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Do, 06:44 Uhr
15.03.2012

nnz-interview: Scharf auf die Kanone

Der Rückrundenstart verlief für die Reserve des Fußball-Verbandsligisten FSV Wacker 90 Nordhausen optimal. Die Schützlinge von Trainer Uwe Etzrodt setzten sich am vergangenen Sonntag beim VfB Oldisleben mit 2:0 durch. Beide Treffer erzielte Stürmer Sebastian Gösel, der sein Torekonto auf 17 Treffer ausbaute. Sandra Arm sprach für die nnz mit dem 25-Jährigen über kleine Startschwierigkeiten und seine Ambitionen auf die Torjägerkanone...


nnz: Herr Gösel, welche Freude überwiegt mehr bei Ihnen, die über die beiden Treffer oder die über den Sieg?

Sebastian Gösel: Natürlich haben mich meine beiden Treffer erfreut. Gerade auswärts ist das besonders schön, da wir in dieser Saison auswärts noch nicht das erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben. Der Sieg war wichtig, um weiterhin oben dran zu bleiben. Zudem denken wir von Spiel zu Spiel und das Wichtigste ist, dass wir am Ende der Saison oben stehen.

nnz: Die Mannschaft fand nur schwer in die Partie. Wo sehen Sie die Gründe dafür?

Gösel: Der Platz in Oldisleben war eine bessere Viehweide, wie Trainer Etzrodt es genannt hat, und das hat das Spielen sehr erschwert. Wir hatten uns im Vorfeld auf ein Kampfspiel eingestellt, dennoch mussten wir uns an die Gegebenheiten gewöhnen. Nach zwanzig Minuten haben wir besser ins Spiel gefunden und immer mehr Zweikämpfe für uns entscheiden können. Das war ausschlaggebend für den weiteren Verlauf.

nnz: In welchen Bereichen kann beziehungsweise muss die Mannschaft noch zulegen?

Gösel: Spielerisch sind wir vermutlich die beste Mannschaft der Liga und dadurch gewinnen wir die meisten Heimspiele deutlich, aber wir sind eine junge Mannschaft und tun uns gerade auswärts schwer. Durch vermeidbare Gegentore bringen wir ab und an den Gegner wieder ins Spiel und dann fehlt uns die Ruhe sowie die Erfahrung das Spiel zu beruhigen. Durch viele Wechsel in der Mannschaft, bedingt durch das Fehlen wegen Arbeit, Verletzung oder anderen Gründen, können wir uns auch kaum einspielen. Deswegen sind Akteure wie Dennis Demmer oder Daniel Wiegleb auch so wichtig für uns. Diese bringen jede Menge Erfahrung mit und können die jüngeren Spieler unterstützen.

nnz: Sie führen mit 17 Treffern die interne Torschützenliste an. Hätten Sie vor der Saison damit gerechnet?

Gösel: Rechnen konnte man damit nicht. Aber ich habe bereits in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Treffern für die Zweite erzielt und habe auch den Anspruch an mich selbst, möglichst viele Tore zu schießen. Ich glaube, das muss auch so sein als Stürmer, aber natürlich kann man das nicht erzwingen. Momentan läuft es gut und ich hoffe, das bleibt so, damit ich weitere Tore zum Erreichen des Ziels Aufstieg beisteuern kann.

nnz: In der Gesamtwertung liegen Sie momentan hinter Patrick Kaufmann (Greußen) auf Rang zwei. Wie scharf sind Sie auf die Torjägerkanone?

Gösel: Wenn man nach 13 Spielen mit 17 Toren auf Platz zwei der Torschützenliste liegt, möchte man selbstverständlich den Führenden angreifen. Torschützenkönig zu werden ist das Beste für einen Stürmer, allerdings liege ich fünf Treffer hinter dem Ersten. Aber wir haben noch viele Begegnungen und vor allem viele Heimspiele, in welchen ich am meisten treffe. Ich bin zuversichtlich den Abstand noch verkleinern zu können, ob es am Ende reicht kann ich nicht sagen. Aber ja, ich bin scharf auf die Kanone.

nnz: Woher nehmen Sie diese Selbstverständlichkeit für das Toreschießen?

Gösel: Wenn es bei einem Stürmer läuft, dann läuft es halt. Ich profitiere natürlich von den Vorarbeiten meiner Mannschaftskollegen. Selbstverständlich ist es nicht, aber ich nutze meine Stärken im Antritt und Kopfballspiel und bin im Abschluss ruhiger geworden, als in den vergangenen Jahren.
Autor: nnz

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