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Do, 12:30 Uhr
15.03.2012

Nicht unbedingt Lieblingsberufe

In der Universalbeton Heringen hat der Countdown für die Bewerbungen zum neuen Ausbildungsjahr begonnen. Und der bereitet den Verantwortlichen des Unternehmens in der Goldenen Aue doch einige Kopfschmerzen...


Da ist zum einen der immer kleiner werdende Pool, aus dem junge Menschen für eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich aber auch im kaufmännischen Bereich gewonnen werden können, zum anderen sind Berufe mit einem produktiven Arbeitsumfeld in der Hitliste der Lieblingsberufe junger Menschen nicht unbedingt ganz oben zu finden.

Und dabei - etwas genauer betrachtet - ist eine Ausbildung zur Bürokaufrau, zum technischen Zeichner oder Zeichnerin, zum Facharbeiter für Lager- und Transportlogistik in dem Heringer Unternehmen nicht nur sehr interessant, sondern auch lukrativ. Und das in mehrfacher Hinsicht: Bei guten Leistungen in der Berufsausbildung besteht eine nahezu sicherer Chance zur Übernahme nach der Ausbildung. Und: die Ausbildungsvergütung zwischen 500 und 600 Euro sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld können sich im Ranking in der Nordhäuser Region mehr als sehen lassen.

Ausbildung bei HABAU (Foto: HABAU) Ausbildung bei HABAU (Foto: HABAU)

Das wissen auch Marcus Uhmann und Robert Mrosek. Beide Jugendliche haben sich für eine Ausbildung als Stahlbeton- und Betonbauer entschieden. Sie wollten schon immer einen handwerklichen Beruf anstreben. Die Größe des Heringer Unternehmens, das für die gesamte HABAU-Unternehmensgruppe am Standort ausbildet, vermittelt den jungen Männern durchaus auch ein Gefühl der Sicherheit für ihren Ausbildungsplatz. Neben der Berufsschule in Erfurt, werden die Azubis von Fachleuten in Heringen umfassend betreut.

Ausbildung bei HABAU (Foto: HABAU) Ausbildung bei HABAU (Foto: HABAU)

Das weiß auch Sarah Wiemann zu schätzen. Die junge Frau aus Großwechsungen hat ihre dreijährige Ausbildung zur Bürokauffrau fast hinter sich. Zur Zeit bereitet sie sich auf die Prüfungen bei der Industrie- und Handelskammer vor. “Mir hat das gesamte Umfeld im Unternehmen sehr viel gegeben und ich haben eigentlich nur einen Wunsch: Ich möchte nach meiner Ausbildung auch in Heringen arbeiten”.

Seit dem Jahr 2005 befinden sich durchschnittlich 29 junge Menschen in verschiedenen Ausbildungsberufen pro Jahr. Jetzt haben die Ausbildungsverantwortlichen Anette Kleemann und Hans-Jürgen Schumburg die ersten Gespräche mit Bewerbern für das kommende Ausbildungsjahr geführt. Weitere Bewerbungen sind jederzeit willkommen.

Willkommen sind in der HABAU-Unternehmensgruppe auch Ingenieure. Wie in vielen anderen Unternehmen werden auch in Heringen in den kommenden Jahren ältere Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz räumen und in den verdienten Ruhestand gehen. Wer sich für einen zukunftssicheren und interessanten Arbeitsplatz im Norden Thüringens und damit in der Mitte Deutschlands sowie eine übertarifliche Bezahlung interessiert, der sollte den Kontakt zum Unternehmen suchen. Bewerbung sind zum Beispiel per Email möglich: marina.barth@habau.com
Autor: nnz

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Kommentare
kolibili
15.03.2012, 14:03 Uhr
Keine Antwort für bewerber übrig
Da beklagen sich Handwerksunternehmen über zu wenig Interesse am Beruf. Dabei wird denen die sich schon bereits vor über 4 Monaten beworben haben nicht einmal geantwortet. Sehr schwache Vorstellung von unseren Ausbildungsunternehmen.

Glücklicher weise konnte mein Sohn sich erfolgreich im Nachbarlandkreis durchsetzen und wurde mit großer Freude vorzeitig von einem Vorbildlichen Unternehmen eingestellt. Diese hatte sich bereits nach einem Tag bei ihm gemeldet.

Verstehe also nicht warum sich diese Firma hier über mangelndes Intresse an Bewerbern beschwert, erstmal die Post vom letzten Jahr bearbeiten und den Jugendlichen interessierten Antworten.
Rubberduck
16.03.2012, 09:02 Uhr
Völlig unverständlich!
Was ich bei diesem Unternehmen überhaubt nicht verstehe, dass es für ihre Produktion sogar völlig Fachfremde 50+ Arbeiter im großen Stil sucht und rekrutiert. So sollte auch mein Vater in diesem Unternehmen tätig werden und sogar 3 Schichten leisten.

Vermittelt von ansässigen Jobvermittlungen hat er sich beworben und bekam erst nach telefonischer Nachfrage eine Absage. Anscheinend gab es schon genügend Bewerber.
Nörgler
16.03.2012, 09:13 Uhr
Was ich nicht verstehe
ist, dass wohl niemand mehr sich die Hände schmutzig machen will oder körperlich arbeiten will. Und dann noch in drei Schichten arbeiten - um Gottes Willen, da gibt es doch nicht soviel Freizeit. Also weiter in der Hängematte schaukeln, das Wetter wird auch besser.

Wer in der nnz genau recherchirt bekommt mit, dass in Heringen Tariflöhne gezahlt werden. Punkt.
Rubberduck
16.03.2012, 09:42 Uhr
Nicht alle sind so!
Schonmal als Leiharbeiter in einem so großen Betrieb tätig gewesen? Als Lehrling gut und schön, aber wenn das Arbeitsverhältnis nur für die Überbrückung von wichtigen Aufträgen dienen soll hat man keine Chance in einem Betrieb Zugehörigkeitsgefühl zu erfahren.
Das macht auch der Tariflohn nicht besser.

Und @Nögler...nicht gleich wieder alles über einen Kamm scheren, nicht jeder ist so wie Sie es schreiben!
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