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Fr, 15:10 Uhr
03.02.2012

nnz-doku: Keine Täuschung

Gestern hatte die nnz über einen Vorwurf der arglistigen Täuschung berichtet, der von der CDU-Stadtratsfraktion gegen Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gerichtet war. Jetzt gibt es dazu eine Statement der Stadtverwaltung...


Der Vorwurf der Täuschung muss zurückgewiesen werden.

1. Den Stadträten wurde - wie üblich - zehn Tage vor der Beschlussfassung im Stadtrat die Beschlussvorlage zugesendet. Teil der Beschlussvorlage war zum einen die neue Beitragssatzung und zum anderen die bisher gültige Beitragsordnung (zum Vergleich).

2. Die jetzt kritisierte Satzung ist die Mustersatzung des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Dies gewährt die größte Rechtssicherheit, da die Mustersatzungen auf Landesebene einer rechtlichen Prüfung unterliegen. Es gab also keinen Nordhäuser "Alleingang." Diese Satzung wurde darüber hinaus im zuständigen Sozialausschuss beraten und diskutiert.

3. Die freien Träger wurden schon im November zu der neuen Satzung angehört und haben diese noch einmal am 22.11.11 mit der Stadt beraten. Bei dieser Beratung war im Übrigen auch Herr Klodt als Trägervertreter für den ökumenischen Kindergarten e.V. anwesend. Somit war gerade er persönlich noch umfassender in die Vorberatung der Satzung einbezogen.

Vermutlich haben sowohl die freien Träger als auch die Stadtverwaltung die neuen Satzungenregelungen nicht ausreichend kommuniziert.
Autor: nnz

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Kommentare
I.H.
03.02.2012, 15:40 Uhr
Kryptologe
Die Botschaft dieses verschlüsselten Textes liegt vermutlich in diesem Satz:

"Vermutlich haben sowohl die freien Träger als auch die Stadtverwaltung die neuen Satzungenregelungen nicht ausreichend kommuniziert."

mfg, Dieter
Motte83
03.02.2012, 19:21 Uhr
Nicht ausreichend kommuniziert
Hat wohl nur die Stadt! Die freien Träger müssen die Satzung wohl oder übel übernehmen, wenn sie nicht spätestens zur Abrechnung mit der Stadt einer Unterfinanzierung der Kitas riskieren wollen.

Und eins noch zu den Kommentaren von der Linken und der CDU: der Normalbürger liest, bevor er etwas unterschreibt. Jetzt zu sagen, man sei getäuscht worden, zeugt nur von einer Leseschwäche.
Otto77
03.02.2012, 21:51 Uhr
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Ich weis ja nicht wie ernsthaft sich die Stadtverordneten mit den einzelnen
Beschlussvorlagen beschäftigen und ob bzw. wie diese Beschlussvorlagen in den Fraktionen diskutiert werden.

Nachdem was die CDU da von sich gegeben hat, hat sich die CDU-Fraktion nicht mit dieser Vorlage beschäftigt. Das ganze passiert auch noch dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Herrn Klodt, der ja eigentlich aus seiner Position als Chef des ökumenischen Kindergarten e.V. zu diesem Thema
fit sein sollte.

Ich glaube mit diesem Täuschungs-Artikel hat sich die CDU-Fraktion selbst ein Armutszeugnis ausgestellt.
Peppone
04.02.2012, 14:19 Uhr
Wer lesen kann ist natürlich im Vorteil,
und wer zwischen den Zeilen lesen kann hat sogar einen ganz entscheidenden Vorteil Mathilde! Danke @Dieter, dass nenne ich mal Dienst am Bürger.

Meine Lesart: "Vermutlich HABEN sowohl die freien Träger als auch DIE STADTVERWALTUNG DIE NEUEN SATZUNGENREGELUNGEN NICHT ausreichend KOMMUNIZIERT."

Hubertus
Gudrun1974
04.02.2012, 14:41 Uhr
Kein Grund zu Freude
Bei aller Kritik an der CDU. Ich glaube, am wenigsten Grund aufzutrumpfen haben wohl hier Herr Jendricke und Co, die sich noch nicht mal selbst zu einer Stellungnahme rauswagen ...
Aus dem Rathaus kommt der Brutto-Netto-Trick!.

Wenigstens hat man sich im letzten Satz zu einer Art Eingeständnis hinreißen lassen.
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