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Mi, 14:23 Uhr
21.03.2012

"Tritt in die Kniekehlen"

Als „Tritt in die Kniekehlen“ hat der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh die von sozialdemokratischen Bürgermeistern in Nordrhein-Westfalen vom Zaun gebrochene Debatte über den Solidarpakt bezeichnet. Einzelheiten wie immer mit einem einzigen Klick...


„Viele Thüringer Kommunen, auch Nordhausen, haben einen guten Lauf und werden das Ziel gleicher Lebensverhältnisse erreichen. Dazu gehören allerdings verlässliche Rahmenbedingungen“, so Zeh. Er verwies darauf, dass die Zahlungen aus dem Solidarpakt für Thüringen jährlich um rund 100 Millionen Euro sinken. Die letzte Zahlung werde 2019 geleistet.

Wie der Nordhäuser Abgeordnete un Oberbürgermeisterkandidat seiner Partei ausführte, hinkt die Steuer- und Wirtschaftskraft in den neuen Ländern der in den westdeutschen noch ein ganzes Stück hinterher. „Unser Ziel ist, diese Lücke zu schließen. Die Voraussetzungen dafür sind in unserer Stadt gar nicht so schlecht. Wer diese Entwicklung sabotiert, riskiert, dass die neuen Länder zum Dauersubventionsfall werden. Genau das wollen wir nicht, und begreifen den Solidarpakt deshalb auch ausdrücklich als Hilfe zur Selbsthilfe“, so Zeh wörtlich.

Genauso richtig ist nach Ansicht des Politikers allerdings auch, dass die Hilfen abgeschmolzen werden und es nach 2019 „keine Förderung mehr nach Himmelsrichtung geben darf“, so wörtlich. Das einzige Kriterium dürfe dann nur noch der objektive Bedarf nach strengen Kriterien sein. Laut Zeh könnte die Bundesregierung ein Zeichen in diese Richtung setzen.

„Durch das Abschmelzen des Solidarpakts sinkt die Belastung des Bundeshaushaltes jährlich. Das schüfe auch Raum, notleidenden Kommunen im Westen entgegenzukommen. Solidarität ist keine Einbahnstraße“, so der Politiker abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
21.03.2012, 15:25 Uhr
Hat der Mann denn so unrecht?
Der Bibliothekenprunkbau ist ein Paradebeispiel dafür das der Mann Recht hat. Und auch diese ganzen Straßenausbaugeschichten B4 nach Sondershausen an der kostengünstigen Deponie vorbei ist so eine Idee. Woanders machen Sie Schlaglöcher zu, hier plant die CDU eine Rennstrecke für LKW.
Hans Dittmar
21.03.2012, 21:28 Uhr
Geeigneter Kandidat
Ich freue mich schon darauf, wenn Dr. Klaus Zeh Oberbürgermeister dieser Stadt ist. Der Beitrag zeigt, das der Mann voll in der Materie steht. Nur der Abbau von Schulden ist der richtige Weg in die Zukunft.
Suse
22.03.2012, 08:08 Uhr
Wenigstens einer freut sich@Hans Dittmar
Was hat denn Dr.Zeh als Landtagsabgeordneter für den Schuldenabbau getan? Hat er auf irgendetwas verzichtet? Wie immer, nur große Wahlreden! Nach der Wahl ist alles vergessen und man genießt sein "wohlverdientes" Pöstchen.

Hätten CDU Bürgermeister diesen Vorschlag gemacht, hätte sich Zeh bestimmt nicht so zu Wort gemeldet. Aber,...das kennen wir ja. Bleibt abzuwarten, wie viele Wähler Ihre Freude teilen???
NDHler
22.03.2012, 09:19 Uhr
Soli
Um das, was der Herr Zeh da gesagt hat, zu verstehen, muss man nicht tief in irgendeiner Materie stecken. Das steht doch überall geschrieben. Und wenn man sich ein wenig damit beschäftigt kann man ohne weiteres eine solche Aussage treffen. Ich kann die Ob’s in NRW durchaus verstehen, da sieht es teilweise richtig böse aus! Herr Zeh war doch auch mal Finanzminister dieses hoch verschuldeten Landes Thüringen, das sollte man nicht vergessen.
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