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Di, 06:57 Uhr
21.10.2003

nnz-Rückspiegel: 21. Oktober 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Suchen, neue Pleite


Auf der Suche nach Dienstleistern
Immer wieder klagen Händler und Gewerbetreibende über das schlechte Umfeld in Nordhausen oder über die Enthaltsamkeit bei Kauf. Über den Service im Handwerk hört man kaum Klagen. Dazu eine nnz-Betrachtung...

Vielleicht kennen Sie das auch?: Frau Constanze B. (*) wollte am Mittwoch voriger eigentlich Brot kaufen. Nach Dienstschluß (16.30 Uhr) betrat sie frohgelaunt ein Bäckergeschäft am Grimmel. Die Verkäuferin stand gelangweilt im Laden. Was sollte sie auch machen, die Regale waren leer. Also muß sie sich die Zeit bis 18.00 Uhr vertreiben und die Kunden darauf hinweisen, dass sie doch etwas eher einkaufen sollten. Sie dürfe nicht zu viel Brot oder Brötchen bestellen, sonst gibt es bei „Rückläufern“ Ärger mit dem Chef. Zwei Tage später wollte sich Frau B. ihre Haare in Form bringen lassen. Die Barfüßerstraße in Nordhausen ist nicht nur für ihre zahlreichen gastronomischen Einrichtungen bekannt, sondern mutiert seit einigen Monaten auch zur Friseurmeile. Gut für Frau B. Sie steuerte das erste Geschäft an, es war 12.30 Uhr und dazu noch Freitag. Auf ihre Frage „Waschen, schneiden fönen?“ gab es eine klare Antwort: „Jetzt nicht!“ausführlich im nnz-Archiv


Erneute Pleite in Nordhausen
Wieder ist – fast unbemerkt – in Nordhausen eine Firma den „Bach runtergegangen“. Nach 12 Jahren. Fast jede Woche „erwischt“ es ein Unternehmen in und um Nordhausen. Oftmals unbemerkt. Insolvenz. Die meldete Jürgen Friedling Anfang September für die HLS GmbH an.

Die Zeiten sind schlecht für Heizungs- und Lüftungsbauer, vor allem in den neuen Bundesländern. Also ging Friedling auf Suche nach Aufträgen in den alten Ländern. Als Subunternehmer war die HLS an einem Großauftrag in Bayern beteiligt. Es ging um eine sechsstellige Euro-Summe, die nach Nordhausen fließen sollte. Sollte. Das Geld kam nicht an, statt dessen wurde ein Streit vor Gericht angeboten. Das Angebot kam von einem Großen der Branche mit dem langen Atem...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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