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Mo, 06:58 Uhr
14.05.2012

Aufgestiegen (1): „Das ist ein super Gefühl“

Es gab wohl am Sonntagnachmittag keinen Spieler oder Trainer des Fußballverbandsligisten FSV Wacker 90 Nordhausen, der nach dem 2:0-Erfolg über den SV SCHOTT Jena und dem damit verbundenen vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft trockenen Fußes den Albert-Kuntz-Sportpark in Richtung Kabine verließ. Robin Teichmann gehörte ebenfalls dazu. Die Stimme des 24-Jährigen klang schon angeschlagen, als Sandra Arm den Kapitän zum nnz-Interview bat.


Teichmann (Foto: privat) Teichmann (Foto: privat) nnz: Herr Teichmann, wie hat Ihnen die Bierdusche geschmeckt?

Robin Teichmann: Ich bin nicht so der reine Biertrinker, aber zu so einer Veranstaltung natürlich gut.

nnz: Sie klingen schon ein wenig heiser. Die Feierlichkeiten haben also schon ihre Spuren hinterlassen.

Teichmann: Ja, da waren erst die 90 Minuten in denen ich immer viel reden muss und im Anschluss das Feiern auf dem Platz und in der Kabine. Ich denke, dass Jonas Heidrich noch weniger Stimme hat als ich. Wir verkraften das. Ich muss morgen auf Arbeit dann weniger reden.

nnz: Reden wir über den Aufstieg. Was bedeutet dieser für Sie?

Teichmann: Das ist ein super Gefühl und für die Mannschaft der verdiente Lohn für die gesamte Saison. Wir freuen uns natürlich für die Region, für die Fans, für alle Leute, die uns unterstützen und die Sponsoren. Sie alle waren da. Ich denke, das sollte man einfach feiern, dass es eine erfolgreiche Saison war.

nnz: Die Mannschaft tat sich zu Beginn gegen kompakt stehende Jenaer recht sehr schwer.

Teichmann: Ja, es war auch nicht einfach. Du weißt vorher, du kannst Meister werden. Das wussten wir vergangene Woche auch. Nur hatten wir da nicht so die Fanunterstützung, es waren nicht so viele Leute in Rudolstadt, da ist der Druck vielleicht nicht ganz so groß. Wenn man jetzt hier rauskommt und es sind so um die 500, 600 Zuschauer da, die haben natürlich alle eine Erwartungshaltung und wollten was sehen. Da sind vielleicht die ersten Pässe ein bisschen schwammig, wir sind auch nur Menschen. Ich denke, wir haben unsere Überlegenheit am Ende durchgedrückt und uns verdient durchgesetzt.

nnz: Die Mannschaft hat sich vorzeitig die Meisterschaft gesichert. Kann Sie nun in den noch verbleibenden Partien befreiter aufspielen?

Teichmann: Wir wollen natürlich alle Partien, die wir noch vor uns haben, gewinnen. Ob wir das befreiter tun, vielleicht ist das ein bisschen weniger Druck, weil man schon Meister ist. Wir wollen dennoch alle Partien gewinnen, das ist ganz wichtig. Nicht, dass jetzt wieder Stimmen aufkommen, wie, die sind satt oder die wollen nicht mehr. Wir wollen alle Partien gewinnen, eine ungeschlagene Schlussserie starten, um dann damit in die Oberliga aufzusteigen. Es wäre für uns auch ein positiver Abschluss, um in die neue Saison zu gehen.
Autor: nnz

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