Mi, 12:21 Uhr
25.04.2012
SV Ilfeld bleibt am Ball
Knappe finanzielle Mittel, Einwohnerschwund, Überangebot anderer Veranstaltungen – ein Sportverein hat es heutzutage nicht leicht; so der Tenor zu Beginn der Diskussionsrunde des Sportvereins Ilfeld mit dem CDU-Landratskandidaten Egon Primas am vergangenen Mittwoch im Vereinsbungalow am idyllisch gelegenen Sportplatz in Ilfeld...
Uwe Fiebig (Radball), Ulf-Heinrich Gerecke (Vorsitzender), Ingolf Obenhaupt (Kassenwart), Hartmut Sauermann (Unternehmer), Uwe Dörnbrack (Unternehmer), Egon Primas (CDU-Landratskandidat), Ralf Ernert (stellv. Vorsitzender), Matthias Mügge (Fußball)
Aber gerade deswegen ist die Arbeit der Trainer, Eltern und Unterstützer des SV Ilfeld so engagiert und wird mit sehr viel Eigeninitiative und Kraft gestemmt - das kam klar und unmissverständlich rüber. Denn der Verein ist mit fast 200 Mitgliedern der Größte in Ilfeld und nun schon über 100 Jahre ein nicht wegzudenkender Faktor in Ilfeld und Umgebung. Das dies so bleibt, dafür arbeite der Vorstand und blicke stolz auf wirklich beachtliche Erfolge, so der Präsident der Abteilung Fußball Matthias Mügge.
Die Abteilung Radball spielt in der Oberliga und belegt damit die höchste Spielklasse im Landkreis, erläuterte Uwe Fiebig. Vorbildlich ist die Nachwuchsarbeit der Abteilung Fußball unter der Leitung von Jens Peter stimmte Kassenwart Ingolf Obenhaupt ein: Alle Altersstufen sind mit Mannschaften besetzt, auch wenn es nicht immer einfach sei die weiten Strecken zu den Spielen zurück zu legen oder die Mannschaften voll zu kriegen.
Natürlich wurde neben den sportlichen Themen auch über die Zukunft Ilfelds in der Landgemeinde Harztor gesprochen, dass sei auch für den SV Ilfeld wichtig. Ohne einen freiwilligen Zusammenschluss ist bei Gemeinden unter 5000 Einwohnern eine Zwangseingemeindung seit diesem Jahr möglich. Und mit welchem Ort Ilfeld dann einen Zusammenschluss hätte machen müssen sei vollkommen ungewiss. Dass die Zusammenarbeit schon ganz gut klappt, so Mügge, zeigen mehrere zusammengeführte Mannschaften im Nachwuchsbereich von Niedersachswerfen und Ilfeld.
Auch eine befürchtete Schließung eines der wunderschönen Schwimmbäder kam zur Sprache. Bevor ein Bad geschlossen wird – und das kann nur der Gemeinderat entscheiden – gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten die Finanzierung eines Schwimmbad zu stemmen. so Egon Primas. Es könnten zum Beispiel Kosten durch eine Betreibergesellschaft gespart werden. Beispielsweise gibt es Betreibergesellschaften, die Hausmeister in Schulen beschäftigen. Diese pflegten dann auch gleichzeitig die Anlagen in den Bädern vor Ort. Das dies in Ilfeld schon erfolgreich praktiziert wird, bejahte Hartmut Sauermann.
Was wird denn nun aus der Ilfelder Schule? ging es auch gleich weiter. Egon Primas betätigte nochmal, dass er sich als Landrat für den Schulstandort Ilfeld einsetzen und alles unternehmen wird, um eine Schließung zu verhindern. Die Schule sei nicht nur wichtig für die kleinen und großen Schüler der Grundschule und des Gymnasiums, sondern auch ein wichtiger Faktor für das Leben in Ilfeld. Dies konnten die Anwesenden nur bestätigen, denn es gibt z.B. Familien die extra wegen dem Gymnasium nach Ilfeld ziehen. Wichtig für den Sportverein sei die Turnhalle, denn allein und ohne Schule könne sich die Gemeinde eine Turnhalle nicht leisten.
Es stehen viele Aufgaben an - nicht nur im SV Ilfeld. Nur mit einer engen Zusammenarbeit und einem guten gemeinsamen Draht könne man diese anpacken, sagte Egon Primas. Abschließend lobte Primas den Verein und die sehr gute geleistete Arbeit und war sehr erfreut über das offene Gespräch im SV Ilfeld.
Ulf-Heinrich Gerecke
Autor: nnzUwe Fiebig (Radball), Ulf-Heinrich Gerecke (Vorsitzender), Ingolf Obenhaupt (Kassenwart), Hartmut Sauermann (Unternehmer), Uwe Dörnbrack (Unternehmer), Egon Primas (CDU-Landratskandidat), Ralf Ernert (stellv. Vorsitzender), Matthias Mügge (Fußball)
Aber gerade deswegen ist die Arbeit der Trainer, Eltern und Unterstützer des SV Ilfeld so engagiert und wird mit sehr viel Eigeninitiative und Kraft gestemmt - das kam klar und unmissverständlich rüber. Denn der Verein ist mit fast 200 Mitgliedern der Größte in Ilfeld und nun schon über 100 Jahre ein nicht wegzudenkender Faktor in Ilfeld und Umgebung. Das dies so bleibt, dafür arbeite der Vorstand und blicke stolz auf wirklich beachtliche Erfolge, so der Präsident der Abteilung Fußball Matthias Mügge.
Die Abteilung Radball spielt in der Oberliga und belegt damit die höchste Spielklasse im Landkreis, erläuterte Uwe Fiebig. Vorbildlich ist die Nachwuchsarbeit der Abteilung Fußball unter der Leitung von Jens Peter stimmte Kassenwart Ingolf Obenhaupt ein: Alle Altersstufen sind mit Mannschaften besetzt, auch wenn es nicht immer einfach sei die weiten Strecken zu den Spielen zurück zu legen oder die Mannschaften voll zu kriegen.
Natürlich wurde neben den sportlichen Themen auch über die Zukunft Ilfelds in der Landgemeinde Harztor gesprochen, dass sei auch für den SV Ilfeld wichtig. Ohne einen freiwilligen Zusammenschluss ist bei Gemeinden unter 5000 Einwohnern eine Zwangseingemeindung seit diesem Jahr möglich. Und mit welchem Ort Ilfeld dann einen Zusammenschluss hätte machen müssen sei vollkommen ungewiss. Dass die Zusammenarbeit schon ganz gut klappt, so Mügge, zeigen mehrere zusammengeführte Mannschaften im Nachwuchsbereich von Niedersachswerfen und Ilfeld.
Auch eine befürchtete Schließung eines der wunderschönen Schwimmbäder kam zur Sprache. Bevor ein Bad geschlossen wird – und das kann nur der Gemeinderat entscheiden – gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten die Finanzierung eines Schwimmbad zu stemmen. so Egon Primas. Es könnten zum Beispiel Kosten durch eine Betreibergesellschaft gespart werden. Beispielsweise gibt es Betreibergesellschaften, die Hausmeister in Schulen beschäftigen. Diese pflegten dann auch gleichzeitig die Anlagen in den Bädern vor Ort. Das dies in Ilfeld schon erfolgreich praktiziert wird, bejahte Hartmut Sauermann.
Was wird denn nun aus der Ilfelder Schule? ging es auch gleich weiter. Egon Primas betätigte nochmal, dass er sich als Landrat für den Schulstandort Ilfeld einsetzen und alles unternehmen wird, um eine Schließung zu verhindern. Die Schule sei nicht nur wichtig für die kleinen und großen Schüler der Grundschule und des Gymnasiums, sondern auch ein wichtiger Faktor für das Leben in Ilfeld. Dies konnten die Anwesenden nur bestätigen, denn es gibt z.B. Familien die extra wegen dem Gymnasium nach Ilfeld ziehen. Wichtig für den Sportverein sei die Turnhalle, denn allein und ohne Schule könne sich die Gemeinde eine Turnhalle nicht leisten.
Es stehen viele Aufgaben an - nicht nur im SV Ilfeld. Nur mit einer engen Zusammenarbeit und einem guten gemeinsamen Draht könne man diese anpacken, sagte Egon Primas. Abschließend lobte Primas den Verein und die sehr gute geleistete Arbeit und war sehr erfreut über das offene Gespräch im SV Ilfeld.
Ulf-Heinrich Gerecke


