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Di, 06:34 Uhr
21.02.2012

Quo vadis Bildung

Gestern hatte sich Egon Primas (CDU) gegen die Einführung der Gemeinschaftsschule im Landkreis Nordhausen ausgesprochen. John Dauert lädt Egon Primas jetzt zur öffentlichen Diskussion über die Bildungslandschaft im Landkreis Nordhausen ein...


Die Reaktion von Egon Primas kommentiert John Dauert, Landratskandidat der Bündnisgrünen: „Ich begrüße, dass sich Herr Primas dem Thema Bildung im Landkreis Nordhausen nun tiefgründiger widmen möchte. Bei unserer seit Dezember 2011 andauernden Wahltour haben wir im Landkreis jedoch mehr Signale der Bürgerinnen und Bürger für das Modell der Gemeinschaftsschule vernommen. In der Bildungspolitik darf nicht mit Ängsten gespielt werden, da die wohnortnahe Schulbildung ein wesentlicher Erfolgsgarant für die berufliche Zukunft ist.

Ich spiele daher keine Schulformen gegeneinander aus, sondern werbe für den Diskurs um das Modell der Gemeinschaftsschule. Ohne den Dialog mit den SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern vor Ort sind mit uns Bündnisgrünen keine so tiefgreifenden Änderungen vorstellbar. Politikerinnen und Politiker sind in der gegenwärtig andauernden Vertrauenskrise gegenüber der Bevölkerung daher angehalten verantwortlich und sachlich für ihre Inhalte zu werben.

Da die Debatte von öffentlichem Interesse ist und durch die Medien nur bruchstückhaft wiedergegeben werden kann, lade ich Herrn Primas zu einem gemeinsamen öffentlichen Dialog um die Zukunft der Bildungslandschaft im Landkreis Nordhausen ein. Als konkreten Termin biete den 12.03.2012 um 18.00 Uhr an. Hier können die Modelle der Oberschule und Gemeinschaftsschule sachlich-kritisch argumentiert werden und die Bürgerinnen und Bürger ihre wichtigen Fragen stellen.

Die Gemeinschaftsschule bedroht keine anderen Bildungseinrichtungen und Schulschließungen erfolgen zumeist aus anderen Gründen, denn auch die möglichen Gemeinschaftsschulen brauchen Gebäude bzw. Standorte und können mit ihrem Instrumentarium einen längeren gemeinsamen Lernweg aller Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Bildungspolitik darf nicht stehen bleiben und muss sich immer an der Qualität für die Schülerinnen und Schüler orientieren.“
Autor: nnz

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