Fotze. Dann beschimpfte er mich wegen der Zeit, die ich auf Arbeit verbringe. Ich solle kündigen und ihn versorgen.
Über mehrere Monate hat sich dieses Martyrium einer jungen Frau in der Kreisstadt Sondershausen hingezogen. Immer wieder beschimpfte und schlug der Arbeitslose seine arbeitende Frau. Zugleich beklagte er sich, dass er doch von ihr abhängig sei und sie ihm nicht genug zu essen gebe.
Wie es in manchen Beziehungen leider üblich ist, folgten dann Entschuldigungen und schnelle Aussöhnungen, bevor es wieder von vorne losging. Ein Auszug des Mannes war auch bei verschiedenen Polizeieinsätzen immer wieder ein Thema. Die Frau erhörte sein Betteln und Flehen andererseits auch immer wieder und ließ ihren Peiniger wieder einziehen. Für Außenstehende ist eine solche Beziehung unbegreiflich, erlernte Hilflosigkeit nennen dies Kriminologen.
Als die Vorfälle sich steigerten, fand sie eine verständnisvolle Anwältin, welche einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz beim Amtsgericht in Sondershausen stellte. Und sie fand in Familienrichter Christian Kropp einen verständnisvollen Richter, der diese einstweilige Anordnung auch erließ und den Mann endgültig vor die Tür setzte und ihm jeglichen Kontakt zur Frau verbot.
Seitdem ist Ruhe zwischen beiden, den sich die Frau wohlverdient hat.
Autor: nnzEr beschimpfte mich und schlug mich mit der rechten Hand in meine linke Gesichtshälfte, weil er Hunger und Durst hatte. Er drückte mich mit seinem ganzen Gewicht auf die Couch, kniete sich auf mich und schrie mich an, ich solle munter werden. Er schrie mir ins Ohr, ich solle einkaufen gehen. Er warf mich in die Badewanne und zog mich an den Haaren zur Garage. Wieder schlug er mich und beschimpfte mich als räudige Fotze. Dann beschimpfte er mich wegen der Zeit, die ich auf Arbeit verbringe. Ich solle kündigen und ihn versorgen.
Über mehrere Monate hat sich dieses Martyrium einer jungen Frau in der Kreisstadt Sondershausen hingezogen. Immer wieder beschimpfte und schlug der Arbeitslose seine arbeitende Frau. Zugleich beklagte er sich, dass er doch von ihr abhängig sei und sie ihm nicht genug zu essen gebe.
Wie es in manchen Beziehungen leider üblich ist, folgten dann Entschuldigungen und schnelle Aussöhnungen, bevor es wieder von vorne losging. Ein Auszug des Mannes war auch bei verschiedenen Polizeieinsätzen immer wieder ein Thema. Die Frau erhörte sein Betteln und Flehen andererseits auch immer wieder und ließ ihren Peiniger wieder einziehen. Für Außenstehende ist eine solche Beziehung unbegreiflich, erlernte Hilflosigkeit nennen dies Kriminologen.
Als die Vorfälle sich steigerten, fand sie eine verständnisvolle Anwältin, welche einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz beim Amtsgericht in Sondershausen stellte. Und sie fand in Familienrichter Christian Kropp einen verständnisvollen Richter, der diese einstweilige Anordnung auch erließ und den Mann endgültig vor die Tür setzte und ihm jeglichen Kontakt zur Frau verbot.
Seitdem ist Ruhe zwischen beiden, den sich die Frau wohlverdient hat.

