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Do, 16:02 Uhr
16.02.2012

nnz-Handball-Vorschau

Mit einem kleinen Punktspielprogramm wird die Endphase der Saison 11/12 in den einzelnen Handball-Ligen eingeläutet. Für viele heißt es an diesem Wochenende noch einmal Kraft sammeln vor dem Endspurt. Den dürften die NSV-Männer in Ronneburg gegen den HSV getrost ruhig angehen. In Nordhausen kommt es am Sonntag zum Stadtderby, NSV gegen HSG. Der Nachwuchs betritt am kommenden Wochenende zweimal das Parkett der Ballspielhalle...


Ein Auswärtsspiel, das vor einigen Jahren noch eine kleine Weltreise bedeutete. Dank der Autobahnanbindung ist Ronneburg in weniger als zwei Stunden vom Südharz aus erreichbar. Der dort ansässige HSV ist ein Handballleuchtturm im Thüringer Handball. Leider nahm die Leuchtkraft des HSV in den letzten Wochen etwas ab. Nach dem sportlichen Abstieg der Männer aus der mitteldeutschen Oberliga, setzte man sich sehr schnell im oberen Tabellenfeld der Thüringenliga fest.

Bis es vor einigen Wochen zum Eklat kam. Der Trainer und einige Spieler verweigerten dem Verein die weitere Gefolgschaft. So dezimiert erlitten sie in Mühlhausen Schiffbruch. Erst danach besannen sich einige Spieler und kehrten gegen Behringen/Sonneborn in die Reihen der Mannschaft zurück. Die Personaldecke soll, zumindest bis Saisonende, vom Verein stabilisiert worden sein. Was danach wird wissen nur die Verantwortlichen in Ronneburg.

Mit 23:9 Punkten liegt der HSV nach Minuspunkten derzeit auf Rang 2. Mit 476 Treffern stellen sie einen hervorragenden Angriff. Eigentlich eine Traumplatzierung, wenn da nicht die vielen Fragenzeichen wären.

Von dieser sind die Männer des NSV weit entfernt. Zwar ist ihr Angriffstempo mit 473 Treffern in ebenfalls 16 Spielen nicht minder schlecht. Doch im Vergleich der beiden Abwehrreihen kann man die derzeitigen Sorgenfalten der Südharzer gut ablesen.

Ihre Leistungsschwankungen während der Punktspiele zu groß. Nachdem sie die Saison stark begonnen haben, brachte sie der Ausfall einiger Leistungsträger stark ins straucheln. Derzeit haben sie vier Punkte Vorsprung vor den abstiegsrängen, nach von sind es jedoch schon sechs Punkt. Die Platzierung kann aus eigener Kraft gehalten werden aber nach oben scheint die Luft schon dünn geworden zu sein.

Während am vergangenen Wochenende ein Krankenlager sich auf dem Parkett bewegte und der Grippe am Ende mit einem Treffer den kräftemäßigen Tribut zollen musste, dürfte für die Partie gegen den HSV die Rollenverteilungen klar sein. Die Südharzer reisen als klaren Außenseiter an. Eine gute Gelegenheit zu Experimenten. Da hinter dem Einsatz von Kay Näther ein Fragezeichen steht, ist mit dem Einsatz von Nikita Schneider als zweiter Keeper hinter Sören Ahlert zu rechnen. Welcher Spieler sich in welche Grippekategorie einordnet wird erst das Abschlusstraining am Freitag zeigen. Abfahrt Fanbus: 16:00 Uhr Ballspielhalle// Spielbeginn 19:00 Uhr.

Eine weitere mit Spannung erwartete Partie ist das Stadtderby NSV gegen HSG bei den Damen. Dabei sehen das die Spielerinnen des NSV etwas nüchterner. Der HSG, als Absteiger aus der Thüringenliga, ist die Favoritenrolle eindeutig zuzusprechen.

Die NSV Damen haben sich in dieser Saison mit den Herren solidarisch gezeigt und im hinteren Tabellenfeld den Platz eingenommen. Auch sie hatten einige verletzungsbedingte Rückschläge zu verkraften. Auch bei der HSG ging es im bisherige Saisonverlauf steinig zu. Nur sie meisterten den Weg besser und liegen deshalb auf Rang drei der Tabelle mit möglichen Aufstiegsambitionen. Spielbeginn Sonntag 16:00 Uhr.

Zuvor gibt es zwei Nachwuchsbegegnungen. Ab 14:00 Uhr wollen die Mädchen der weiblichen Jugend C ihre Podiumsträume gegen den SV Hermsdorf verteidigen. Es die Partie zweiter gegen fünfter mit klarem Vorteil für die Gastgeberinnen. Bleicht zu hoffen dass die Partie etwas ruhiger abläuft als das Aufeinandertreffen der B-Jugendlichen beider Vereine. Ab 12:30 Uhr betreten die kleinsten die Aktionsfläche, die E-Jugendlichen. Gegen das Tabellenschlusslicht Schlotheimer SV sind sie in Zugzwang und müssen gewinnen. Man darf gespannt sein welche Leistungsentwicklung die Jüngsten in den letzten Monaten genommen haben. Im Spiel müssen sie erlernten umsetzen, hoffentlich gelingt es.
Frank Ollech

Spielansetzungen Wochenende

Thüringenliga Männer Samstag, 18.02.12// 19:00 Uhr
HSV Ronneburg - Nordhäuser SV

Landesliga Damen Sonntag, 19.02.12// 16:00 Uhr
Nordhäuser SV – HSG Nordhausen

Thüringenliga weibliche Jugend C Sonntag, 19.02.12// 14:00 Uhr
Nordhäuser SV – SV Hermsdorf

Verbandsliga Jugend E Sonntag, 19.03.12// 12:30 Uhr
Nordhäuser SV II – Schlotheimer SV
Autor: nnz

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