So, 12:39 Uhr
18.03.2012
nnz-Forum: Regionaltag der IG-BAU
Der Regionaltag der Gewerkschaft in Halle-Peißen stand unter dem Thema Rente muss zum Leben reichen. Angereist waren der gesamte Bundesvorstand unter der Leitung von Klaus Wiesenhügel sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gewerkschaft. Mit dabei war auch Harald Buntfuß...
Mit den geschäftlichen Fragen der Gewerkschaft beschäftigten sich am Vormittag die hauptamtlichen Mitarbeiter. Nach dem Mittagessen ging es dann um das Hauptthema: Wie soll die IG-BAU ihre Arbeit in der Zukunft gestallten? Was unternehmen wir gegen die immer weitere sinkende Rente und damit gegen die Altersarmut?
In diesen Zusammenhang stellte der Bundesvorsitzende Klaus Wiesenhügel ein sehr schlüssiges Programm vor. So sagte er: Die Lücke vor der Rente muss von beiden Seiten geschlossen werden. Die so genannten Arbeitgeber und die Arbeitnehmer, (vertreten durch ihre Gewerkschaft) müssen effizienter zusammen arbeiten.
Wir als IG-BAU wollen politischen Einfluss nehmen. Es wird Veranstaltungen geben, in denen das weitere Vorgehen abgesprochen wird. Wir bilden Taemer (Referenten) aus. Diese führen dann Schulungen durch. Wir müssen fit sein für die Diskussion mit dem Bürger, um ihn an das heikle Thema Rente heran zu führen
Politische Partner müssen wir uns in allen Demokratischen Parteien suchen. Es ist nicht mehr länger hinnehmbar, dass es 7 Millionen so genannte Minijobber gibt. Diese Personen bekommen später so gut wie keine Rente. Mit der befristeten Arbeit steht es auch nicht zum Besten, sie führt zu großen Lücken bei den Rentenansprüchen. Hartz-IV-Betroffene werden künftig mit 63 Jahren in Zwangsrente mit 14% Abzügen geschickt.
Wahlen können dieses Land nicht verändern. Die SPD verspricht zwar schon wieder, wenn nicht über 25% der älteren Arbeitnehmer Arbeit bekommen, dann schaffen sie die Rente mit 67 die sie ja eingeführt haben, wieder ab. Aber wie wir wissen, hat die SPD schon viel versprochen.
Es ist nun einmal so, dass die Damen und Herren aus der Politik, schon lange nicht mehr in der realen Welt leben. Sie haben sich mit Lug und Trug schon so umgeben, dass es schwer ist die Wahrheit zu erkennen. Für den. Mai sind in allen Städten Aktionen rund um die Rente mit 67 geplant.
Ich kann nur jedem Leser dieser Zahlen raten, über eine Mitgliedschaft in einer der Gewerkschaften nach zu denken. Sie werden Spätestens beim Eintritt ins Rentenalter einen sehr guten Anwalt benötigen. Schon Heute sind viele der Rentenbescheide mit großen Fehlern behaftet. Zum Schluss wie immer das Zitat. Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind. –Einstein-
Harald Buntfuß
Autor: nnzMit den geschäftlichen Fragen der Gewerkschaft beschäftigten sich am Vormittag die hauptamtlichen Mitarbeiter. Nach dem Mittagessen ging es dann um das Hauptthema: Wie soll die IG-BAU ihre Arbeit in der Zukunft gestallten? Was unternehmen wir gegen die immer weitere sinkende Rente und damit gegen die Altersarmut?
In diesen Zusammenhang stellte der Bundesvorsitzende Klaus Wiesenhügel ein sehr schlüssiges Programm vor. So sagte er: Die Lücke vor der Rente muss von beiden Seiten geschlossen werden. Die so genannten Arbeitgeber und die Arbeitnehmer, (vertreten durch ihre Gewerkschaft) müssen effizienter zusammen arbeiten.
- Arbeits- und Gesundheitsschutz für gute Arbeit, damit Arbeit nicht zusätzlich krank macht.
- Sicher in Rente gehen, dass haben wir verdient.
- Niedrige abschlagsfreie Rente, Altersrente für belastende Arbeit.
- Rente mit 67 stoppen,
- Reform der Erwerbsminderungsrente (Höhe, Zugang).
- Staatliche Unterstützung für das tarifliche Altersübergangsgeld.
- Wieso dürfen andere, zum Beispiel Piloten früher in Rente gehen?
- Korrektur der Rentenformel, heutiges Niveau halten.
- Als Perspektive sehen wir die Bürgerversicherung.
- Alle zahlen ein, alle sind abgesichert.
- Weitere Einkommensarten einbeziehen.
Wir als IG-BAU wollen politischen Einfluss nehmen. Es wird Veranstaltungen geben, in denen das weitere Vorgehen abgesprochen wird. Wir bilden Taemer (Referenten) aus. Diese führen dann Schulungen durch. Wir müssen fit sein für die Diskussion mit dem Bürger, um ihn an das heikle Thema Rente heran zu führen
Politische Partner müssen wir uns in allen Demokratischen Parteien suchen. Es ist nicht mehr länger hinnehmbar, dass es 7 Millionen so genannte Minijobber gibt. Diese Personen bekommen später so gut wie keine Rente. Mit der befristeten Arbeit steht es auch nicht zum Besten, sie führt zu großen Lücken bei den Rentenansprüchen. Hartz-IV-Betroffene werden künftig mit 63 Jahren in Zwangsrente mit 14% Abzügen geschickt.
Wahlen können dieses Land nicht verändern. Die SPD verspricht zwar schon wieder, wenn nicht über 25% der älteren Arbeitnehmer Arbeit bekommen, dann schaffen sie die Rente mit 67 die sie ja eingeführt haben, wieder ab. Aber wie wir wissen, hat die SPD schon viel versprochen.
Es ist nun einmal so, dass die Damen und Herren aus der Politik, schon lange nicht mehr in der realen Welt leben. Sie haben sich mit Lug und Trug schon so umgeben, dass es schwer ist die Wahrheit zu erkennen. Für den. Mai sind in allen Städten Aktionen rund um die Rente mit 67 geplant.
Ich kann nur jedem Leser dieser Zahlen raten, über eine Mitgliedschaft in einer der Gewerkschaften nach zu denken. Sie werden Spätestens beim Eintritt ins Rentenalter einen sehr guten Anwalt benötigen. Schon Heute sind viele der Rentenbescheide mit großen Fehlern behaftet. Zum Schluss wie immer das Zitat. Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind. –Einstein-
Harald Buntfuß
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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