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Fr, 16:34 Uhr
31.10.2003

Wölfe erwarten Heidschnucken

Nordhausen/Braunlage (nnz). Wer da jetzt denkt, der folgende Beitrag dreht sich um ein tierisches Schauspiel, der hat sich schwer getäuscht. Doch die Eishockeyfans, die wissen sofort Bescheid.


Einen großen Schritt Richtung Meisterrunde kann der BSC am Sonntag im Wurmbergstadion machen. Zum Vorrundenspiel stellt sich um 18 Uhr mit dem Adendorfer EC ein direkter Konkurrent um Platz vier vor. Schon zum dritten Mal in der noch jungen Saison kommt es somit zum Duell zwischen den Wölfen und den Heidschnucken, wobei die beiden bisherigen Aufeinandertreffen jeweils mit einem Sieg für die Wölfe endeten.

Zum Auftakt der diesjährigen Spielzeit schoss der BSC den Adendorfer EC im Pokalspiel deutlich mit 6:2 aus dem Stadion. Beim Auswärtssieg in der Lüneburger Heide ging es knapper zu, erst nach hartem Kampf gelang den Wölfen ein 3:1-Sieg. Die Adendorfer mussten jedoch bei beiden Spielen auf wichtige Akteure verzichten.

Im Tor stehen dem AEC nach dem überraschenden Abgang von Star-Goalie Alexander Gavrelönok mit Thomas Felix und Paul Brezenk zwei junge, aber talentierte Leute zur Verfügung. Das Prunkstück des momentanen Tabellenvierten dürfte die Abwehr sein. Hier sorgen mit Michael Kratz und Udo Sofian zwei erfahrene Verteidiger für Ordnung. Der Deutsch-Este Spartak Olenberg bringt zusätzlich jede Menge Offensiv-Power mit und kann auch als Stürmer eingesetzt werden.

Im Angriff gilt es besonders Danny Böttger unter Kontrolle zu kriegen. Doch auch Alexander Deibert und Peter Hofmann sind jederzeit in der Lage, ein Spiel zu entscheiden. Neben einer ganzen Reihe von Junioren wird Jürgen Brümmer seine Routine in die Waagschale werfen. Brümmer stieß erst vor kurzem zum Kader der Adendorfer und war vorher lange in Rostock aktiv. Aus beruflichen Gründen zog es ihn nun aber in die Heide.

Die Heidjer belegen in der aktuellen Regionalliga-Tabelle den vierten Platz. Ihren bisher größten Coup des Jahres landeten sie allerdings im Regional-Pokal. Hier überraschten die Heidschnucken mit einem kaum erwarteten 4:3-Sieg beim Tabellenführer der Ost-Staffel, den Saale-Teufeln aus Halle. Der BSC sollte also vor den Gästen gewarnt sein und sie trotz der bisher errungenen zwei Siege nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Robert Koch
Autor: nnz

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