So, 11:43 Uhr
06.05.2012
Vergeblich angerannt
Die nnz hatte gestern bereits kurz über das Spiel in der Thüringenliga zwischen Nordhausen und Rudolstadt berichtet. An dieser Stelle der Spielbericht von Klaus Verkouter...
Wacker begann im Städtischen Stadion Rudolstadt die Partie, die schon für den Aufstieg entscheidend hätte sein können, wie es sich für einen Spitzenreiter gehörte: Ballbesitz, überlegte Spieleröffnung und Zug zum gegnerischen Tor.
Das klappte eine Viertelstunde vorzüglich, war aber leider nicht von Erfolg gekrönt, da Versuche von Robin Teichmann, Jan-Philipp Rose, Johnny do Amaral und Jindrich Pelan ihr Ziel verfehlten. Der FC Einheit wurde danach im Abwehrverhalten zunehmend sicherer und verengte geschickt die Räume. Die Gastgeber trauten sich fortan auch in die Offensive, scheiterten aber ebenso durch Fehlschüsse oder am sicheren Tormann Jonas Heidrich, der nach 13 Minuten erstmals den Ball berührte. Dem couragierten Nordhäuser Auftakt folgten nur noch wenig Aktionen, die zwangsläufig zu Toraktionen führen mussten, obwohl die Überlegenheit Wackers ganz augenscheinlich war. Bei einigen Freistößen fehlte dann auch die Präzision. Steven Ebert traf nach gut einer halben Stunde mit einem Kopfball nur die Latte. Mehrere Abseitsentscheidungen unterbrachen in der Folge weitere Nordhäuser Angriffsbemühungen. Torlos ging es in die Kabinen.
Das 1:0 für die Gastgeber (Foto: Klaus Verkouter)
Die erste nennenswerte Nachpausenaktion Wackers wurde mit einem 30-Meter-Schuss von Matti Langer abgeschlossen. Torhüter Ackermann zeigte sich der Situation gewachsen und hielt den Ball fest. Staskewitschs Ball auf der Gegenseite verfehlte sein Ziel. Roses guter Freistoß und sein weiterer direkt angenommener Distanzschuss brachten leider nichts Zählbares ein (58./ 60.). Wie aus heiterem Himmel, obwohl dichte Regenwolken das gesamte Spielgeschehen begleiteten, schlug dann zwei Minuten später ein fulminanter Freistoß von Paul Burghause im Tordreieck der Nordhäuser zur 1:0-Führung Rudolstadts ein (Bild).
Über die Berechtigung des zum Freistoß führenden Pfiffes waren Beobachter allerdings geteilter Meinung. Was hilft Lamentieren, denn ähnliche Freistoßmöglichkeiten besaß Wacker mehrere. Es folgte nun ein Anrennen der Gäste, um doch noch den eigentlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Aber der FC Einheit hatte mit einem Abwehrriegel vor dem eigenen Gehäuse ein wirkungsvolles taktisches Konzept parat, das alle Versuche Wackers zunichte machte.
Hoch in den Strafraum geschlagene Kopfballversuche der Nordhäuser sowie ein Solo von Kapitän Teichmann und auch sein 30-Meter-Schuss führten ebenfalls nicht zum Torerfolg. Als dann Roses letzter Freistoß in der Nachspielzeit knapp das Ziel verfehlte, war die zweite Saisonniederlage bittere Realität. Zwei Drittel der Spielzeit in Ballbesitz und ein insgesamt guter Auftritt reichten heute nicht. Spätestens jetzt war allen klar, warum Einheit Rudolstadt die erfolgreichste Rückrundenmannschaft war.
Bleibt den Wackeranhängern nur der Wunsch auf mehr Glück gegen Jena, wo beim jetzigen 14-Punkte-Vorsprung mit einem vollen Erfolg auf jeden Fall das Projekt Oberligaaufstieg perfekt gemacht würde.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWacker begann im Städtischen Stadion Rudolstadt die Partie, die schon für den Aufstieg entscheidend hätte sein können, wie es sich für einen Spitzenreiter gehörte: Ballbesitz, überlegte Spieleröffnung und Zug zum gegnerischen Tor.
Das klappte eine Viertelstunde vorzüglich, war aber leider nicht von Erfolg gekrönt, da Versuche von Robin Teichmann, Jan-Philipp Rose, Johnny do Amaral und Jindrich Pelan ihr Ziel verfehlten. Der FC Einheit wurde danach im Abwehrverhalten zunehmend sicherer und verengte geschickt die Räume. Die Gastgeber trauten sich fortan auch in die Offensive, scheiterten aber ebenso durch Fehlschüsse oder am sicheren Tormann Jonas Heidrich, der nach 13 Minuten erstmals den Ball berührte. Dem couragierten Nordhäuser Auftakt folgten nur noch wenig Aktionen, die zwangsläufig zu Toraktionen führen mussten, obwohl die Überlegenheit Wackers ganz augenscheinlich war. Bei einigen Freistößen fehlte dann auch die Präzision. Steven Ebert traf nach gut einer halben Stunde mit einem Kopfball nur die Latte. Mehrere Abseitsentscheidungen unterbrachen in der Folge weitere Nordhäuser Angriffsbemühungen. Torlos ging es in die Kabinen.
Das 1:0 für die Gastgeber (Foto: Klaus Verkouter)
Die erste nennenswerte Nachpausenaktion Wackers wurde mit einem 30-Meter-Schuss von Matti Langer abgeschlossen. Torhüter Ackermann zeigte sich der Situation gewachsen und hielt den Ball fest. Staskewitschs Ball auf der Gegenseite verfehlte sein Ziel. Roses guter Freistoß und sein weiterer direkt angenommener Distanzschuss brachten leider nichts Zählbares ein (58./ 60.). Wie aus heiterem Himmel, obwohl dichte Regenwolken das gesamte Spielgeschehen begleiteten, schlug dann zwei Minuten später ein fulminanter Freistoß von Paul Burghause im Tordreieck der Nordhäuser zur 1:0-Führung Rudolstadts ein (Bild).Über die Berechtigung des zum Freistoß führenden Pfiffes waren Beobachter allerdings geteilter Meinung. Was hilft Lamentieren, denn ähnliche Freistoßmöglichkeiten besaß Wacker mehrere. Es folgte nun ein Anrennen der Gäste, um doch noch den eigentlich verdienten Ausgleich zu erzielen. Aber der FC Einheit hatte mit einem Abwehrriegel vor dem eigenen Gehäuse ein wirkungsvolles taktisches Konzept parat, das alle Versuche Wackers zunichte machte.
Hoch in den Strafraum geschlagene Kopfballversuche der Nordhäuser sowie ein Solo von Kapitän Teichmann und auch sein 30-Meter-Schuss führten ebenfalls nicht zum Torerfolg. Als dann Roses letzter Freistoß in der Nachspielzeit knapp das Ziel verfehlte, war die zweite Saisonniederlage bittere Realität. Zwei Drittel der Spielzeit in Ballbesitz und ein insgesamt guter Auftritt reichten heute nicht. Spätestens jetzt war allen klar, warum Einheit Rudolstadt die erfolgreichste Rückrundenmannschaft war.
Bleibt den Wackeranhängern nur der Wunsch auf mehr Glück gegen Jena, wo beim jetzigen 14-Punkte-Vorsprung mit einem vollen Erfolg auf jeden Fall das Projekt Oberligaaufstieg perfekt gemacht würde.
Klaus Verkouter





