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Di, 18:11 Uhr
07.10.2003

Schüler aus Israel zu Gast im Südharz

Sollstedt (nnz). Ben Rubinstein, ein 17jähriger Schüler aus Tel Aviv wird für eine Woche in Sollstedt zu Gast sein. Er ist einer von zwanzig Schülern, die sich im Rahmen des "Johannes Rau Stipendienprogramms" vom in Deutschland aufhalten. Was auf Ben alles zukommt, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Auf seinem Programm steht zunächst der Aufenthalt in einer Gastfamilie in Sollstedt. In dieser Zeit nimmt er gemeinsam mit seinem Gastgeber Konrad an dessen Unterricht im katholischen Gymnasium in Heiligenstadt teil und erlebt ein umfangreiches Programm zum Kennenlernen der Region. In diesem Zusammenhang lädt das Kirchspiel Sollstedt am Dienstag, dem 14. Oktober, 19.30 zu einem Gesprächsabend mit Ben Rubinstein ins Sollstedter Pfarrhaus ein. Thema wird das Alltagsleben eines Jugendlichen in Israel sein. Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich willkommen.

Anschließend verbringen Ben und Konrad zusammen mit den anderen Stipendiaten und ihren Gastgebern fünf Tage in Berlin. Dort werden sie u.a. im Bundespräsidialamt und im Auswärtigen Amt in Berlin empfangen. Außerdem führen sie Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und erleben ein kulturelles Programm.

Die Anregung für das Stipendiatenprogramm geht auf Bundespräsident Johannes Rau zurück. Während seines Staatsbesuchs in Israel 2000 hatte er in seiner Ansprache vor der Knesset vorgeschlagen, jungen Israeli die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild über das heutige Deutschland zu verschaffen. Die Auswahl der Gäste erfolgte durch die deutsche Botschaft in Tel Aviv.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler der gastgebenden Familien, die die 11. und 12. Klasse ihrer Schule besuchen, haben sich durch ein Vorbereitungsseminar auf den Besuch vorbereitet, in dem historische Kenntnisse und aktuelle Informationen über Israel vermittelt wurden. Aus Thüringen sind insgesamt vier Schülerinnen und Schüler an dem Programm beteiligt. Zwei davon besuchen die Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt. Die beiden anderen kommen aus Erfurt.
Autor: nnz

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