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Mi, 15:02 Uhr
25.04.2012

Im oberen Drittel

Der Landkreis Nordhausen gehört zu den „engagierten Regionen für Familien“. Zu dieser Einschätzung kommt das Institut Prognos, das im Auftrag des Bundes­familien­ministeriums den Familienatlas 2012 erstellt hat. Hier die Einzelheiten...


Im bundesweiten Vergleich der 402 Kreise liegt der Landkreis Nordhausen bei den betrachteten familienorientierten Bereichen im oberen Drittel. Untersucht wurden ganz unterschiedliche Faktoren. Überdurchschnittlich schnitt der Landkreis laut der Studie bei der Betreuungsquote der unter Dreijährigen sowie der Kindergartenkinder (Platz 59 bzw. 23 von 402 Regionen), bei der Erschwinglichkeit von Wohneigentum (Platz 17) und beim Schüler-Lehrer-Verhältnis (Platz 39) ab.

Sehr gut war der Landkreis Nordhausen zum Beispiel bei der Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, die am Verhältnis der sozialversicherungspflichtigen Frauen und Männer gemessen wurde (Platz 83 von 402 Kreisen), der Zunahme der Betreuungsquote von unter Dreijährigen von 2006 bis 2011 (Platz 83), bei der Kinderarztdicht (Platz 73), der Anzahl der verunglückten Kinder im Straßenverkehr (Platz 102) und der Anzahl der Einrichtungen der Familienbildung (Platz 64).

Ebenfalls sehr gut ist der Landkreis bei den meisten schulischen Rahmenbedingungen wie der durchschnittlichen Klassengröße in der Grundschule und in der Sekundarstufe I (Platz 52 bzw. 29) und bei der Anzahl der erteilten Unterrichtsstunden je Schüler (Platz 78). Im Kitabereich liegt der Landkreis Nordhausen nur bei der Betreuungsquote der Kinder mit Migrationshintergrund im Vergleich zum Bundesdurchschnitt auf einem hinteren Platz (355).

Weniger gut schnitt Nordhausen bei den untersuchten Rahmenbedingungen bezüglich des Arbeitsmarktes und der demografischen Entwicklung ab. Hier landete die Region im unteren Drittel. Betrachtet wurde hier zum Beispiel die Erwerbsbeteiligung der 15- bis 65-Jährigen (Platz 284 von 402), die Arbeitslosenquote (Platz 332), die Jugendarbeitslosenquote (Platz 319) und das Beschäftigungswachstum von 2005 bis 2010 (Platz 348). Bei der Ausbildungsdichte kommt der Landkreis nur auf Platz 195, allerdings wurde hier auf Zahlen von 2008 zugegriffen und seitdem hat sich die Situation nach Aussagen der Kammern und Unternehmen geändert.

Bei den Rahmen­bedingungen zur Demografie wurden Faktoren wie der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung (Platz 363), die Geburtenhäufigkeit (Platz 225) und die Familien­wanderung, also das Saldo der Zu- und Fortzüge (Platz 281). Allerdings stagniert dieser Trend im Landkreis von 2005 bis 2010 weitestgehend, wie die Betrachtung der Entwicklung des Kinderanteils (Platz 120), der Geburtenhäufigkeit (Platz 149) und der Familienwanderung (Platz 85) in diesem Zeitraum zeigt.

Der Familienatlas 2012 wird demnächst unter www.prognos.com/familienatlas veröffentlicht.
Autor: nnz

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