Sa, 09:38 Uhr
28.04.2012
Gerechtigkeit und Sicherheit
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern ein grundlegendes Umdenken in der Gesellschaft. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht den Spekulanten. Auch und gerade im Vorfeld des 1. Mai, dem Tag der Arbeit...
Wir brauchen eine neue, nachhaltige Form des Wirtschaftens mit mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Deshalb kämpfen wir für Gute Arbeit, Soziale Sicherheit und Gute Tarifverträge, so der DGB Kreisverbandsvorsitzender Andreas Wieninger
Gewerkschaften und Betriebsräte haben in Deutschland in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt hat. Das war gut so, aber jetzt ist es an der Zeit, dass auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Teil vom wirtschaftlichen Aufschwung abbekommen.
Nach wie vor ist Thüringen Niedriglohnland. Mehr als 270.000 Menschen arbeiten in Thüringen für einen Stundenlohn von weniger als 8,50 Euro. Nach der Krise hat sich prekäre Beschäftigung und Leiharbeit in unerträglichem Maße ausgeweitet.
Wir brauchen endlich eine Lohnuntergrenze in Form eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes. Arbeit darf nicht arm machen! Und wir streiten für einen Staat, der die Lebensrisiken – Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Pflege – verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit ermöglicht, so Wieninger weiter.
Dazu gehört nicht zuletzt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit statt Missbrauch der Leiharbeit. Vom Arbeitseinkommen muss man leben können. Eine Regierung, die Niedriglöhne duldet, subventioniert Unternehmen unnötigerweise mit Steuermitteln und beschädigt die Würde der Arbeit. Wir demonstrieren am 1. Mai für Gerechte Löhne und soziale Sicherheit in Deutschland und in Europa.
Autor: nnzWir brauchen eine neue, nachhaltige Form des Wirtschaftens mit mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Deshalb kämpfen wir für Gute Arbeit, Soziale Sicherheit und Gute Tarifverträge, so der DGB Kreisverbandsvorsitzender Andreas Wieninger
Gewerkschaften und Betriebsräte haben in Deutschland in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt hat. Das war gut so, aber jetzt ist es an der Zeit, dass auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Teil vom wirtschaftlichen Aufschwung abbekommen.
Nach wie vor ist Thüringen Niedriglohnland. Mehr als 270.000 Menschen arbeiten in Thüringen für einen Stundenlohn von weniger als 8,50 Euro. Nach der Krise hat sich prekäre Beschäftigung und Leiharbeit in unerträglichem Maße ausgeweitet.
Wir brauchen endlich eine Lohnuntergrenze in Form eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes. Arbeit darf nicht arm machen! Und wir streiten für einen Staat, der die Lebensrisiken – Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Pflege – verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit ermöglicht, so Wieninger weiter.
Dazu gehört nicht zuletzt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit statt Missbrauch der Leiharbeit. Vom Arbeitseinkommen muss man leben können. Eine Regierung, die Niedriglöhne duldet, subventioniert Unternehmen unnötigerweise mit Steuermitteln und beschädigt die Würde der Arbeit. Wir demonstrieren am 1. Mai für Gerechte Löhne und soziale Sicherheit in Deutschland und in Europa.

