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Fr, 19:20 Uhr
27.04.2012

Dank an Südharzer Spender

Zu den Gedenkveranstaltungen zum 67. Jahrestag der Lagerbefreiung am 16. und 17. April konnten die Mitarbeiter der Gedenkstätte fünfzehn Überlebende des KZ MittelbauDora begrüßen. Ermöglicht wurde der Aufenthalt der betagten Gäste aus mehreren west- und osteuropäischen Ländern sowie aus den USA und aus Australien nicht zuletzt auch durch Geld- und Sachspenden vieler Südharzer...

Dank an die Spender (Foto: Gedenkstätte Mittelbau-Dora) Dank an die Spender (Foto: Gedenkstätte Mittelbau-Dora)

Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner zeigte sich über die Spenden hocherfreut: „Die Hilfsbereitschaft zeigt, wie sehr sich viele Südharzer den ehemaligen Häftlingen verbunden fühlen“, versicherte der Historiker: „Wir möchten uns bei allen, die einen Beitrag geleistet haben, sehr herzlich bedanken.“ Das gespendete Geld wurde vor allem für Reise- und Übernachtungskosten ausgegeben.

Die meisten KZ-Überlebenden sind inzwischen weit über 80 Jahre alt und wurden von Familienangehörigen begleitet. Die Gedenkstättenmitarbeiter betreuten die Gäste während ihres Aufenthalts. Unterstützt wurden sie dabei erneut von Mitgliedern des Vereins „Jugend für Dora“. Der Kontakt zu ehemaligen Häftlingen zählt seit Jahren zu einem Kernanliegen des engagierten Vereins.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand das Gedenken in den ehemaligen Lagern Dora, Ellrich und Harzungen. Mit der Eröffnung der Ausstellung „Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora“, die noch bis Ende Oktober in der Gedenkstätte zu sehen ist, wurde zudem eine lange vernachlässigte Häftlingsgruppe gewürdigt. Die Tage boten zudem Gelegenheit für vielfältige Gespräche und Begegnungen. Außerdem konnten ausführliche Zeitzeugeninterviews aufgezeichnet werden. Auf dem Programm standen aber ebenso Besichtigungen in Nordhausen und Ausflüge in den Harz.
Autor: nnz

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