Di, 07:26 Uhr
21.10.2003
Mehr Vernetzung
Nordhausen (nnz). Das christliche Schulzentrum in Nordhausen ist auf einem guten Weg. Es hat dabei auch Begleiter. Zum Beispiel das Land Thüringen. Dessen Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz überbrachte am Abend ein Stück begleitendes Papier...
Einen Fördermittelbescheid hatte der Minister mitgebracht. 5.000 Euro sollen zur Erweiterung und zur Vernetzung der Computer-Technik herhalten. Moderne Technik sei in der Schule unverzichtbar. Die Macher des christlichen Schulzentrums setzen aber nicht nur auf Bits und Bytes. Sie arbeiten manchmal mit ungewöhnlichen Mitteln. So sind zum Beispiel die Sitzgelegenheiten im Grundschulbereich nicht mit normalen Schulmöbeln zu vergleichen.
Vor neun Jahren sei der Gedanke an die Gründung eines solchen Zentrums geboren worden. Ein harter Weg durch Genehmigungsinstanzen war notwendig, ehe drei Jahre später, man schrieb das Jahr 1997, die evangelische Grundschule in Nordhausen an den Schulstart gehen konnte. Jetzt sind es 128 Schülerinnen und Schüler, die in der ehemaligen Staatlichen Regelschule Nord in Grund- und Regelschule unterrichtet werden. Darunter auch Kinder, die aus einem nichtkirchlichen Elternhaus kommen.
Doch Stillstand ist in Nord nicht angesagt. Der Schulträger, die Thüringer Landeskirche, will das Gebäude kaufen. Dazu soll es in den kommenden Wochen Gespräche mit der Stadtverwaltung geben. Möglich wäre ein Erbpachtvertrag, so der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Nüßle. Dann könne auch an die weitere Sanierung herangegangen werden. Schon jetzt die Bitte nach Erfurt. Fördermittel sollten für die anstehenden Vorhaben fließen.
Mit qualitativ hohen Bildungsangeboten will das christliche Schulzentrum auch künftig noch mehr Quereinsteiger anlocken. Freilich, im Regelschulbereich herrscht ein hart umkämpfter Markt. Noch immer entscheiden sich viele Grundschüler für den Gang ans Gymnasium, auch in Nord. Deshalb suchen die Mitarbeiter um Schulleiterin Traudl Reichert ständig nach neuen Unterrichtsformen, setzen auf hoch motivierte Personal, niedrige Klassenstärken und den etwas anderen Unterricht.
Autor: nnz
Einen Fördermittelbescheid hatte der Minister mitgebracht. 5.000 Euro sollen zur Erweiterung und zur Vernetzung der Computer-Technik herhalten. Moderne Technik sei in der Schule unverzichtbar. Die Macher des christlichen Schulzentrums setzen aber nicht nur auf Bits und Bytes. Sie arbeiten manchmal mit ungewöhnlichen Mitteln. So sind zum Beispiel die Sitzgelegenheiten im Grundschulbereich nicht mit normalen Schulmöbeln zu vergleichen.Vor neun Jahren sei der Gedanke an die Gründung eines solchen Zentrums geboren worden. Ein harter Weg durch Genehmigungsinstanzen war notwendig, ehe drei Jahre später, man schrieb das Jahr 1997, die evangelische Grundschule in Nordhausen an den Schulstart gehen konnte. Jetzt sind es 128 Schülerinnen und Schüler, die in der ehemaligen Staatlichen Regelschule Nord in Grund- und Regelschule unterrichtet werden. Darunter auch Kinder, die aus einem nichtkirchlichen Elternhaus kommen.
Doch Stillstand ist in Nord nicht angesagt. Der Schulträger, die Thüringer Landeskirche, will das Gebäude kaufen. Dazu soll es in den kommenden Wochen Gespräche mit der Stadtverwaltung geben. Möglich wäre ein Erbpachtvertrag, so der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Nüßle. Dann könne auch an die weitere Sanierung herangegangen werden. Schon jetzt die Bitte nach Erfurt. Fördermittel sollten für die anstehenden Vorhaben fließen.
Mit qualitativ hohen Bildungsangeboten will das christliche Schulzentrum auch künftig noch mehr Quereinsteiger anlocken. Freilich, im Regelschulbereich herrscht ein hart umkämpfter Markt. Noch immer entscheiden sich viele Grundschüler für den Gang ans Gymnasium, auch in Nord. Deshalb suchen die Mitarbeiter um Schulleiterin Traudl Reichert ständig nach neuen Unterrichtsformen, setzen auf hoch motivierte Personal, niedrige Klassenstärken und den etwas anderen Unterricht.


