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Do, 12:33 Uhr
23.02.2012

Neue grüne Karte

Ab 1. März ist sie erhältlich, die Grünabfallkarte. Was die Karte kostet und welche Leistungen es dafür gibt, darüber informiert Jeanette Arndt, Mitarbeiterin der Südharzwerke Nordhausen die Leser der nnz...


Grüne Karte (Foto: privat) Grüne Karte (Foto: privat) „Der Landkreis Nordhausen und die Südharzwerke wollen mit dieser Karte den Einwohnern der Stadt und des Landkreises Nordhausen die Möglichkeit geben, ihren Grünabfall auch unabhängig von den Terminen im Abfallkalender zu entsorgen. Für 10 Euro im Kalenderjahr kann jeder diese Karte erwerben und seine Grünabfälle in haushaltsüblichen Mengen in den 5 Annahmestellen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen von März bis November so oft man will anliefern.“

Zu den Grünabfällen gehören Baumschnitt, Hecken- und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub und sonstige Pflanzenabfälle. Ausgenommen sind Baumwurzeln, diese müssen gesondert entsorgt werden.

Die Grünabfallkarte gibt es ab 1. März im Landratsamt Nordhausen, bei den Südharzwerken, in der Stadtverwaltung Ellrich, der Stadtverwaltung Heringen und dem Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode. Mehr Informationen auch über die Öffnungszeiten der Annahmestellen gibt es unter www.suedharzwerke-nordhausen.de oder telefonisch unter 03631 911-330 und 03631 639-142.
Autor: nnz

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Kommentare
Flitzpiepe
23.02.2012, 15:24 Uhr
Aufwand und Nutzen
Ist der Aufwand für die Herstellung und die Verwaltung dieser Karte nicht teurer als diese 10 €? Andere Abfälle (z.B. Elektronikschrott) kann man doch auch ohne sowas wegbringen. Wenn die Stadtwerke wissen wollen, wer wann was weggebracht hat, kann man das auch anders lösen. Eine weitere Karte ist dazu aber sicher nicht nötig.
NDHler
23.02.2012, 16:08 Uhr
@Flitzpiepe
Den Elektroschrott können sie kostenlos entsorgen, weil damit in der Folge noch Geld verdient wird (Rohstoffe). Außerdem handelt es sich ja hier nicht um eine elektronisch lesbare Karte, also keine Sorge, es wird nicht überwacht wer wann wie viel entsorgt. So ein Teil kostet niemals 10€! Es geht einzig und allein darum, Leuten mit großem Garten oder Grundstück die Möglichkeit zu geben, über das normale, kostenlose Maß hinaus, noch mehr entsorgen zu können, mehr nicht! Man wird sehen ob sich die Karte durchsetzt. So schlecht finde ich das gar nicht.
TeeEff
24.02.2012, 01:44 Uhr
Biogas...
Bioabfälle kann man vergären bzw. anderweitig zu nutzbarem Brenngas überführen - also auch hier kann man durchaus dran verdienen.

Aber naja - Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Stadtangestellte...
NDHler
24.02.2012, 08:45 Uhr
@TeeEff / Biogas
Na aber die Südhharzwerke sind doch kein alleiniger Betrieb der Stadt, sondern auch der Landkreis ist hier mit beteiligt! Die Mitarbeiter dort entsorgen den Müll im gesamten Landkreis! Und übrigens für eine betriebsfertige Biogasanlage müssten auch erst einmal eine stattliche sechsstellige Summe (mindestens) investiert werden. Konnten sie aber alles nicht wissen, daher ist ihr kleiner Seitenhieb gegen die Stadt Nordhausen sicher nachvollziehbar. Wie immer!
Herr Taft
24.02.2012, 08:48 Uhr
wer einen Garten hat...
...kennt im Frühjahr und im Herbst das Problem. Ich sehe hier keine ABM, geschätzter T.F. - ich sehe hier einen erweiterten Service für alle, die Grünabfälle haben. Die 10 EUR sind nicht für die Karte, sondern tragen zur Kostendeckung bei der Abfallverarbeitung bei. Das ist verhältnismäßig günstig. Dafür liefern die "Betroffenen" ihre Grünabfälle auch selbst an. Ich find's gut !
Flitzpiepe
24.02.2012, 09:39 Uhr
Genau das war meine Frage
Bleibt von den 10€ noch etwas zur Kostendeckung übrig?
Grünabfall ist ja in dem Sinne kein Abfall. Wenn man ihn nicht vergast, wird er doch hoffentlich zu Humus kompostiert? Das sollte auch nicht sehr kostenintensiv sein. Im Gegenteil. Wurde dieser Humus nicht anschließend wieder verkauft? ich kann mich da an ein Angebot der Abfalldeponie erinnern.

Für jeden normalen Kleingärtner sollten die normalen Abholtermine doch ausreichen. Die sind auch noch kostenlos ohne Karte nutzbar. Das bedeutet also, wenn der Grünabfall bei mir abgeholt wird, muss ich nichts bezahlen. Bringe ich ihn auf meine eigenen Kosten an der Deponie vorbei, kostet es etwas.
Um Fragen vorwegzunehmen:
Ja, ich bin Kleingärtner.
Ja, ich habe 3 Komposter.
Ja, ich bringe den übrigen Rest im Frühjahr und Herbst zu den kostenlosen Abholungen.
Ja, ich habe nichts gegen das Selbsthinbringen, wenn die Abholtermine für Privatleute nicht ausreichen.

Meine einzigste Frage ist, ob man für so einen Akt neue Bürokratie, die unterm Strich nichts einbringt, aufbauen muss?
TeeEff
24.02.2012, 12:40 Uhr
Es ist doch völlig egal...
ob der Landkreis und/oder die Stadt die Südharzwerke betreiben. Am Ende machen sie das so oder so von Steuergeldern. Auch meinen. Und ich sehe nicht ein, dass irgendwelche unnötigen Dinge erfunden und mit massivem bürokratischen Wasserkopf übersetzt werden und damit die Gemeinschaft der Bürger mehr kostet als z.B. die bisherige Praxis.

Und ja, ich sehe es als ABM der Verwaltung wenn sie ihr Personal, das nicht ausgelastet ist, zu dessen Existenzverteidigung, solche Konzepte durchführen lassen, statt dort zu rationalisieren und massiv zu verschlanken.

Letztlich tragen die Jobs dort nämlich in keinster Weise der Erwirtschaftung von Werten bei, sondern werden einzig aus Abgaben der wirklich schaffend Arbeitenden finanziert.
Ja, Verwaltung ist nötig und kostet auch etwas, aber sie sollte sich auf ein wirklich nötiges Mindestmaß beschränken.

Zum Thema Biogasanlage erspare ich mir hier Längeres und nenne nur folgende Stichpunkte:
- muss nicht direkt vor Ort sein
- muss nicht in öffentlicher Hand sein
- Kapazitäten zur Verwertung (Nordbrand, Industrie-Ethanolherstellung z.B.) hätte man vor 20 Jahren nicht rigoros vernichten müssen...
Und man hätte ja wenigstens nen bedrucktes/Graviertes Stück Holz (oder Papier) als Karte nehmen können, statt Plaste....
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