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Mi, 15:56 Uhr
21.03.2012

Preis-Chaos an den Tankstellen

Mit nicht mehr nachvollziehbaren Preissprüngen an den Zapfsäulen versuchen die Mineralölkonzerne laut ADAC die Autofahrer abzukassieren. „Es versteht doch kein Mensch, was seit einiger Zeit an den Tankstellen passiert“, kritisiert ADAC Präsident Peter Meyer die Preispolitik der Konzerne...


„Ganz offensichtlich wollen die Ölmultis mit Hilfe extremer Preissprünge die Autofahrer massiv verunsichern, um weitere Gewinne einfahren zu können. Diese Geschäftspolitik ist nicht hinnehmbar.“ Nach Beobachtungen des ADAC ändern sich die Preise an den Tankstationen mehrmals am Tag mit Verschiebungen von bis zu zehn Cent.

Mittlerweile ist der Preis für einen Liter Super E10 auf ein neues Allzeithoch geklettert. Im bundesweiten Durchschnitt müssen die Autofahrer laut ADAC derzeit 1,660 Euro je Liter bezahlen – im Vergleich zur Vorwoche ein Anstieg von 1,7 Cent. Diesel kostet 1,534 Euro je Liter und ist damit nur noch 0,4 Cent billiger als beim Allzeithoch im Juli 2008. ADAC Präsident Meyer: „Ich fordere die Ölkonzerne auf, endlich zu einer fairen, seriösen und transparenten Preispolitik zurückzukehren. In ihrer jetzigen Höhe sind die Spritpreise nicht zu rechtfertigen.“

Der ADAC weist bereits seit Jahren auf die Notwendigkeit der Verbesserung des Wettbewerbs auf den Kraftstoffmärkten hin und sieht sich dabei durch die Sektoruntersuchung des Kartellamts voll bestätigt. Meyer: „Die Bundesregierung ist gefordert, endlich konkrete Maßnahmen zur gezielten Weiterentwicklung des wettbewerbsrechtlichen Instrumentariums zu ergreifen, die langfristig zu einer Verbesserung der Wettbewerbssituation auf dem Kraftstoffmarkt beitragen.“
Autor: nnz

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Kommentare
Unichsachnoch
21.03.2012, 17:42 Uhr
Bla-Bla-Bla
Was nutzen solche Artikel? Solange der Staat mitverdient wird sich auch nichts ändern. Da kann man noch so viel dazu aufrufen, endlich was zu tun.... es wird sich NICHTS ändern. Die gelackmeierten sind die, die aufs Auto angewiesen sind.
Paulinchen
21.03.2012, 21:16 Uhr
Mal abgesehen davon,
dass die GRÜNEN hier auch nur den Wahlkampf im Hintergrund wissen wollten, aber die heute veröffentlichte Studie zum derzeitigen Benzin/Dieselpreis zeigt mir nur eines: Unser Staat (Regierung) ist genau so geldgierig (ja sagen wir kriminell) wir die Mineralölkonzerne!

Wenn der Staat auch nur einen Funken Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit für seine Wähler übrig hätte, dann würde er ja eingreifen müssen. Zum Beispiel so: Heute kostete bei STAR der Liter Super gem. Internet 1,669 €. Das sind also 0,046 € zu viel. Demnach zahlen wir ab Montag in Deutschland pro Liter für 3 Monate 1,577 €. Dann hätten alle Betrogenen zumindest einen Teil wieder zurück. Leider kann man den Staat nicht wegen Betruges verklagen.

Da kann der Finanzminister große Töne spucken in Sachen Senkung der Neuverschuldung, wenn er von uns nur für Benzin 100 Millionen Euro pro Monat unberechtigt eingesteckt hat. Vor ein paar Tagen hat er erst 2 Milliarden von unseren Krankenkassenbeträgen eingesackt und so geht es immer weiter. Es wird Zeit, dass die Wähler endlich mal Demokratie in Form von Mitbestimmung einfordern! Die Leine, an der unsere Politiker laufen, muss kürzer werden, meint Paulinchen.
Retupmoc
22.03.2012, 07:53 Uhr
Lösung ist einfach
Fahren wir alle den gesamten April nur zu einer bestimmten Tankstelle in der Stadt, nämlich der die sagen wir mal am 29.3.12 den niedrigesten Preis hat. Alle anderen Tankstellen werden nicht mehr angefahren. Sie sollten mal sehen, wie die eine Abwärtsspirale im Preis bekommen. Und wenn nicht - sind diese Tankstellen eben pleite.
TeeEff
22.03.2012, 20:47 Uhr
In Greußen...
war Diesel heute 9 Cent billiger als in Nordhausen! An der Shell dort!

Ich dachte mich trifft der Schlag!
Sissi
23.03.2012, 11:16 Uhr
Luxus Autofahren
Benzin wird immer teurer werden, und Ich denke mir mal in der Urlaubszeit wird es noch schlimmer kommen, da wird wohl der Liter 2,00 Euro kosten, und da denkt keiner an die Berufstätigen und Pendler die aufs Auto angewiesen sind. Sogar in Österreich ist der Benzin billiger als bei uns. Was soll das ??? Wie lange wollen wir uns diese Abzocke vom Staat noch gefallen lassen ???
Retupmoc
23.03.2012, 11:25 Uhr
Benzinpreise
Nicht nur Berufstätige und Pendler sind aufs Auto angwiesen. Auch Rentner, die zum Einkaufen oder zum Arzt müssen oder einfach nur ihr Enkelchen sehen wollen. Aber die Berufstätigen, die Pendler oder die LKW -Fahrer hätten es in der Hand. Fahrt einfach nächsten Montag nicht auf Arbeit und streikt. Dann steht das Land still.
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