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Mi, 15:07 Uhr
25.04.2012

Reagiert: Das ist nun mal so...

nnz-Leser Jochen Kleemann ist neugierig und vielleicht auch wissbegierig. Und er hat eine feine Nase, die immer mal den zarten Geruch Tausender Schweine wahrnimmt. Wann sich das ändert wollte Herr Kleemann unter anderem von den Behörden wissen...


Das Landratsamt in Nordhausen hat der nnz-Redaktion nun geantwortet:

Die Tierhaltungsanlage der Van Asten Tierzucht Nordhausen GmbH & Co. KG am Standort Nordhausen gilt als bestandsgeschützte Anlage, die hinsichtlich der außergewöhnlichen Lage am Stadtrand von Nordhausen und aufgrund der oft ungünstigen vorherrschenden Wetterverhältnisse mehr oder weniger in der Stadt Nordhausen als geruchsintensiv wahrgenommen wird.

Daraus resultierend wurde die Fa. Van Asten Tierzucht Nordhausen GmbH & Co.KG durch behördliche Veranlassung verpflichtet, durch Umbaumaßnahmen an der vorhandenen Lüftung von bislang 30 % der Mastställe eine Reduzierung der Geruchsintensität und Geruchshäufigkeit zu erzielen. Durch entsprechende Geruchsmessungen von einer vom Freistaat Thüringen zugelassenen Messstelle bei verschiedenen repräsentativen Wetterverhältnissen (Winter, Sommer, Frühjahr und Herbst) sollte nachgewiesen werden, dass die ausgewählten technischen Maßnahmen eine deutliche Geruchsminderung erzielen können.

Sollte sich das gewählte System der Lüftungsumstellung als technische Lösung für eine Geruchsminderung bewähren, werden weitergehende Umbaumaßnahmen an weiteren Ställen auf behördliche Veranlassung erfolgen. Anzumerken bleibt, dass trotz weitergehender geruchsmindernder Maßnahmen am Standort Nordhausen immer die Existenz einer Tierhaltungsanlage in dieser Größenordnung wahrgenommen werden wird.


Im Klartext heißt das: Es wird immer weiter stinken.
Autor: nnz

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Kommentare
Volkline
25.04.2012, 15:26 Uhr
Wettervorhersage
Sicher kann mancher Zeitgenosse den Schweinemastgeruch nicht ertragen.Aber so ist es nun einmal!Und echte Nordhäuser wissen,richt die Stadt nach Schweinemast regnet es am nächsten Tag.So war es früher auch mit der Kaffeefabrik.
Peppone
25.04.2012, 22:15 Uhr
Es stinkt in der Stadt oder anderswo, solange man das kauft!
Solange man es gut findet, dass für 2,99 Schweinefleisch in der Fleischtheke liegt, braucht sich keiner über den Gestank aufregen.

Gleich werden zwar wieder ein paar selbst ernannte Hartz-Wächter behaupten, dass sich die "Bedürftigen" (gemeint sind wohl die Hartz-Empfänger) aufgrund des bösartigen kapitalistischen Systems nichts anderes als diesen Kram leisten könnten und ich ein bösartiger Vertreter des ausbeuterischen Kapitales bin - aber was soll's?!

Es ändert trotzdem nichts daran, dass es die Tierfabriken nur solange gibt, wie wir so ein Trash-Food (Hormon- Antibiotika-Turbo-Fleisch-Ersatz-Produkt-von-unglücklichen-nie-die-Sonne-gesehen-habenden-Tieren) kaufen!

Wer den Gestank in der Stadt nicht möchte, muss wieder auf vernünftige Betriebsgrößen im ländlichen Raum setzen. Das kostet zwar ein bisschen mehr, schafft aber auch ein paar Arbeitsplätze mehr und steigert die Fleischqualität! Eigentlich eine Win-Win-Situation für alle, außer die jetzigen Schweinebarone.

Aber es wird nicht dazu kommen, weil morgen wieder das Gehackte für 2,99 gekauft wird! Deshalb stinkt es weiter in der Stadt.
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