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Mo, 13:42 Uhr
27.10.2003

Immer noch meckern?

Nordhausen (nnz). Am Samstag ist die sanierte Bahnhofstraße übergeben worden. Doch dabei wird es in diesem Jahr nicht bleiben. Einige Freigaben und Eröffnungen stehen noch an. Warum aber gibt es immer noch viele Kritiker?


Die nnz traf dieser Tagen den Roland, alias Peter Schwarz. Der hatte die neue Magistrale zwischen Kornmarkt und Bahnhof auf seine Art abgenommen. Ganz privat. Peter Schwarz freute sich über das, was in den zurückliegenden Monaten in seiner Heimatstadt passiert ist. Aber der Roland guckte auch kritisch hin. Warum wird im Bereich der „Magnet-Kreuzung“ frischer Asphalt wieder aufgerissen? Warum konnten Fußgänger nur beschwerlich über den Kreuzungsbereich kommen? Viele hätten sich darüber geärgert, meinte er nachdenklich. Und so käme vieles, was neu entstanden sei, gleich wieder in die negative Schublade.

Manchmal seien es die Kleinigkeiten, die auch von den Baubetrieben vielleicht eigenständig abgestellt werden könnten, ohne das dazu ein Auftrag erteilt werden müsse. Doch summa summarum – Nordhausen könne sich sehen lassen in seinem neuen Outfit. Und es wird noch viel passieren in diesem Rest-Jahr. Da wird die Blasiistraße bald freigegeben, am 5. Dezember heißt es „Freie Fahrt“ über die neue Zeppelinbrücke, die Sanierung der Uferstraße geht ihrem Ende entgegen. Die Kraftfahrer werden sich – wenn die Umleitungen ein Ende haben – vielleicht nur noch schwerlich an das Normale gewöhnen.

Die Landesgartenschau im kommenden Jahr – sie ist ein Glücksfall für die Rolandstadt. All das, was sich in den Jahren zuvor getan hat, das hätte im normalen Alltag wohl kaum in den nächsten 20 Jahren realisiert werden können. Da mag man über die Gestaltung der zahlreichen Plätze – vom Theater bis zum Bahnhof – streiten, doch recht kann man es niemandem machen. Und schließlich schlägt die Gewöhnung auch in dieser Hinsicht „erbarmungslos“ zu.

Journalisten gesteht man den kritischen Blick mehr zu als einer anderen Berufsgruppe. Doch bei aller Kritik – es soll auch das benannt werden, was sich positiv entwickelt hat. Wer zu dieser Abwägung nicht fähig, der sollte sich still verhalten. Und das gilt nicht nur für die Berufsgruppe der Redakteure. Der Roland hat mit seinem Abwägen zwischen Loben und Kritisieren schon immer die richtige Nase gehabt. Das Geheimnis seines Erfolges: Er schaut dem Volk gründlich „aufs Maul“!
Autor: nnz

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