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So, 09:18 Uhr
13.05.2012

Erneut Vandalismus

Die Zunahme von Vandalismus und Randaliererei in Nordhausen ist nicht mehr wegzudiskutieren. Es sind zumeist Jugendliche, die in Gruppen durch die Stadt ziehen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Polizei ist oft machtlos, auch in den vergangenen Stunden wieder...


Erneut müssen wir an dieser Stelle Beispiele sinnloser Zerstörungswut auflisten. In der Nacht von Freitag zu Samstag zerstörten in der Nordhäuser Sangerhäuser Straße bislang unbekannte Täter auf unbekannte Art und Weise beide Außenspiegel von einem abgestellten Pkw Citroen Berlingo. Der Schaden beläuft sich hier auf rund 800 Euro.

In einem Markt in der Gerhart-Hauptmann-Straße wurde eine Fensterscheibe mit einem unbekannten Gegenstand beschädigt, Schaden hier 500 Euro.

Bislang Unbekannte nahmen in der Nacht vom Freitag zum Sonntag in der Nordhäuser Flickengasse einen 70 KIlogramm schweren Sandstein von einer nahe gelegenen Rasenfläche und haben diesen auf die Kofferraumklappe eines geparkten Mercedes geworfen. Dabei wurden die Heckscheibe und die Kofferraumklappe beschädigt. Die rechts am Kofferraum angebrachte Radioantenne wurde abgebrochen und die Zierleiste an der Ladekante zum Kofferraum sprang durch den Aufprall des Steins heraus. Hier beläuft sich der Schaden auf rund 2.000 Euro.


Am Samstagabend, gegen 22:10 Uhr wurde beobachtet, wie am Nordhäuser Taschenberg Jugendliche über Motorhauben von zwei abgestellten Autos gelaufen sind. Bei der Überprüfung konnte festgestellt werden, dass an dem Alfa Romeo und VW Lupo leichte Dellen in der Motorhaube erkennbar waren. Im Rahmen der Fahndung hierzu konnten Täter ermittelt werden. Anzeigen wurden gefertigt. Schaden mehrere hundert Euro. Die Jugendlichen wurden nach Feststellung der Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.
Autor: nnz

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Kommentare
Susanna
13.05.2012, 11:37 Uhr
noch nicht alles
Des weiteren wurde in der Nacht vom Freitag auf Samstag in der Halleschen Straße (Thomas Philipps, Fitness Fox, King of Pizza) die Geschäfte bzw. abgestellten Pkw´s stark beschädigt. Die Eingangstür der Pizzeria wurde eingeschlagen, sowie am Lieferauto wurden die Seitenspiegel abgebrochen und die Frontscheibe wurde eingeschlagen. Der Transporter der von Kunden des Thomas Philipps Markt ausgeliehen werden kann, wurde auch kräftig bearbeitet.
Was ich nicht verstehe, dass es niemand gesehen haben will und die Polizei alarmiert hat?
Ein anonymer Anruf/Hinweis an die Polizei sollte wirklich jeder fertig bekommen. Denn es könnte bei nächsten Mal auch ihr Eigentum sein.
egw
13.05.2012, 12:08 Uhr
Vandalismus
Da ist sicher nicht die Schere zwischen arm und reich das Problem. Es fehlt einfach der Respekt vor dem Eigentum des Anderen und unser Rechtssystem ohne schmerzhafte Strafen schreckt nicht ab. Es fehlt an ausreichend Personal bei der Polizei um Präsenz zu zeigen.

In unserem kranken System werden Schulverweigerer von der Polizei in die Schule gebracht - wahrscheinlich werden damit mehr Mitschüler und Lehrer bestraft! Straftäter werden von Psychologen und Therapeuten betreut,sie bekommen Hilfe, Ausbildungsplätze usw., gern auch mal ein Auslandsaufenthalt nachgeworfen.

Bleibt wohl nur noch eine Bürgerwehr an den Brennpunkten wie: untere Altstadt, Grimmel, Rauten- und Sangerhäuserstr, ... Die bisherig Geschädigten könnten durch robustes Einschreiten den Vandalen schon die Richtung weisen und das in einer Sprache die für sie verständlich ist - mal Strafen ohne kuscheln.
Dora75
13.05.2012, 12:24 Uhr
Polizei
Wie schon vor einer Woche Frage ich mich wo ist die Polizei. Das kann ja wohl nicht sein.
Ich hatte Freunde aus dem Ausland eingeladen. Aber ich habe das wieder rückgängig gemacht. Besser so.
Wolfi65
13.05.2012, 15:54 Uhr
Rechtsfreie Zone
Ist es denn in NDH schon so schlimm mit dem Vandalismus, dass man seinen Besuch wieder ausladen muß? Da kommt schon der Ruf nach einer Bürgerwehr. Wer soll diese anführen und welche Befugnisse hat diese. Wie sind die Mitarbeiter der Bürgerwehr versicherungstechnisch abgesichert, wenn es zum Äußersten kommen sollte? Das sind Fragen, die vor Beginn der Jagd auf mögliche Täter geklärt werden müssen.
Janko
13.05.2012, 18:52 Uhr
solche fragen, wolfi,
stellen sich die leute, die laut nach bürgerwehren rufen, aber nicht. ich glaube, die sehen sich einfach nur mit sheriffstern und pistolengurt auf den straßen patroullieren.

mal davon abgesehen, dass es ohnehin nie zur aufstellung einer bürgerwehr kommen wird, hätte ich auch ehrlich gesagt sorge davor. irgendwie klingen mir diese aufgebrachten rufer immer nach lynchmob.
egw
13.05.2012, 22:05 Uhr
Re:janko
Nun an Lynchjustiz dachte ich nicht.

Ich denke an Präsenz an den bekannten Brennpunkten, da wo das Eigentum von uns allen auf der Straße steht und das bitte unangetastet von Vandalen. Stellt man potenzielle Randalierer fest oder beobachtet sie dabei einfach Info an die Polizei. Sind keine Beschädigungen erfolgt könnte die wenigstens die Personalien kontrollieren und den Strolchen einen Platzverweis erteilen, zumindest würde das nächtliche zügellose Randalieren gestört.
Eventuell trifft man da auch mal den Sohn/die Tochter vom Nachbarn oder Kollegen und dann Hilft auch mal ein Hinweis an die Eltern unter Bekannten - klingt vielleicht mal anders als eine Vorladung durch unbekannte Beamte oder so.

Bleibt auch noch mein Vorschlag von kombinierten Streifen von Polizei und Ordnungsamt, wenn das die Personalnot entschärft, aber das entscheiden andere und deren Auto steht sicher nicht an der Straße.

Also -NICHT LYNCHEN- sondern vorbeugen ist das Motto oder eben festhalten und der Polizei übergeben. Man muss sein Hab und Gut nicht nur erarbeiten, in diesen Zeiten auch noch verteidigen.

Letztlich bleibt aber noch ein fader Nachgeschmack über unsere möglicherweise "falsch verstandene Demokratie". Täter sind besser geschützt als die Geschädigten. Ob ein Sachbeschädiger nach Beschädigung von Fremdeigentum noch Rechte besitzt ... frag mal die Autobesitzer
Retupmoc
14.05.2012, 09:13 Uhr
Bürgerwehr
Wäre nicht schlecht. Vielleicht reicht es auch, wenn einige Bürger die Augen aufbekommen. Eins steht fest - erwische ich jemanden dabei, dann kann der - und(oder) diejenige froh sein, wenn die Polizei um die Ecke kommt.

Die Fragen stellen sich jedoch:

1. Wo ist die Polizei in den Nachtstunden?
2. Wer hat dafür gesorgt, das die Polizei unterbesetzt ist?
3. Wieso sind genügend Beamte da um zu blitzen oder um Knöllchen zu verteilen?

Es ist an der Zeit, das der Bürger und sein Eigentum beschützt wird. Aber die Politiker labern ja nur, die Gerichte stecken die Banden nicht hinter Gitter und die Polizei macht Bürodienst.

Armes Deutschland. Armes Nordhausen.
NDHler
14.05.2012, 09:28 Uhr
Armer Retupmoc
Es ist wie bei rwe62, nur plumpe Phrasen werden verbreitet, sonst nichts! Künftig nachts an jeder Straßenecke ein Polizist, das wärs doch! Dann hätten wir zwar einen Polizeistaat, aber einen rosaroten ;-))))
Wenn sie eine Bürgerwehr fordern, warum gründen sie dann keine?

Machen sie doch mal selber was, kommen sie aus ihrem Pseudonym hervor und organisieren sie die Sicherheit der Stadt, nein des ganzen Landes neu. Sie wissen doch wie es geht, los sagen sie es uns, helfen sie uns, machen sie Nordhausen endlich sicher!
Retupmoc
14.05.2012, 10:21 Uhr
Wie immer witzig
@NDHler. Aber ausser Polemik, wie immer - bei Ihnen - nichts neues.

1. Der Staat und dessen ausführenden Organe sind für die Sicherheit der Bürger und deren Eigentum verantwortlich. Schauen Sie mal im Grundgesetz nach. Oder gilt das nicht mehr?

2. Ein Polizeistaat wird das Land ganz gewiss nicht, wenn ( nicht an jeder Straßenecke ) aber an den Brennpunkten ( und das sind die Nächte von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag ) verstärkt Streife gefahren wird. Und ja - ein ABV war eigentlich keine so schlechte Idee.

3. Hoffe ich für Sie, das Ihr Eigentum nicht beim nächsten Mal auch dran ist. Dann würden Sie nicht so naseweis reden.
NDHler
14.05.2012, 11:09 Uhr
@Retupmoc
Ich weiß gar nicht was sie von mir wollen. Ich stelle hier keine Forderungen und schreie nach einer Bürgerwehr und mehr Polizei. Nachts an den Brennpunkten mehr Polizei, da lachen sich die Chaoten doch kaputt und gehen halt wo andershin. So etwas gab es früher und das gibt es heute. Nur eine NNZ die zeitnah darüber berichtet, die gab es damals nicht. „DAS VOLK“ hatte solche Informationen nicht (veröffentlicht)!
Janko
14.05.2012, 14:19 Uhr
ich hab meine meinung zu bürgerwehren bereits gesagt...
...möchte mich aber dennoch noch einmal einschalten, wenn es gestattet ist.

genau dieses statement von retupmoc "wenn ich einen erwische, kann der froh sein, wenn die polizei um die ecke kommt", meinte ich, als ich die rufe nach bürgerwehren mit lynchjustiz assoziierte.
wo ist denn da noch der unterschied zum straftäter, der mit solchen bürgerwehren an seinen taten gehindert werden soll? autos mutwillig beschädigen ist nicht okay, eine bürgerwehr, die den straftäter zusammenschlägt, falls nicht die polizei um die ecke kommt, jedoch schon?

manche sollten echt erstmal überlegen, bevor sie hier sowas loslassen.
Retupmoc
14.05.2012, 15:30 Uhr
Kein Chat
@ Ndhler... sie haben auf meinen Beitrag geantwortet und eine Frage gestellt. Ich habe diese beantwortet. Übrigens lachen die Chaoten nicht, wenn an jeder Ecke ein Polizist oder eine Zivilstreife steht. Einige davon müssen nämlich dann zu Hause erklären, warum Sie die Nacht in einer Zelle saßen. Und an den Brennpunkten genügt die Präsenz.
suedharzer
14.05.2012, 16:25 Uhr
einfache Lösung
hierzu gibt es eine einfache Lösung: werden die Randalierer ermittelt, gibt es Bewährung nur für die Täter, die zuvor komplett den verursachten Schaden bezahlt haben, wenn nicht: gehen Sie sofort ins Gefängnis, ziehen sie keine weitere staatlichen Unterstützungen ein und lassen Sie Ihre Gäubiger nicht mehr Schlange stehen, weil es Ihnen sowieso total egal ist!
toysoldier
21.05.2012, 14:41 Uhr
Internierung in Arbeitslager
Ich fordere die Internierung in Arbeitslager, weil die Schlappschwänze keinen Respekt vor dem Eigentum ihrer Mitmenschen haben. Es sind zweifelsohne Jungendliche, die für ihr Eigentum keinen Finger krum machen müssen. Lernt denen das Arbeiten und lasst sie den Wald fegen bis der Schaden abgearbeitet ist.
Wolfi65
21.05.2012, 15:04 Uhr
Der freie Hass
Nach Arbeitslagern wird schon gerufen und wann nach der T-Strafe für Randalierer?
Wir sind auf dem besten Wege, wegen Sachschäden gleich nach bestimmten Methoden von vor 60 Jahren zu rufen.

Die Schäden sind ärgerlich, aber durch höhere Strafen nicht zu verhindern. Wie schnell wird unter Gleichen nach einem Diskobesuch eine Mutprobe gefordert und dann ist eben die nächst beste Kiste dran.
Dann werden hier und da Tuningmaßnahmen an der Karosserie vorgenommen, welche mit dem Besitzer so nicht abgesprochen waren.
Da müssen die Spiegel weichen und es werden Aerodynamische Eindrückungen vorgenommen.

Auch der zu hohe Luftdruck in den Reifen wird an den Umgebungsluftdruck angepasst.
Leider haben solche Maßnahmen nur bedingten Erfolg. Aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Poka
23.05.2012, 14:40 Uhr
Wenig was helfen könnte..
@Wolfi, Ihren letzten Kommentar find ich gut.

Diese Leute, die der Meinung sind Arbeitslager wären angebracht sollten selbst in eins gesteckt werden. Diese Zeiten sind vorbei und das ist gut so!
Natürlich ist das Verhalten der Jugendlichen keinesfalls gerechtfertigt. Nur wo sollen sie denn hin? Für die Diskotheken haben die Meisten kein Geld und es gibt hier nicht mal einen ganz normalen Jugendclub.

Dazu kommen die Familienverhältnisse von Einigen. Würde in ihrem Heim ein normales Verhältnis herrschen, würden sie nicht nachts durch die Gegend wandern und irgendetwas kaputt machen. Es gibt Gründe, dass sie sowas tun und sei es nur der ständige Alkoholgenuss, da es die Verkäufer nicht auf die Reihe bekommen nach dem Ausweis zu fragen. Das erlebt man so oft.

Und gegen randalierende Kinder/Jugendliche mit Gewalt vorzugehen ist total sinnlos. Denken Sie echt die Jugendlichen würden den Kürzeren ziehen, wenn die in einer Gruppe unterwegs sind?

Unsere geschätzten Parteien sollten sich mal Gedanken machen wie sie es hinbekommen. Und an den Hauptstellen Polizei aufzustellen bringt auch sehr wenig. Wenn die randalieren wollen tun sie es. Ob in der Woche oder am Wochenende..in Ost oder in Salza. Sie finden schon ihren Weg.
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