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So, 16:11 Uhr
18.03.2012

Klaus Zeh hat gewählt

Auf den Tag genau 22 Jahre nach den ersten freien Volkskammerwahlen hat die 15. Bundesversammlung den ehemaligen Bürgerrechtler Joachim Gauck zum 11. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland mit 991 Stimmen von 1228 gültig abgegebenen Stimmen gewählt. Mitglied der Bundesversammlung war auch der Nordhäuser Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh...


Gewählt: Gauck (Foto: privat) Gewählt: Gauck (Foto: privat) „Joachim Gauck kenne ich aus der Bürgerbewegung von 1989 und freue deshalb natürlich ganz besonders über seine Wahl zum Bundespräsidenten“, so Zeh in einer ersten Reaktion nach der Wahl. „Mit Joachim Gauck haben wir nun einen Bundespräsidenten, der ganz besonders für die Rechte des einzelnen Bürgers, unsere demokratischen Grundsätze sowie christlichen Werte steht und sich für diese einsetzen wird. Mit seiner Wahl verbinde ich deshalb nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Überzeugung, dass er auf die Bürger, gleich aus welchem Landesteil sie stammen oder welcher politischen Richtung sie sich zugehörig fühlen, zugehen und es ihm dabei gelingen wird, diese zusammenzuführen,“ sagte Zeh weiter.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
18.03.2012, 16:27 Uhr
Wie heißt das Sprichwort?
Zur Not frisst der Teufel auch Fliegen. Was es mit Gauck auf sich hat, wird die Zeit beweisen. So ganz sauber ist der Mann ja wohl auch nicht? Bis Heute bleibt er die korrekte Antwort schuldig, was er denn so lange allein in den Archiv der Stasiunterlagen gemacht hat.
MA1990
18.03.2012, 16:37 Uhr
gewählt und dazu gelernt?
... aber Herrn Gauck hätten doch die CDU-Wahlmänner auch schon beim letzten Mal wählen können oder Herr Zeh?
von hier
18.03.2012, 17:23 Uhr
nicht nur Zeh
auch der Landratskandidat Manuel Thume hat ihn gewählt. Nur der vermarktet nicht alles um jeden Preis zum Wahlkampf.
Was diesen Kandidaten angeht, wir werden erleben dürfen, dass gegen ihn der Herr Köhler ein Waisenknabe war.
NDHler
18.03.2012, 19:26 Uhr
@denk mal
Stimmt, vor allem SPD & Grüne werden sich noch verwundert die Augen reiben wehn sie da ins Amt gehoben haben. Trotzdem, Glückwunsch an Herrn Gauck, ich find ihn gut!
TeeEff
18.03.2012, 19:32 Uhr
So so Herr Zeh, für christliche Werte....
steht er, der Herr Gauck, wie Ehebruch z.B.?

Aber sicher ist er ja nur noch mit seiner alten Frau aus Steuervorteilsgründen verheiratet und springt mit der neuen, Jüngeren ins Bett.

Naja, sicherlich total christlich und im konservativen Weltbild absolut VORBILDLICH!

Sie müssen aber eine arg andere Bibel als ich besitzen.

Aber so sind sie halt: Wasser predigen, Wein trinken...
Georg
18.03.2012, 19:56 Uhr
Scheinheilig ...
nenne ich so etwas. Bis vor kurzen war Herr Gauck nach Meinung der CDU Spitze nicht für das Amt des Bundespräsidenten geeignet und unwählbar. Nur durch das Manöver der Minipartei FDP machte die CDU um des Koalitionswillen eine Kehrtwende. Plötzlich ist Herr Gauck nun doch geeignet zum BP. Ich glaube Herr Dr. Zeh hätte lieber den Herrn Töpfer als Favoriten der CDU gewählt. Oder sollte ich da irren?
Retupmoc
19.03.2012, 07:56 Uhr
Volksvertreter
Dann wissen wir ja nun, wie unsere Volksvertreter von CDU und FDP ticken. Vor zwei Jahren hü und diesmal hott. So wie es in den Parteikram passt. Befehlsempfänger eben.

Ob der Herr Gauck nun geeignet ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Zumindest Dr. Zeh hätte ihn nicht wählen dürfen (Sie erinnern sich: die zehn Gebote der Christen?) Aber auch die Werte der Religion stehen ja nur auf dem Papier ( oder war das in Stein gemeißelt?)
Real Human
19.03.2012, 11:18 Uhr
Gauck – der Polarisierer?
Schade, dass (meiner Meinung nach) ein Polarisierer gewählt wurde. Er kann aber noch zeigen, dass er das nicht ist.

Ich hoffe auch, Herr Dr. h.c. Gauck hat aus der Geschichte seiner „Organisation“ gelernt. Wenn die christlichen Kirchen immer nach der Botschaft des legendären Jesus von Nazaret gehandelt hätten, wäre der bei ihnen so verhasste „Kommunismus“ nie entstanden.

Aber die Geschichte der Religionen war leider immer auch eine Geschichte von Zank, Intrigen und sogar grausamen internen Kriegen – und auch eine Geschichte der teils völlig opportunistischen Anbiederung an die jeweils Mächtigen. Für die Armen, für die sich Jesus besonders eingesetzt haben soll, hatten die Kirchen immer nur Almosen übrig. Damit wurden Kerninhalte der Botschaft Jesu oft direkt verraten oder aber verdreht.

Wären die Kerngedanken von Jesus befolgt worden, hätte z.B. der 1. Weltkrieg (die „Urkatastrophe der 20. Jahrhunderts“) nie stattgefunden. Dies gilt in Deutschland insbesondere für den Protestantismus, der eng mit dem reaktionären Preußentum verbunden war. Später haben dann die „Deutschen Christen“ (auch Protestanten!) sogar ihre potenziellen Todfeinde – die Nazis unterstützt und sich durch sie missbrauchen lassen.

Somit habe ich gegenüber Herrn Gauck eine sehr ambivalente Einstellung. Klaus Töpfer wäre mir, obwohl er Mitglied der „C“-DU ist, als Kandidat viel lieber gewesen. Der war aber insbesondere den Wirtschaftsliberalen viel zu „weltverbesserisch“. (Siehe dazu z.B. die WELT-ONLINE vom 18.02.2012!)
Eckenblitz
19.03.2012, 12:55 Uhr
Moral, wo?
Allein dieses Beispiel zeigt, wie moralisch verkommen viele unsere Politiker und diverse Persönlichkeiten im Grunde eigentlich sind, oder? Um des Vorteils wegen, wählen sie, was sie vorgesetzt bekommen.

Unser Wahlgesetz ist ehe so gestrickt, das der Wähler durch seine Wahl, keinen allzu großen Einfluss auf die Zusammensetzung der jeweiligen Gremien hat. Nehmen wir nur die so genannten Listenplätze, über diese Option kommt so manches faule Ei an die Macht.

Das ganze nennt man dann auch noch demokratisch, schön nicht wahr?
I.H.
19.03.2012, 15:16 Uhr
"Die Geister die ich rief ..."
Unser neuer Buprä Gauck ist doch nur ein Rot - Grüner "Betriebsunfall". Vor zwei Jahren wollte man mit Gauck nur Merkel ärgern und die Linke, weil man deren Problem mit Gauck kannte, als undemokratischen Haufen darstellen. Man wußte damals doch genau, dass die Regierungsparteien und die Linke Gauck nicht wählen.

Nachdem Wulff abgetreten ist war Siggi Pop Gabriel einer der ersten, der sich auch andere Kandidaten als Gauck vorstellen konnte. Aber dank seines merkbefreiten ehemaligen Helfers Trittin stand Gauck wieder zur Debatte und keiner kam mehr ohne Gesichtsverlust heraus aus der Nummer.

Dank Rot-Grün ist jetzt ein Buprä am Werk, der eindeutig Freiheit über Sicherheit stellt. Mich wundert es nur, dass die FDP so lange gebraucht hat um zu kapieren, dass Gauck ihr Wunschkandidat ist. SPD und Grüne werden sich über den streitbaren Pastor noch "freuen" - und das haben die Zocker sich auch verdient. Ich kann mit Gauck leben.

Dieter
Suse
19.03.2012, 20:34 Uhr
Unerträglich...
diese Scheinheiligkeit.Immer schön das Fähnchen in den Wind hängen.Aber das kennen wir ja von Merkel ,Zeh und Co.Übel wird mir,wenn ich die Reden dieser Leute höre. Was wird uns Bürgern hier noch alles zugemutet.Eigentlich wollte ich nicht zur Wahl gehen. Aber die Sorge,dass vielleicht durch meine fehlende Stimme der Zeh OB wird,bringt mich dazu,dann lieber doch das kleinere Übel zu wählen.Also Leute,geht zur Wahl!
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