Mi, 18:10 Uhr
21.03.2012
Energiepolitik auf dem Prüfstand
Morgen findet der internationale Tag des Wassers satt. Der Umgang mit dem kostenbaren Gut ist auch für Kommunalpolitiker ein wichtiges Anliegen, vor allem der Schutz des Grundwassers. Das allerdings könnte gefährdet sein...
Eine mögliche Gefährdung dessen ergibt sich aus einer neuen Methode, die seit einigen Wochen besorgte Bürgerinnen und Bürger im Südharz beschäftigt und welche sich an BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wandten, das so genannte Fracking. Diese Form der unkonventionellen Erdgasförderung wird von einigen politischen Richtungen ins Spiel gebracht um die Energieversorgung vor Ort zu gestalten. Oftmals werden aber die Risiken nicht kommuniziert.
An dem zentral wichtigen Thema der Energieversorgung offenbaren die Parteien und Kandidaten ihre Eignung für die zukünftigen Herausforderungen, sagt John Dauert, Kreissprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Landratskandidat für den Landkreis Nordhausen. Im Rahmen der gestrigen Kreistagssitzung hatte der 26-jährige Dauert eine Anfrage zur unkonventionellen Erdgasförderung gestellt. Da dieses Verfahren durch die Verwendung giftiger Chemikalien besondere Risiken für Mensch und Umwelt birgt müssen wir genau hinschauen, sagt Dauert. Nach dem Standpunkt der Grünen fehle es an einer offenen Informationskultur, hier sehen sie besondere Defizite bei den Entscheidungsträgern. Leider müssen wir die Informationen einfordern, die die Menschen in besonderer Weise betreffen, sagt Christian Darr, grüner OB-Kandidat für die Stadt Nordhausen.
Die Grünen fordern eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung für die Förderung von Erdgas durch das so genannte Fracking-Verfahren. Zudem sind sie auf die Beantwortung der Fragen gespannt, welche Gebiete im Landkreis Nordhausen ausgewiesen werden und wie sich der Landkreis dazu positioniert.
Die Grünen fordern im Gegensatz zu anderen Förderprogramme für die energetische Gebäudesanierung, effiziente Verkehrsinfrastrukturen und die Bewältigung der Energiewende vor Ort. Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen, wir haben mit den Unternehmen und den Bildungseinrichtungen wie der Fachhochschule das notwendige Know-how vor Ort. Für die gute wirtschaftliche Entwicklung vor Ort führt an den erneuerbaren Energien kein Weg vorbei, sagt Christian Darr abschließend.
Autor: nnzEine mögliche Gefährdung dessen ergibt sich aus einer neuen Methode, die seit einigen Wochen besorgte Bürgerinnen und Bürger im Südharz beschäftigt und welche sich an BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wandten, das so genannte Fracking. Diese Form der unkonventionellen Erdgasförderung wird von einigen politischen Richtungen ins Spiel gebracht um die Energieversorgung vor Ort zu gestalten. Oftmals werden aber die Risiken nicht kommuniziert.
An dem zentral wichtigen Thema der Energieversorgung offenbaren die Parteien und Kandidaten ihre Eignung für die zukünftigen Herausforderungen, sagt John Dauert, Kreissprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Landratskandidat für den Landkreis Nordhausen. Im Rahmen der gestrigen Kreistagssitzung hatte der 26-jährige Dauert eine Anfrage zur unkonventionellen Erdgasförderung gestellt. Da dieses Verfahren durch die Verwendung giftiger Chemikalien besondere Risiken für Mensch und Umwelt birgt müssen wir genau hinschauen, sagt Dauert. Nach dem Standpunkt der Grünen fehle es an einer offenen Informationskultur, hier sehen sie besondere Defizite bei den Entscheidungsträgern. Leider müssen wir die Informationen einfordern, die die Menschen in besonderer Weise betreffen, sagt Christian Darr, grüner OB-Kandidat für die Stadt Nordhausen.
Die Grünen fordern eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung für die Förderung von Erdgas durch das so genannte Fracking-Verfahren. Zudem sind sie auf die Beantwortung der Fragen gespannt, welche Gebiete im Landkreis Nordhausen ausgewiesen werden und wie sich der Landkreis dazu positioniert.
Die Grünen fordern im Gegensatz zu anderen Förderprogramme für die energetische Gebäudesanierung, effiziente Verkehrsinfrastrukturen und die Bewältigung der Energiewende vor Ort. Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen, wir haben mit den Unternehmen und den Bildungseinrichtungen wie der Fachhochschule das notwendige Know-how vor Ort. Für die gute wirtschaftliche Entwicklung vor Ort führt an den erneuerbaren Energien kein Weg vorbei, sagt Christian Darr abschließend.


