Di, 10:10 Uhr
28.10.2003
Weniger und mehr
Nordhausen (nnz). Die Gäste in Thüringer Hotels und Pensionen blieben auch im August weiter aus. Das teilte heute das Statistische Landesamt mit. Dort bei einer anderen Kennzahl gab es eine leichte Tendenz nach oben. Vor allem in Nordthüringen.
Das Thüringer Beherbergungsgewerbe verbuchte im August 2003 weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen als im August 2002. In den fünf Thüringer Reisegebieten verlief die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich. Während aus dem Thüringer Wald weniger Gäste und mehr Übernachtungen gemeldet wurden, konnten Nordthüringen und das Saaleland auf zunehmende Gäste- und Übernachtungszahlen verweisen. Dagegen mussten Ostthüringen und das Thüringer Kernland durchweg Einbußen hinnehmen.
Im August 2003 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 244.000 Gäste gezählt, die 811.600 Übernachtungen buchten. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 5,6 Prozent weniger Gäste, aber 2,2 Prozent mehr Übernachtungen als im August 2002. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 3,3 Tage und war damit höher als im vergleichbaren Vorjahresmonat (3,1 Tage).
Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald, wohin zwei von fünf Gästen (40,9 Prozent) reisten. Sie verweilten durchschnittlich 3,9 Tage. Verglichen mit August 2002 gingen die Gästezahlen um 2,7 Prozent zurück. Dagegen stiegen die Übernachtungszahlen um 1,5 Prozent. In Nordthüringen gab es im August 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 0,2 Prozent mehr Gäste und 18,0 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen meldete das Saaleland (0,2 bzw. 7,5 Prozent). Dagegen gingen in Ostthüringen die Gäste- und Übernachtungszahlen um 13,3 bzw. 5,6 Prozent zurück. Die deutlichsten Einbußen verbuchte im August 2003 das Thüringer Kernland. Hier wurden 20,9 Prozent weniger Gäste begrüßt, die 13,3 Prozent weniger Übernachtungen buchten.
Von Januar bis August 2003 kamen 1,8 Millionen Gäste nach Thüringen, die 5,5 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 1,3 Prozent weniger Gäste und 1,9 Prozent weniger Übernachtungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 3,0 Tagen unverändert.
Autor: nnzDas Thüringer Beherbergungsgewerbe verbuchte im August 2003 weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen als im August 2002. In den fünf Thüringer Reisegebieten verlief die Entwicklung jedoch sehr unterschiedlich. Während aus dem Thüringer Wald weniger Gäste und mehr Übernachtungen gemeldet wurden, konnten Nordthüringen und das Saaleland auf zunehmende Gäste- und Übernachtungszahlen verweisen. Dagegen mussten Ostthüringen und das Thüringer Kernland durchweg Einbußen hinnehmen.
Im August 2003 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 244.000 Gäste gezählt, die 811.600 Übernachtungen buchten. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 5,6 Prozent weniger Gäste, aber 2,2 Prozent mehr Übernachtungen als im August 2002. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 3,3 Tage und war damit höher als im vergleichbaren Vorjahresmonat (3,1 Tage).
Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald, wohin zwei von fünf Gästen (40,9 Prozent) reisten. Sie verweilten durchschnittlich 3,9 Tage. Verglichen mit August 2002 gingen die Gästezahlen um 2,7 Prozent zurück. Dagegen stiegen die Übernachtungszahlen um 1,5 Prozent. In Nordthüringen gab es im August 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 0,2 Prozent mehr Gäste und 18,0 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen meldete das Saaleland (0,2 bzw. 7,5 Prozent). Dagegen gingen in Ostthüringen die Gäste- und Übernachtungszahlen um 13,3 bzw. 5,6 Prozent zurück. Die deutlichsten Einbußen verbuchte im August 2003 das Thüringer Kernland. Hier wurden 20,9 Prozent weniger Gäste begrüßt, die 13,3 Prozent weniger Übernachtungen buchten.
Von Januar bis August 2003 kamen 1,8 Millionen Gäste nach Thüringen, die 5,5 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 1,3 Prozent weniger Gäste und 1,9 Prozent weniger Übernachtungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 3,0 Tagen unverändert.

