eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 11:26 Uhr
24.04.2012

Minister beim Vorstand

Die gestrige Sitzung des Vorstandes des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei verlief ein wenig anders. Der Grund: Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) folgte einer Einladung der Vorständler...

Zu Gast beim NUV-Vorstand (Foto: privat) Zu Gast beim NUV-Vorstand (Foto: privat)
Voß Fünfter von links

Der Gast war in Begleitung der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas und Dr. Klaus Zeh. Zuerst informierte NUV-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker über die Geschichte der Kornbrennerei in Nordhausen und über die aktuelle Situation der Nordbrand Nordhausen GmbH. Minister Voß wollte sich vor Ort über die aktuelle Situation der regionalen Wirtschaft informieren.

Zu Beginn des Gesprächs stellte Junker die Arbeit des Verbandes sowie die Vorstands-Mitglieder des Unternehmerverbandes vor. Er machte deutlich, dass sich die Region einerseits erfreulich entwickelt habe, andererseits aber durchaus auch Defizite aufweise. Ein Defizit sei die aus Sicht des Verbandes schleppende Entwicklung des Industriegebietes in der Goldenen Aue. Kritisch angesprochen wurde ebenfalls die veränderte Förderpolitik durch das Thüringer Wirtschaftsministerium, die auch eine Ansiedlung von neuen Unternehmen und die Entwicklung bestehender Firmen erschweren könnte.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs verwiesen Dr. Klaus Zeh und Egon Primas auf die notwendige Bereitstellung von Landesgeldern für die Planungen zum Ausbau der B 4 zwischen Nordhausen und Sondershausen. Diese Gelder bereitzustellen sei wichtig, damit kurzfristig auf mögliche veränderte Situationen in der bundespolitischen Verkehrspolitik reagiert werden kann.

Wolfgang Voß seinerseits verwies auf die Attraktivität des Standortes Thüringen, kritisierte jedoch auch die Arbeit des Wirtschaftsministerium. 50 Millionen Euro an Fördermitteln für zwei neue Stadionumbauten in Erfurt und Jena seien 50 Millionen Euro, die der Thüringer Wirtschaft fehlen würden. Die kommunalen Finanzen werden sich aus Sicht des Finanzministers weiterhin positiv entwickeln, auch angesichts einer wirtschaftlich starken Entwicklung im Freistaat. Das lässt auch für dieses Jahr auf eine positive Entwicklung des Steueraufkommens hoffen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)