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So, 12:15 Uhr
09.11.2003

Rekordkulisse beim Derby

Nordhausen (nnz). Thüringenderbys haben in Nordhausen ein gewisse Brisanz. Das war vor Jahren im Fußball so, heute gibt es hochklassige Begegnungen im Sport nur noch im Volleyball. Und so konnte sich der SVC Nordhausen auch über eine Rekordkulisse von 430 Zuschauern freuen. Wie das Spiel gegen Post SV Erfurt ausgegangen ist, das gibt heute nur in Ihrer nnz.


Um es vornweg zu nehmen: Vor der Rekordkulisse von 430 Zuschauern besiegte der SVC Nordhausen in einem hochklassigen Spiel den Post SV Erfurt am Ende deutlich mit 3:1. Den mit Giso Gewalt als Zuspieler und Sören Klause, Alexander Wedler, Daniel Gropp, Marek Cibula, Rückkehrer Jens Liebold und Thomas Rzepus als Libero in der weiteren Aufschlagfolge antretenden Nordhäusern merkte man die Nervosität an.

Viele Eigenfehler - auch von den erfahrenen Spielern - ließen keinen ordentlichen Spielaufbau zu und bauten die Erfurter auf. Die ließen das Angebot nicht aus und punkteten vor allen Dingen über die Netzmitte durch Paul Rüffer und Stefan Stauss. Trainer Kontchevski brachte dann in einem Doppelwechsel für Gropp Routinier Daniel Rensing und für Gewalt den 19-jährigen slowakischen Neuzugang Michal Slodicka als Zuspieler. Aber auch sie konnten trotz einiger gelungener Aktionen den Satzverlust nicht verhindern.

Anders dann die folgenden Sätze. Die Nordhäuser steigerten sich doch erheblich. Jens Liebold mit erfolgreichen Aktionen als Angreifer über die Netzmitte und sicher in der Blockabwehr, Alexander Wedler mit einer deutlichen Verbesserung in der Annahme und vor allen in seinen Angriffshandlungen trugen dazu bei, dass sich ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel entwickelte. Keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend abzusetzen. Die Führung wechselt ständig hin und her. Das Publikum war dankbar und stand wie ein Mann hinter der eigenen Mannschaft. Hektik kam auf, als die Schiedsrichter einige unverständliche Entscheidungen trafen.

Doch alles beruhigte sich schnell und Nordhausen hatte einen Marek Cibula. Der Slowake spielte eine Superpartie. Fast fehlerlos sorgte er in den Endphasen der Sätze für die entscheidenden Punkte. Am Ende des Spieles gab es stehenden Beifall und die Erkenntnis, das der SVC durchaus in der Lage ist an der Tabellenspitze der Regionalliga mitzuspielen. Allerdings müsste das Verletzungspech überwunden werden, denn mit Dominik Rieger fällt durch Fingerbruch und Operation am Montag schon wieder ein wichtiger Spieler für längere Zeit aus. (21:25, 25:21, 25:20, 25:20, Spielzeit: 88 min)
Rainer Pfennig
Autor: nnz

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