Mo, 13:53 Uhr
10.11.2003
St. Martin feiert
Nordhausen(nnz). Wer den Namen des Heiligen Martin tragen darf, kann am 10.11. ordentlich feiern. Die gleichnamige Schule für geistig Behinderte tut das jedes Jahr mit einem bunten Schulfest. nnz hat zugeschaut.
Feuer, Wasser, Erde, Luft-die vier Elemente sollten für die Jungen und Mädchen begreifbar werden. Mit Liedern, Tänzen und kleinen Theaterstücken machte das allen großen Spaß. Schon die Vorbereitungen im Unterricht und im Rahmen einer Projektwoche lieferten neues Wissen und gaben auch den Schülern, die keinen Auftritt hatten, die Möglichkeit sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Vier Lehrerinnen hatten die Aufgabe übernommen das traditionelle Schulfest am Martinstag zu organisieren. Unterstützung erhielten sie von den Eltern. Über 50 Elternteile und -vertreter kamen dann auch um dem Programm beizuwohnen.
Peter Lipski hielt zu Beginn eine Andacht, welche gut bei den Schülern ankam. Dem Pfarrer gelingt es immer wieder eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen.
Eine Kindergruppe von der evangelischen Grundschule trug mit zum Programm bei. Als Kooperationspartner gehören Treffen von behinderten und nichtbehinderten Kindern einfach dazu. So haben die Jüngsten die Möglichkeit Vorbehalte abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Leider mußten die Grundschüler bald weg, und konnten gar nicht viel von dem Programm ansehen.
Klassenübergreifende Projektgruppen zeigten interessantes zu den einzelnen Elementen. Die Kleinsten hatten einen Feuertanz einstudiert. Auch die Rollstuhlfahrer tanzten mit, von anderen Schülern geschoben. Die Werkstufe erklärte wie ein Gewitter entsteht und wann ein Regenbogen erscheint. Es gab einen indianischen Tanz für das Element Erde und Spiele mit Tüchern.
Am ausführlichten wurde das Thema Luft behandelt, denn da man die nicht sehen kann, ist die Darstellung ein wenig kompliziert. Kinder und Lehrer lösten das mit Musik und zahlreichen Demonstrationen, von dem, was Luft bewirkt. Man kann sie werfen als Wasserball, Musik machen indem man in eine Flasche bläst oder damit spielen. Sogar Herbstlaub hatten die Schüler in ihre Turnhalle geholt, um zu zeigen wie der Wind die Blätter umher wirbelt.
Auch am Nachmittag gab es noch Stände mit Spielen und Bastelmöglichkeiten zum Thema Elemente. Als Abschluß spielte um 14 Uhr eine Band aus Sangerhausen. Junge Behinderte machen gemeinsam moderne Musik. Auch am Auftritt des neu gegründeten Schulchors war zu sehen, wie gern die Schüler singen und musizieren.
Dann wurde der nnz-Reporter auch noch Trauzeuge. Michael hielt um die Hand seiner Freundin Sophia an und bestand darauf, dieses hier zu erwähnen, mit Foto. Machen wir doch gern.
Im nächsten Jahr gibt´s wieder ein Schulfest, natürlich zu Martini. Ist doch Ehrensache bei dem Namen. Daß sich Schüler und Lehrer dazu einiges einfallen lassen werden, das steht schon fest.
Autor: wf
Feuer, Wasser, Erde, Luft-die vier Elemente sollten für die Jungen und Mädchen begreifbar werden. Mit Liedern, Tänzen und kleinen Theaterstücken machte das allen großen Spaß. Schon die Vorbereitungen im Unterricht und im Rahmen einer Projektwoche lieferten neues Wissen und gaben auch den Schülern, die keinen Auftritt hatten, die Möglichkeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vier Lehrerinnen hatten die Aufgabe übernommen das traditionelle Schulfest am Martinstag zu organisieren. Unterstützung erhielten sie von den Eltern. Über 50 Elternteile und -vertreter kamen dann auch um dem Programm beizuwohnen.
Peter Lipski hielt zu Beginn eine Andacht, welche gut bei den Schülern ankam. Dem Pfarrer gelingt es immer wieder eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen.
Eine Kindergruppe von der evangelischen Grundschule trug mit zum Programm bei. Als Kooperationspartner gehören Treffen von behinderten und nichtbehinderten Kindern einfach dazu. So haben die Jüngsten die Möglichkeit Vorbehalte abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Leider mußten die Grundschüler bald weg, und konnten gar nicht viel von dem Programm ansehen.
Klassenübergreifende Projektgruppen zeigten interessantes zu den einzelnen Elementen. Die Kleinsten hatten einen Feuertanz einstudiert. Auch die Rollstuhlfahrer tanzten mit, von anderen Schülern geschoben. Die Werkstufe erklärte wie ein Gewitter entsteht und wann ein Regenbogen erscheint. Es gab einen indianischen Tanz für das Element Erde und Spiele mit Tüchern. Am ausführlichten wurde das Thema Luft behandelt, denn da man die nicht sehen kann, ist die Darstellung ein wenig kompliziert. Kinder und Lehrer lösten das mit Musik und zahlreichen Demonstrationen, von dem, was Luft bewirkt. Man kann sie werfen als Wasserball, Musik machen indem man in eine Flasche bläst oder damit spielen. Sogar Herbstlaub hatten die Schüler in ihre Turnhalle geholt, um zu zeigen wie der Wind die Blätter umher wirbelt.
Auch am Nachmittag gab es noch Stände mit Spielen und Bastelmöglichkeiten zum Thema Elemente. Als Abschluß spielte um 14 Uhr eine Band aus Sangerhausen. Junge Behinderte machen gemeinsam moderne Musik. Auch am Auftritt des neu gegründeten Schulchors war zu sehen, wie gern die Schüler singen und musizieren.Dann wurde der nnz-Reporter auch noch Trauzeuge. Michael hielt um die Hand seiner Freundin Sophia an und bestand darauf, dieses hier zu erwähnen, mit Foto. Machen wir doch gern.
Im nächsten Jahr gibt´s wieder ein Schulfest, natürlich zu Martini. Ist doch Ehrensache bei dem Namen. Daß sich Schüler und Lehrer dazu einiges einfallen lassen werden, das steht schon fest.

