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Mo, 17:05 Uhr
19.03.2012

Weiter im Landkreis unterwegs

Heute besuchte Birgit Keller die Gemeinde Sollstedt. Erster Termin ihrer Info-Tour war das Soziale Zentrum. Sie zeigte sich nach dem Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden, Frau Dietze, begeistert über das Engagement der haupt-, wie auch der vielen Ehrenamtlichen Mitglieder...

Keller in Sollstedt (Foto: privat) Keller in Sollstedt (Foto: privat)

Zunehmend fehlen leider auch hier Pflegekräfte. Ein thüringenweites Problem. Anschließend wurde sie vom Bürgermeister Adam empfangen. Weiter ging es zur Sollstedter Wohnungsbau GmbH, um dort mit der Geschäftsführerin, Frau Umbach ins Gespräch zu kommen.

Nach einem kleinen Rundgang durch Sollstedt, lautet Kellers Fazit: „Wir erleben, dass es eine Flucht der Bürger vom Land in die Stadt gibt. Einkaufsmärkte, Bäcker und Fleischer ziehen sich aus den Dörfern zurück. Viele nehmen dies als gegeben hin, weil man nichts dagegen tun kann. In Sollstedt sieht man dies ein wenig anders. Dieses, zugegeben nicht kleine Dorf, leistet sich einen Jugendclub und hat viele Vereine, die dafür sorgen, dass das gesellschaftliche Leben auf dem Dorf funktioniert. Das Soziale Zentrum Sollstedt bietet neben einer Begegnungsstätte auch einen Pflegedienst an. Auch Bäcker, Fleischer und Einkaufsmarkt existieren in Sollstedt noch. Seitens des Gemeinderates und Bürgermeisters wird viel dafür getan, dass dies nicht nur so bleibt, sondern sich die Versorgung weiter verbessert, auch wenn die geplante Schließung des Schlecker-Marktes furchtbar ist.“

Es sei herausragend, welche Aufgaben sich Gemeinderäte und SWBG gestellt haben, meint Keller. Sie bezieht sich dabei auf den Stand der Umbauarbeiten an der Festhalle zu einem Projekt für betreutes Wohnen im Alter und dem Neubau einer kleinen Festhalle in der Ortslage. Diese Projekte kommen beinahe ohne so genannte Fördermittel des Freistaates aus.

„Allein an diesem Beispiel wird deutlich, welche innovativen Potentiale unsere Kommunen haben. Finanzielle Mittel für unsere Gemeinden und Städte weiter zu kürzen, wendet sich gegen die Zukunft unserer Kinder und Enkel“, so Keller abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
20.03.2012, 10:25 Uhr
Ehrenamt
Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, was unsere Politiker ohne die vielen Ehrenamtspersonen machen würden?

Wie ich das sehe müssten sie ihren Koffer packen und ab nach Griechenland.
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