Do, 10:32 Uhr
09.10.2003
Leichte Entspannung
Nordhausen (nnz). Die aktuellen Arbeitsmarktdaten für den September sind am Vormittag vorgestellt worden. Dabei liegt der Landkreis Nordhausen im Thüringer Trend. Die Zahlen und Daten wie immer in Ihrer nnz.
Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.623 Frauen und Männer arbeitslos, 210 weniger als im Vormonat, aber 493 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller abhängigen zivilen Erwerbspersonen veränderte sich damit von 21,6 Prozent im August auf 21,1 Prozent im September. Vor einem Jahr lag diese Quote allerdings noch bei 19,8 Prozent. Aus dem Landkreis meldeten sich im Berichtsmonat 1.127 Personen arbeitslos, 45 weniger als vor vier Wochen, aber 161 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In keiner anderen Dienststelle des Arbeitsamtes ist damit ein so hoher Anstieg bei den Arbeitslosmeldungen gegenüber dem Vorjahr erfolgt.
Im Monatsverlauf konnten 1.337 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 58 mehr als im August und 179 mehr als im September des Vorjahres. Insgesamt sind aber die Abmeldungen in eine Erwerbstätigkeit seit Jahresbeginn um rund 100 höher als im Vorjahreszeitraum, die Arbeitslosmeldungen sind um 962 angestiegen. Aus Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes akquirierten die Mitarbeiter im Hauptamt Nordhausen 392 Stellen, das sind fast genau so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, im Vergleich zum Vormonat sind es aber 138 mehr.
Für den zweiten Arbeitsmarkt wurden im Berichtsmonat 63 Stellen neu bewilligt, damit arbeiteten 616 Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In vom Arbeitsamt geförderten Qualifizierungen befanden sich am Monatsende 668 Teilnehmer.
Die Quoten für Nordthüringen
Artern: 27,2 %
Bad Langensalza: 18,7 %
Heiligenstadt: 13,9 %
Leinefelde: 16,2 %
Mühlhausen: 16,3 %
Nordhausen: 21,1 %
Sondershausen: 22,5 %
Hinweis: Die Quoten beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats 9.623 Frauen und Männer arbeitslos, 210 weniger als im Vormonat, aber 493 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller abhängigen zivilen Erwerbspersonen veränderte sich damit von 21,6 Prozent im August auf 21,1 Prozent im September. Vor einem Jahr lag diese Quote allerdings noch bei 19,8 Prozent. Aus dem Landkreis meldeten sich im Berichtsmonat 1.127 Personen arbeitslos, 45 weniger als vor vier Wochen, aber 161 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In keiner anderen Dienststelle des Arbeitsamtes ist damit ein so hoher Anstieg bei den Arbeitslosmeldungen gegenüber dem Vorjahr erfolgt.
Im Monatsverlauf konnten 1.337 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 58 mehr als im August und 179 mehr als im September des Vorjahres. Insgesamt sind aber die Abmeldungen in eine Erwerbstätigkeit seit Jahresbeginn um rund 100 höher als im Vorjahreszeitraum, die Arbeitslosmeldungen sind um 962 angestiegen. Aus Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes akquirierten die Mitarbeiter im Hauptamt Nordhausen 392 Stellen, das sind fast genau so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, im Vergleich zum Vormonat sind es aber 138 mehr.
Für den zweiten Arbeitsmarkt wurden im Berichtsmonat 63 Stellen neu bewilligt, damit arbeiteten 616 Arbeitnehmer in Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In vom Arbeitsamt geförderten Qualifizierungen befanden sich am Monatsende 668 Teilnehmer.
Die Quoten für Nordthüringen
Artern: 27,2 %
Bad Langensalza: 18,7 %
Heiligenstadt: 13,9 %
Leinefelde: 16,2 %
Mühlhausen: 16,3 %
Nordhausen: 21,1 %
Sondershausen: 22,5 %
Hinweis: Die Quoten beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.

