Wählen und gewählt werden
In rund zwei Monaten will Dr. Klaus Zeh (CDU) als Oberbürgermeister von Nordhausen gewählt sein. Doch vorher, am 18. März, darf oder soll der Christdemokrat selbst wählen...
Der Thüringer Landtag hat heute die Nordhäuser Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Zeh zum Mitglied und Egon Primas zum stellvertretenden Mitglied der 15. Bundesversammlung gewählt. Klaus Zeh ist damit unmittelbar bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten am 18. März in Berlin dabei.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Frank Rostek und der Nordhäuser CDU Ortschef Stefan Nüßle freuen sich über die Entscheidung des Thüringer Landtages, sie zeige das große und fraktionsübergreifende Vertrauen in Dr. Klaus Zeh und Egon Primas, so beide abschließend.
Autor: nnz
Kommentare
Eckenblitz
24.02.2012, 14:58 Uhr
Abnicken
Da hätten wir doch schon einmal zwei Kandidaten, die das ABNICKEN sehr gut beherschen.
NDHler
24.02.2012, 15:57 Uhr
@Engelchen1985
Der war gut!
Vielleicht wählen sie ja versehentlich den Egon zum Präsidenten, dann hätten wir hier unten ein Problem weniger.
Suse
24.02.2012, 19:53 Uhr
Gibt es dann mal wieder ein " Klaus-Treffen " ?
Sicherlich ist es bei vielen schon vergessen.......
War das nicht im letzten Wahlkampf,Dr. Zeh,als Sie alle "Kläuse" zur Party eingeladen haben und ewig öffentlich gefragt wurden,wer denn diese Party bezahlt hat?
Soweit ich mich erinnere ,gab es keine Antwort.Vielleicht gibt es ja in diesem Wahlkampf mal eine Antwort darauf. Es gibt nämlich noch Wähler,die dieses gern gewusst hätten,bevor sie zur Wahl gehen.
Hans Dittmar
24.02.2012, 20:33 Uhr
Auch abnicken will gelernt sein
engelchen85 auch abnicken will gelernt sein. Es gibt Kandidaten, da fällt es Abgeordneten sehr leicht den Arm zu heben und hinterher Beifall zu geben. Andere Kandidaten - siehe Bürgermeisterwahl - in Nordhausen benötigten drei Durchgänge um gewählt zu werden und hat bis heute noch kein Vertrauen erhalten.
Es gab auch mal einen Wahlkampf der Frau Rinke als Oberbürgermeisterin, wo diese versprach, den Eltern für jedes neugeborene Kind 100 (oder 1000) Mark zu zahlen. Wieviel Kinder sind seit dieser Zeit geboren? Geflossen ist nicht ein Pfennig.
Der heutige amtierende Bürgermeister und Oberbürgermeisterkandidat der SPD gibt erst gar keine Versprechen, sondern setzt ein Zeichen. Statt die Kitagebühren zu belassen wie sie sind, werden diese hier nun deutlich angehoben.
Harzer_jung
25.02.2012, 01:29 Uhr
bürgermeister
Nix gegen hern jendricke aber der ist meiner Meinung nach eben nicht gewählt!. jendricke ist das ergebniss einer ausschreibung!
Ob das fachlich was ändert glaub ich nicht. Weil letztendlich entscheidet die ominöse gruppe Kommunalaudsicht. und davon ist niemand gewählt.
Luftikus
25.02.2012, 19:44 Uhr
Harzer_Jung der Bürgermeister ist gewählt
Mein lieber Harzer_Jung, also der Bürgermeister ist gewählt!
Die Stelle wurde ausgeschrieben, damit sich wenn möglich nur der eine meldete, aber aus den Kandidaten, die sich um die Stelle bewarben, wählte der Stadtrat den Bürgermeister. Da Herr Jendricke nicht das Vertrauen des gesamten Stadtrates erwarb, wurde solange gewählt bis sich weitere Dumme fanden die ihn dann "abnickten".
Übrigens, auch die Stelle des. 2ten Beigeordneten (Baudezernent) wird vom Stadtrat gewählt.
Daher ist dies ähnlich wie im Bundestag, wo Bundestags- und Bundesratsmitglieder den Bundespräsident wählen.
Suse
28.02.2012, 12:59 Uhr
Motive zum gewählt werden
Nach dem Willen unserer Abgeordneten (Land und Bund),ist es nun so,dass wir alle arb eiten müssen,bis man zusammenbricht oder von Hartz IV leben müssen,weil man in einem Alter ab 60 garantiert keinen Job mehr bekommt. Da bleibt einem nichts anderes übrig,als Abzüge über Abzüge von der Rente hinzunehmen.Anders bei unseren lieben Kandidaten. Beide feiern in diesem Jahr ihren 60.Geburtstag. Der Streß in Erfurt ist zu groß,da sehnt man sich verständlicher Weise nach einem ruhigeren Job und kürzeren Wegen, einer sicheren Arbeit bis zum 65.Lebensjahr,wo man dann natürlich ohne Abzüge die "wohlverdiente Pension"genießen kann.
Da kann schon mal ein bischen Neid aufkommen und man sagt zu sich selbst:Wäre ich doch nur Politiker geworden!!! Ein Schelm,wer da denkt,unsere beiden Kandidaten haben nicht nur das Wohl der Bürger im Auge!!!
Retupmoc
28.02.2012, 13:23 Uhr
Ich hätte da mal ein paar Fragen an den Vertreter für die Wahl
1. Können Sie vor dem Hintergrund, das viele Menschen am Existenzminimum leben, verantworten, das wir dem ehemaligen Präsidenten Wulff einen Ehrensold in einer derart übertriebenen Höhe zukommen lassen werden?
2. Sind Sie der Meinung, das ein Bundespräsident generell so viel Geld bekommen sollte? Wenn ja, warum ?
3. Waren Sie zu letzten Wahl auch Volksvertreter und haben Wulff statt Gauck gewählt?
4. Wie gehen Sie damit um, das Ihre Partei ( CDU ) bei der letzten Wahl Herrn Gauck nicht wählen wollte und dafür Wulff ins Amt schob?
5. Finden Sie nicht, das eine Nazi-Jägerin besser für das Amt geeignet ist als ein Kommunistenjäger?
6. Wie stehen Sie zu Gaucks Aussagen ( Befürwortung Afghanistan - Krieg, Befürwortung Hartz 4 ) ?
Harzer_jung
29.02.2012, 21:20 Uhr
Ob Gauck gut ist?
ich wag es zu bezweifeln.
seine letzte aussage war ja das internet ist eine Bedrohung für Meinungs und Pressefreiheit.
Gauck sa wohl vor knapp 2 Jahren nur deswegen wie ein guter Kandidat als Präsi aus weil der andere noch schlechter aussah.#
Das! sind eben die Nachteile der repräsentativen Demokratie.
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