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Mo, 08:56 Uhr
14.05.2012

Sicherheit hat höchste Priorität

Die Suche nach Erdgas in Thüringen kommt nur in Frage, wenn Risiken für Mensch und Natur vollständig ausgeschlossen werden können. Diese Meinung vertritt der agrar- und umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Egon Primas...


Primas unterstützt damit die Position des Thüringer Umweltministers Reinholz, der Genehmigungen nur erteilen will, wenn eindeutig bewiesen ist, dass keine Umweltschäden entstehen können.

Primas wies auf die starken Vorbehalte innerhalb der Bevölkerung gegenüber diesem Erdgasförderverfahren hin. „So lange sich eine Gefährdung von Mensch, Natur und Grundwasser nicht zu 100 Prozent ausschließen lässt, müssen alle Aktivitäten auf Eis gelegt werden“, sagte der Abgeordnete. Ein freiwilliges Moratorium für einen Erkundungsstopp und mehr Transparenz im Bergrecht, wie vom Koalitionspartner gefordert, gehen dem Umweltexperten nicht weit genug.

Auf Bitten von CDU und SPD hatte das Unternehmen BNK Deutschland GmbH kürzlich dem Umweltausschuss seine Planungen für die Erkundung von Erdgasvorkommen auf Thüringer Gebiet vorgestellt. BNK hatte sich in Thüringen die Vorrechte zur Erkundung von unkonventionellen Erdgasvorkommen für drei Felder gesichert. Zu den Auswirkungen des Frackings auf die Umwelt haben das Umweltbundesamt und das Land Nordrhein-Westfalen Untersuchungen in Auftrag gegeben.

Primas plädiert dafür, die Ergebnisse dieser Studien abzuwarten. Bis ausreichend fundierte wissenschaftliche Kenntnisse zu den möglichen Auswirkungen von „Fracking“ vorliegen, dürften nach seinen Worten keine Fakten geschaffen werden.
Autor: nnz

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