So, 12:15 Uhr
09.11.2003
Ausbildungsnotstand
Nordhausen (nnz). Das zumindest konstatiert der DGB in Nordhausen. Was die Gewerkschafter fordern, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Die Pläne der Bundesregierung zu einer Ausbildungsabgabe oder. Ausbildungsfonds seien ein Schritt in die richtige Richtung um die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern, so DGB Kreisverbandsvorsitzender Andreas Wieninger. Es wäre einfach ungerecht, wenn sich viele Unternehmen ihrer Verantwortung für das Land und die Menschen bewusst sind, hingegen andere die Auffassung vertreten, sie könnten sich vor dieser Verantwortung drücken und dies mit dem Fingerzeig auf vermeintlich andere Schuldige begründen.
Das Nachsehen haben die Unternehmen, welche betrieblich ausbilden und deren gut ausgebildete Mitarbeiter dann von anderen Unternehmen abgeworben werden. Dies müsse geändert werden, denn nur so sei es möglich, allen neu auf den Ausbildungsmarkt drängenden Jugendlichen und den aus den in vergangenen Jahren in der Warteschleife stehenden, eine berufliche Perspektive zu bieten. Bund und Land haben in den vergangenen Jahren auf die Zusagen der Wirtschaft zu mehr Ausbildungsplätzen vertraut und auch ihren Teil geleistet, indem sie allein in Thüringen etwa ein Drittel der vorhandenen Ausbildungsplätze überbetrieblich finanzieren, so Wieninger abschließend.
Autor: nnzDie Pläne der Bundesregierung zu einer Ausbildungsabgabe oder. Ausbildungsfonds seien ein Schritt in die richtige Richtung um die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern, so DGB Kreisverbandsvorsitzender Andreas Wieninger. Es wäre einfach ungerecht, wenn sich viele Unternehmen ihrer Verantwortung für das Land und die Menschen bewusst sind, hingegen andere die Auffassung vertreten, sie könnten sich vor dieser Verantwortung drücken und dies mit dem Fingerzeig auf vermeintlich andere Schuldige begründen.
Das Nachsehen haben die Unternehmen, welche betrieblich ausbilden und deren gut ausgebildete Mitarbeiter dann von anderen Unternehmen abgeworben werden. Dies müsse geändert werden, denn nur so sei es möglich, allen neu auf den Ausbildungsmarkt drängenden Jugendlichen und den aus den in vergangenen Jahren in der Warteschleife stehenden, eine berufliche Perspektive zu bieten. Bund und Land haben in den vergangenen Jahren auf die Zusagen der Wirtschaft zu mehr Ausbildungsplätzen vertraut und auch ihren Teil geleistet, indem sie allein in Thüringen etwa ein Drittel der vorhandenen Ausbildungsplätze überbetrieblich finanzieren, so Wieninger abschließend.

