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Do, 22:48 Uhr
09.10.2003

Vor lösbaren Aufgaben

Nordhausen (nnz). Am 10. Spieltag der Fußball-Landesklasse Ost empfängt die FSG Salza die Elf aus Sömmerda, während Wacker 90 Nordhausen in Stadtilm antreten muss. Eine Vorschau von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.

Nach dem mageren Ergebnissen der beiden Nordhäuser Landesklasse-Mannschaften am vergangenen Wochenende macht sich Ernüchterung breit. Wacker 90, vor der Saison als Aufstiegsanwärter gehandelt, ist von diesem Ziel nun meilenweit entfernt. Zehn Punkte trennen die Etzrodt-Elf von der Spitze, aber nur drei Punkte auf einen Abstiegsplatz. Seit fünf Spieltagen kein Sieg mehr, vier Unentschieden und eine Niederlage ist das dürftige Ergebnis einer Mannschaft, die sich am Saisonanfang viel vorgenommen hatte. Bei Platzverweisen nimmt Wacker 90 nach neun Spieltagen einen Spitzenplatz ein. Die Gründe dafür müssen die Kicker zuerst bei sich selbst suchen. Sicher, es gab auch höchst zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, wie zuletzt im Spiel gegen Schmölln, aber allein daran lag es mit Sicherheit nicht. Wacker zeigt zu instabile Leistungen, vor allem auf eigenem Platz läuft derzeit nicht viel zusammen.

Am Sonnabend 14 Uhr muss die Elf beim FSV Blau Weiß 90 Stadtilm antreten. Die Gastgeber bilden das Schlusslicht in der Tabelle. Sie haben bisher noch keine Partie gewonnen. Für Wacker 90 bietet sich in Stadtilm die Chance, endlich wieder einmal einen vollen Erfolg zu landen, um wenigstens Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten. Auch können die Männer um Kapitän Sven Pistorius etwas fürs Torkonto und natürlich für das Selbstvertrauen tun. Allerdings fehlen Trainer Uwe Etzrodt mit Mook, der sich in den Urlaub verabschiedet hat, und den gesperrten Wenzel, Kohlhause (intern) und Marcel Verkouter vier Spieler.

Auch die FSG Salza bekleckerte sich am vergangenen Wochenende nicht mit Ruhm. Gegen Jena-Lobeda sollte unbedingt ein Sieg her, nur über die Höhe diskutierten die 180 Zuschauer auf dem Karl-Henze-Sportplatz. Nach ansprechender Leistung in den ersten zwölf Minuten war die Luft raus bei den Salzaer Kickern. Nichts lief mehr, kein Zuspiel klappte. Auch die zweiten 45 Minuten waren eher zum abhaken und schnell vergessen. Glücklicherweise gelang nach der Gäste-Führung postwendend der Ausgleich. Die Böhm-Truppe hat Schwierigkeiten, wenn sie gegen einen scheinbar leichten Gegner spielen muss.

Am Sonnabend um 14 Uhr empfängt die FSG auf dem Karl-Henze-Sportplatz den FSV Sömmerda. Die Mannschaft gehört sicherlich auch nicht zu den schwersten Brocken, aber auf die leichte Schulter sollten man den Gegner nicht nehmen. Schließlich haben die Männer um Kapitän Enrico Weber am vergangenen Wochenende gespürt, wohin so etwas führt. Drei Punkte sollten Zielstellung sein, um die treuen Fans wieder versöhnlich zu stimmen.
Autor: rh

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