So, 09:29 Uhr
09.11.2003
Gesund aber „gefährdet“
Sollstedt (nnz). Den Sollstedter Gemeinderäten liegt jetzt der Entwurf für den Haushalt des kommenden Jahres vor. Etwas mehr als zwei Millionen Euro beträgt das Volumen des Verwaltungshaushaltes, doch es könnte weniger werden.
Die im Entwurf vorgelegten Planzahlen basieren bei den Ausgabe auf der Höhe der aktuellen Kreisumlage. Sollte es, wie die nnz berichtet hatte, seitens der Kreisverwaltung zu einer Erhöhung der Kreis- und Schulumlage kommen, dann müsste die Gemeinde rund 36.000 Euro mehr an Ausgaben vorsehen. Doch noch immer stehen die Finanzen in Sollstedt auf soliden Füßen. Die Verschuldung pro Einwohner liegt bei 237 Euro, der Thüringer Schnitt bei 1.000 Euro.
Und trotzdem: Die Aufstellung des kommenden Haushaltes bereitete der Verwaltung einige Schwierigkeiten. So sind zum Beispiel die Einnahmen aus der Gewerbesteuer stark zurückgegangen, jedoch können auch höhere Zuweisungen vom Land erwartet werden. Die stellen den größten Einnahmeposten dar. Außerdem klingelt es durch Dividenden oder Konzessionsabgabe in der Sollstedter Kasse, genau sind es 122.200 Euro. Zwar macht auch die Wohnungsgesellschaft der Gemeinde seit zwei Jahren plus, doch dieses Geld fließt nicht in den Haushalt der Kommunen, sondern soll laut Beschluß für weitere Sanierungen verwendet werden.
Die wirklich gute Nachricht zum Schluß: Es wird keinerlei Kürzungen für Vereine, für die Jugendarbeit und für soziale Dienstleistungen in Sollstedt geben. Doch dies setzt voraus, dass die Kreisumlage für das kommende Jahr nicht angehoben wird.
Autor: nnzDie im Entwurf vorgelegten Planzahlen basieren bei den Ausgabe auf der Höhe der aktuellen Kreisumlage. Sollte es, wie die nnz berichtet hatte, seitens der Kreisverwaltung zu einer Erhöhung der Kreis- und Schulumlage kommen, dann müsste die Gemeinde rund 36.000 Euro mehr an Ausgaben vorsehen. Doch noch immer stehen die Finanzen in Sollstedt auf soliden Füßen. Die Verschuldung pro Einwohner liegt bei 237 Euro, der Thüringer Schnitt bei 1.000 Euro.
Und trotzdem: Die Aufstellung des kommenden Haushaltes bereitete der Verwaltung einige Schwierigkeiten. So sind zum Beispiel die Einnahmen aus der Gewerbesteuer stark zurückgegangen, jedoch können auch höhere Zuweisungen vom Land erwartet werden. Die stellen den größten Einnahmeposten dar. Außerdem klingelt es durch Dividenden oder Konzessionsabgabe in der Sollstedter Kasse, genau sind es 122.200 Euro. Zwar macht auch die Wohnungsgesellschaft der Gemeinde seit zwei Jahren plus, doch dieses Geld fließt nicht in den Haushalt der Kommunen, sondern soll laut Beschluß für weitere Sanierungen verwendet werden.
Die wirklich gute Nachricht zum Schluß: Es wird keinerlei Kürzungen für Vereine, für die Jugendarbeit und für soziale Dienstleistungen in Sollstedt geben. Doch dies setzt voraus, dass die Kreisumlage für das kommende Jahr nicht angehoben wird.


